INFOS


Wusstest du...

PLOT

Lost Places Geheimnisvolle Orte, verschollene Tempel, vergessene Inseln mit Sirenen, endlose Labyrinthe oder Inseln, die von allen Seelen verlassen sind - hier machen sich Abenteurer auf, ihre Mission zu lösen oder einen Schatz zu finden. Der 5. Geburtstagsplot vom Weltenwanderer.

Herzblut
"Das andere Skelett, dessen Geschichte ihr kennen solltet, ist das von Bogatyr, einem Helden der Bravenblader. Eine holde Maid mit einem Glanz in den Augen, den sonst nur Sidhe haben sollten, bat ihn um Hilfe: Sie gab ihm einen Dolch mit Namen HERZBLUT, der einst ihrem Großvater gehörte, und hatte die Macht, seinem Besitzer die Macht eines jeden Wesens zu übertragen, dass er mit einem einzigen Stich ins Herz tötete. Das Mädchen hatte mit angesehen, wie sich ihre Familie über das Erbstück zerstritt und umbrachte, nahm ihn an sich und lief mit ihm davon. Als sie den berühmten Helden gefunden hatte, flehte sie ihn an, den Dolch zu zerstören … wozu nur ein magisches Schmiedefeuer in der Burg ihres Großvaters in der Lage sei." Und so begann die Geschichte des sagenumwogenen Dolch namens Herzblut. Ein Relikt großer Macht. Und der Beginn unseres Halloweenplots 2015.

Zitate



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Thema: [WELTEN] Ein Stein für Waisen
Carharis

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Ein Stein für Waisen 16.10.2018 17:30 Forum: Male


Vermisst!


Gargoyle-Familie


(am Liebsten Rost oder Taurs)

...WIRD GESUCHT VON
Carharis – Vor fast 300 Jahren war die Welt unserer Gattung noch heil und fantastisch schön. Jede Nacht wurde mit dem Feuer begrüßt, Gesang hallte um das Haus und es duftete herrlich nach gerösteten Fleisch und süßem Wein. Doch seit Martis Tod war alles anders geworden. Wir mussten fliehen aus der Welt die wir kannten und liebten, haben die meisten unserer Brüder und Schwestern beim Anschlag der Menschen auf uns verloren. Doch da draußen, irgendwo da draußen muss es doch noch jemanden geben, der wie ich ist, jemand aus meiner Familie, erbaut von Martis Händen, geweckt von seinem Wunder… Bitte, wenn es noch irgendwo Überreste von unserer einst so großen Familie gibt, so meldet euch


SPIEGLEIN, SPIEGLEIN...



INFOS ZUM GESUCHTEN

Rost:
330j – 400j
Carharis bester Freund, ein lustiger kleiner Kerl ohne Hemmungen und leider auch ohne Flügel. Die rötliche Farbe des Steins setzt seinen runden Bauch beim richtigen Licht noch besser in Szene. Er verbrachte am Liebsten Zeit mit Carharis und Taurs im nahegelegenen Wald wo er zu seinem Vergnügen oft von Carharis‘ Armen umschlugen durchs Blätterdach brettern durfte.
Noch vor dem Massaker waren einige wenige zusammen geflohen und versteckten sich vorerst, doch sie mussten weg von Deepspring. Rost erklärte sich einverstanden versteckt zu warten, während Carharis Taurs in ein vermeintlich sicheres Gebiet brachte, doch als sie wieder zurück kam, war ihr kleiner Freund verschwunden…
Was dann passierte weiß wohl niemand ausser Rost selbst.

Taurs:
ca. 270j - 300j
Ebenso einer ihrer besten Freunde, doch nach und nach verliebte sich Carharis in ihn ohne es selbst zu bemerken. Der starke, Stierköpfige Riese aus schwarzem Schiefer hat ein sanftes Herz und ein ruhiges Wesen. Keines seiner Worte sprach er je unbedacht mit seiner klangvollen Stimme, doch ihn durchschauen zu wollen wäre zwecklos.
Nach der Flucht einigen sich die drei, dass die einzige Gefügelte zuerst Taurs in Sicherheit bringen sollte, da Rost sich leichter verstecken konnte, als ein riesiger Stiermann. Da der Tag nahte mussten sie dort Unterschlupf finden und kamen sich das erste Mal ein wenig näher. Doch nach einem eng umschlungenen Schlaf musste Carharis erneut aufbrechen und zu Hause nach Rost suchen, den sie aber nicht wieder auffand und als sie erneut zu Taurs Versteck kam, war auch dieser verschwunden…
Was passiert ist, weiß niemand außer Taurs.


Alle anderen mindestens 250j


SEIN LEBEN
Bis auf die Vorgeschichte mit Martis, seinem Haus und den zahlreichen Gargoyle-Parties auf dem Anwesen (und im Falle auch die Vorgeschichte mit Carharis) und natürlich auch das fatale Ende ihrer Ära dort, bleibt alles deiner Fantasie überlassen.


