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Stormheaven – Über die Blutmagie

Blutmagie basiert, wie der Name verrät, auf der Verwendung von Blut als Quelle der Macht. Sie kann folglich nicht mit den anderen Formen der Magie verglichen werden, und steht unabhängig von sonstigen Spezialisierungen jedem Magier offen. Um sie anwenden zu können, benötigt man jedoch Übung, Grundwissen in der Magie, gegebenenfalls einen Heiler, geringe Anforderungen an die eigene Moral und ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin, um nicht dem Wahnsinn oder dem Machtmissbrauch zu verfallen … oder zu verbluten.

Anwendung

In den meisten Fällen führt ein Magier, der Blutmagie anwenden möchte, eine Waffe mit sich, um Wunden zuzufügen. Nur in seltenen Fällen verlässt er sich darauf, dass Mitstreiter im Kampf einen Feind verletzen, dessen Blut sie dann verwenden können. Als Quelle des Blutes bieten sich Tier- und Menschenopfer an. Die Freiwilligkeit spielt dabei keine Rolle, wohl aber die mentale Stärke. Und natürlich ist das eigene Blut, da immer verfügbar, eine gängige Alternative.

Blut schenkt dem Anwender einen neuen, mächtigen Zugang zu den arkanen Künsten. Üblich ist die Verstärkung der eigenen Magie, zum Beispiel ein Elementarmagier, der statt eines Feuerballs mit demselben Kraftaufwand einen Wall aus Flammen formen kann. Ebenfalls möglich, wenn auch seltener angewendet, ist Bluthexerei, die Fähigkeit, mithilfe von Blut starke Flüche auszusprechen. Auch das Brauen von tödlichen Giften ist denkbar, sofern man ausreichend Kenntnisse über Kräuter und Gifte verfügt. Ohnehin schon überaus mächtige Magier erhalten zudem die Möglichkeit, das Blut im Körper eines Gegners zum Überkochen zu bringen, sowie einen Gegner mithilfe dessen Blutes seinen Willen aufzuzwingen und für kurze Zeit zu einem widerstandlosen Sklaven zu machen. Obwohl diverse andere Zweige der Magie nicht weniger gefährlich und unheimlich sind, gilt Blutmagie gerade aus diesem Grund als schlimmes Vergehen.

Gefahren

Neben den üblichen Gefahren, denen mächtige Magier ausgesetzt sind – namentlich Wahnsinn, Machtgier und Verblendung – ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr die Verderbtheit des eigenen Geistes. Die meisten Blutmagier sind generell moralisch integere Personen, und greifen nur zur Blutmagie, wenn sie sich nicht mehr anders zu helfen wissen. Folglich leiden sie unter dem Missbrauch des Blutes und verzweifeln an den überwältigenden Möglichkeiten. Und nicht wenige Blutmagier, deren freiwillige Opfer verblutet sind oder ihren Verstand verloren haben, leiden unter Irrsinn, verursacht von ihrem Unterbewusstsein.

Eine viel offensichtlichere Gefahr ist die für Leib und Leben, benutzt man sein eigenes Blut. Gerade unerfahrene Magier schneiden sich zu tief, trennen sich versehentlich Körperteile ab oder sterben nach dem Kampf an Wundbrand. Zudem kann ein Blutmagier nicht geheilt werden, während er sein eigenes Blut verwendet. Generell sollten Blutmagier immer darauf achten, einen Heiler in ihrer Nähe zu haben. Ist der Blutmagier selbst ein Heiler, kann seine Selbstheilung kontrollieren und überwindet seine eigenen moralischen Grundsätze, kann er mit einiger Erfahrung diese Nachteile überwinden.

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