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Phoenixashes – Sehenswertes in Bloodfire

Der Palast

Im Herzen Bloodfires erhebt sich der Palast als Sitz der Regierung und demonstriert seine Wichtigkeit, indem er alle anderen Häuser der Stadt weit überragt. Die schmucken Palastgebäude bilden mehrere Ringe, die zur Mitte hin immer höher werden. Im äußersten Ring werden die Sklaven gehalten, hier leben auch die unwichtigen Bediensteten und das allgemeine Gesinde. Einen Ring weiter und mehrere Stockwerke höher findet man die Behausungen der niederen Beamten. Der nächste Ring bietet den Beratern und einflussreichen Persönlichkeiten am Hof einen guten Überblick über die Stadt. Im letzten Ring lebt schließlich der Khan, zusammen mit seinen engsten Vertrauten, seiner Leibgarde und seinem Harem.

The Noble Mansions

Das Villenviertel The Noble Mansions grenzt direkt an die Palastringe an. Hier leben die Reichen der Stadt in vornehmen Häusern, die sich über mehrere Etagen über das übrige Bloodfire erheben. Der Baustil ist geprägt von kleinen Fenstern, Flachdächern, sandfarbenen Mauern und offenen, begrünten Innenhöfen. Üblicherweise wirken die Villen nach außen eher unscheinbar, entfalten jedoch im Inneren große Pracht. Bleibt man in den engen Straßen zwischen den Häusern stehen, um die Ruhe des Stadtviertels zu genießen, kann man sich bei günstigem Wind vom Duft der Orangenbäume und Prachtnelken verzaubern lassen, die gern in den kühleren Gärten der Innenhöfe angepflanzt werden.

The Less Noble Houses

Einen krassen Gegensatz zu den sauberen, gepflegten Villen erlebt man im Armenviertel Bloodfire, das seinen Namen in Anlehnung an die Noble Mansions erhalten hat, zu dessen Füßen es liegt. Tatsächlich geht es hier eindeutig weniger edel zu. Zwei Mauern begrenzen das ringförmige Viertel, die eine zu den Noble Mansions hin, die andere ist bereits Teil der Stadtmauer. Dazwischen bestehen die Less Noble Houses hauptsächlich aus kleinen, flachen Häusern, die eng geschachtelt jeden verfügbaren Platz ausnutzen, und dazwischen ausreichend verwinkelte Gässchen und dunkle Seitenstraßen bilden, in denen man nur zu leicht erdolcht werden kann. Überhaupt ist die Verbrechensrate hier ausgesprochen hoch.

Allerdings gibt es Abstufungen zwischen verschiedenen Straßenzügen, und im richtigen Teil der Less Noble Houses lebt es sich nicht unbedingt schlecht. Weiß man, wo man suchen muss, findet man hier reizende Geschäfte, gut besuchte Tavernen, und natürlich zahllose Marktstände, die sich quer durchs Viertel erstrecken.

Fire & Sun

Ist man in Bloodfire zu Gast, sollte man sich einen Besuch im Fire & Sun nicht entgehen lassen. An der Hauptstraße durch die Less Noble Houses gelegen, erfreut sich das berühmte Wirtshaus einer beneidenswerten Beliebtheit. Besonders gefragt ist das kellergekühlte Bier, das (nicht nur laut Aussage des Braumeisters!) zu den beliebtesten Getränken der Hauptstadt zählt, und nicht außerhalb der Stadtmauern verkauft wird. Derweil erfreut Djamos, der Wirt, seine Gäste mit den neusten Geschichten und Gerüchten. Nur was die Mahlzeiten angeht, ist der Besuch des Fire & Sun ein Roulettespiel: Die Köchinnen wechseln des Öfteren, und nicht alle beherrschen ihr Handwerk. Dennoch gibt es keinen Abend, an dem das Wirtshaus nicht wenigstens gut besucht wäre.

Das Anwesen der Assassinen

Obwohl die Gilde der Assassinen eine streng geheime Organisation ist, weiß wohl jeder Bewohner der Less Noble Houses, wo man ihr Hauptgebäude findet. Von außen wirkt das Anwesen der Gilde wie einige eng aneinander gedrängte Lehmhäuser; innen jedoch, mit Balkonen vor Blicken und mit Leinentüchern vor der Sonne geschützt, erstreckt sich ein ausladender Hof mit Übungsplätzen. Die Bürokratie der Gilde ist in ganz Bloodfire bekannt – der richtige Eingang jedoch nicht unbedingt. Ein Zutritt zum Anwesen ist generell jedem Besucher durch eine unscheinbare, sandfarbene Tür im Süden des Gebäudes möglich. Diese führt zu einem Verwaltungsgebäude, in dem man auch einen Antrag auf Durchführung eines Attentates ausfüllen kann. Direkt neben dem Zugang befindet sich übrigens eine Schusterwerkstatt mit einer schwarzen Eingangstür. Der Schuster ist nicht gut auf verirrte Besucher der Gilde zu sprechen. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, im Zweifelsfall generell nicht an unbekannte schwarze Türen zu klopfen.

Der Sklavenmarkt

Westlich des Haupteingangs befindet sich am Rand der Stadtmauer Bloodfires der Sklavenmarkt, der zu den größten Verkaufsflächen in Phoenixashes zählt. Ganzjährig werden hier die unterschiedlichsten Lebewesen zum Verkauf angeboten, angefangen von versklavten Ashlandern über gefangen genommene Hellandrier bishin zu den so seltenen wie gefragten Blutfeen, sofern denn eine einem Jäger ins Netz geht. Zwischen den Bühnen und Gehegen für Sklaven findet man auch diverse andere Händler, sowie Hütten mit Übernachtungsmöglichkeiten und den ein oder anderen Taschendieb.

Die Blutigen Tempel

Die Überreste der größten Tempelanlagen Bloodfires, in denen zu Zeiten des Blutkultes Menschenopfer für Ashvor dargebracht wurden, findet man vor den Toren der Stadt, auf der gegenüberliegenden Seite des Haupttores. Seit der Khan die Priester verjagt oder getötet hat und die Opferungen an den Feuergott unter Strafe verboten sind, steht die Anlage leer und wird von Sand und Wüste zurück erobert. Folglich findet man hier auch weder den Geruch von frischem Blut noch den von verbranntem Fleisch; sehr zur Freude der Anwohner auf der anderen Seite der Mauer, über deren Häusern früher dauerhaft eine Wolke giftigen Gestanks schwebte.

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