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Phoenixashes – Politische und Wirtschaftliche Gruppierungen

Obwohl die Herrschaftsfrage klar geregelt ist und Khan Temudschin keinen Zweifel daran lässt, die Macht auch weiterhin in seinen Händen zu behalten, gibt es in Phoenixashes einige Gruppierungen, die sich um Einfluss streiten oder verhindern, dass der Khan noch mehr Macht erlangt.

Der Hofstaat des Khans

Seit der Ergreifung der Macht sammelt der Khan sämtliche bedeutende Gelehrte und auch viele Magier und Künstler aller Völker an seinem Hof in Bloodfire um sich. Sie alle genießen seine Gunst, doch sie alle zittern auch vor seinen Launen. Wer von ihnen wichtig genug ist, um dem Khan mit Rat oder Tat beiseite zu stehen, darf sich getrost auch wie ein kleiner Herrscher fühlen. Diejenigen Mitglieder seines Hofstaates, die die größte Gunst des Herrschers erhalten, werden sogar gelegentlich zu einem Abend in seinen Harem eingeladen.

Der Harem

Nachdem sich im Harem einige der schönsten und der klügsten Frauen des Landes aufhalten, wäre es eine maßlose Unterschätzung, ihn nicht als politische Gruppierung zu betrachten. Man mag darüber diskutieren, wie einflussreich die Frauen des Khans tatsächlich sind, eingesperrt in den innersten Ring des Palastes und seiner Gnade ausgeliefert. Tatsache ist aber, dass der Khan selbst seinen Harem nicht als minderwertig betrachtet. Seinen Lieblingen erlaubt er, sich unter Bewachung außerhalb des Palastes zu bewegen, und manche von ihnen gewinnen so großen Einfluss auf den Herrscher, dass er ihren Rat beherzigt. Dazu gehört mit Sicherheit diejenige Frau, die er mit der Organisation des Harems beauftragt; meist ist das eine seiner ehemaligen Favoritinnen.

Die Janitscharen

Die Janitscharen sind als Elitegarde des Khans eigens für ihn ausgebildet, und ihre Zuständigkeit umfasst seine Sicherheit ebenso wie die des Harems. Da sie sich zur lebenslangen Treue verpflichten, die allein dem Khan gelten darf, müssen sie sich zur Ehelosigkeit verpflichten. Im Gegenzug befinden sie sich stets an der Seite des Herrschers, und die Ranghöchsten unter ihnen stehen ihm beratend, wenn nicht gar unterweisend, zur Seite.

Die Gilde der Händler

Die mächtigste noch existierende Organisation der Ashlander ist die Gilde der Händler, der sich mittlerweile auch die meisten Nomadenhändler und auch viele Sklavenhändler angeschlossen haben. Das Gildenhaus befindet sich in den Noble Mansions in Bloodfire, und einige der reichsten Männer gehen hier ein und aus. Sie kontrollieren sämtliche Handelsbeziehungen, und auch wenn der Khan gerne ihre Autorität untergraben würde, haben sie sich bislang kaum etwas vorschreiben lassen.

Die Gilde der Assassinen

Die zweite bedeutende Gilde ist die der Assassinen, die berufsbedingt hauptsächlich im Geheimen agieren. Dennoch ist zumindest der Sitz ihres Hauptgebäudes bekannt … und auch ihre Liebe zu Formularen und Anträgen, über die es in Bloodfire einige Scherze gibt. Im Volksmund heißt es zum Beispiel, sie hätten schon längst den Khan stürzen und Hellandria erobern können, wenn das passende Formblatt nicht verloren gegangen wäre. Der Khan hat über die Gilde keine explizite Autorität, lässt sie aber gewähren … vor allem wohl, weil die Gilde aller Bürokratie zum Trotz keine freischaffende Konkurrenz neben sich duldet und somit die Gefahr, von einem freiberuflichen Attentäter ermordet zu werden, deutlich eindämmt.

Der Rat der Mountain Dweller

Sehr zum Missfallen des Khans beschützt das kriegerische Volk der Hellandrier nicht nur energisch und erfolgreich ihre Landesgrenzen, nein, es lässt auch keine Bereitschaft erkennen, mit dem Rest von Phoenixashes Handel zu treiben. Der Rat verhindert bisher jede diplomatische Kontaktaufnahme, und die schlagkräftige Armee macht eine Eroberung Hellandrias unmöglich. Ein weiterer Dorn im Auge des Khans sind die Seherinnen, die vom Rat konsultiert werden, um solche weitreichenden Entscheidungen von allen Seiten zu betrachten und möglichst klug zu treffen.

Der Blutkult

Die kläglichen Überreste des einstmals so großen Glaubens an Ashvor haben sich trotz Verbot und Hinrichtungen erneut zusammengeschlossen. Als Blutkult opfern sie weiterhin dem Feuergott, emsig bestrebt, wieder zu mehr Macht zu kommen, und haben nebenbei noch die Töchter Ashvors ins Leben gerufen. Diese Frauen, erkennbar an ihrer roten Lederrüstung, wurden in ihrer frühsten Kindheit geraubt und auf den Opferaltar gelegt. Die Furchtlosen unter ihnen wurden ausgewählt und zu lautlosen Mörderinnen erzogen, die von ihrer grausamen Erziehung geprägt sind und sich dem Willen Ashvors nach den Worten der Priester vollkommen unterwerfen. Diese Kampftruppe soll eines Tages für den Blutkult die Macht zurückerobern.

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