AVATAR:



Thema: Verführung oder Entführung? Diese Frage stellt sich hier nicht.
Carharis

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22.08.2018 18:39 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Carharis, deren Pranken beim zweifelhaften Versuch ihm ihre Gefühle mitzuteilen von Rhagas festgehalten wurden, zitterte vor Aufregung. Zwar hatte sie schon oft Streitigkeiten mit Floona durchlebt, doch diese Art von Feindseligkeit machte ihr nun sehr zu schaffen.
Floona war immer schon eifersüchtig gewesen, auf jeden, auf alles und niemand konnte wirklich jemals etwas dafür. Sie war vermutlich nur unglücklich und ließ ihren Schmerz laufend an anderen aus, doch genauso stark war der Drang des Stärkeren. War Carharis allein auf sich gestellt, was sie so gut wie immer war, wenn Malar das Haus für meistens ungewisse Zeit verlassen hatte, zeigte ihr seine Frau zu welchen Gräueltaten sie fähig war. Nicht nur ein Sklave verstarb unter ihrer Aufsicht, doch durch deren Adern floss weder flüssiges Gestein noch waren sie schwer wie zehn Mann. Auch die Angst davor, ihren Mann zu verlieren und mit ihm die mitgebrachte Macht und den Reichtum, sorgte dafür, dass Carharis, zumindest rein äußerlich, heil blieb, doch diesmal befürchtete der Gargoyle Schlimmeres. Floona würde sich dies niemals gefallen lassen, schon gar nicht, wenn einer ihrer Liebhaber involviert war. Immerhin sah sie alles als ihren Besitz an und so durchtrieben sie war, rechnete sie mit viel mehr als nur mit einer Strafarbeit bis zum Umfallen um sie dann weiterhin unentwegt auszupeitschen. Diesmal musste sie weg hier.

Rhagas‘ Worte verhallten bloß im Hintergrund von Carharis‘ Wahrnehmung, doch der Klang seiner Stimme sorgte dafür, dass ihr Herz sich allmählich beruhigte. Trostsuchend hielt sie sich an seinen Schultern fest und nickte einfach zu all seinen Vorschläge. Alles war besser, als jetzt hier zu bleiben. Dennoch war da immer noch diese Fessel.
Der Gargoyle löste sich langsam, nun wieder etwas entspannter, vom Liebhaber ihrer Herrin. Ihre rechte Hand strich hinweisend ihren linken Arm entlang. „Es ist ein Zauber, der mich hier hält… Ich weiß nicht, wie weit er geht oder wo die Grenze ist… Dorald wird nicht gerade erfreut sein, mich zu sehen, ich diene dem Haus seiner Feinde… Denkst du er wird mir helfen?“
Hoffnung war in diesem Moment nicht das Erste, das ihr in den Sinn kam, doch nie hatte sie diese verloren… Niemals… Es gab immer einen Weg und nun würde er sich wohl wieder spalten.
Carharis mochte Dorald irgendwie. Er war etwas unheimlich, doch stets freundlich zu ihr gewesen, aber vielleicht nur weil er gerade etwas von ihr gewollt hatte, Spionagearbeit insbesondere.

„Es ist Zeit zu gehen…“ flüsterte sie, nachdem Floona im obersten Stockwerk die Tür laut knallend deutlich hinter sich zu gemacht hatte. Zügig aber mit Bedacht schritt sie die Stufen zur Halle hoch und öffnete die Haustür. Oben an der Treppe stand Floonas Schoßhündchen und warf Carharis einen verachtenden Blick zu, bevor er sich etwas weiter oben vor ihr versteckte um dennoch alles im Blick zu behalten, für Floona natürlich.
Zusammen mit Rhagas verließ sie ohne weiter zu zögern Shanaal Rothe für unbestimmte Zeit...


Ende

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Carharis

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12.08.2018 18:50 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Ihre Flügel, die sonst enge an ihrem Rücken, fast zu kleben schienen, zuckten, während Rhagas ihr Mut zu sprach. Doch schnell war das bisschen Kraf wieder wie erloschen.

Ein Dunkelelf, einer wie Floona, der sich mehr um sie zu sorgen schien wie um seine eigenen Probleme? Das war äußerst befremdlich für den Gargoyle, der schon so lange in deren Gefangenschaft dahin vegetierte. Doch zu lange konnte sich Carharis darüber keine Gedanken machen, Flonna war dank des dümmlichen Dieners herunter gepoltert und attackierte Carharis mit einem Besenstiel. „Wie unglaublich „stielvoll“…“ murmelte sie gekränkt.

Doch plötzlich stellte sich Rhagas vor sie und verbot Floona weiter auf sie los zu gehen. Carharis war geschockt, und verunsichert… Sie schämte sich und versuchte gleichzeitig den Schaden der bei dieser Auseinandersetzung entstanden war im Kopf wieder gut zu machen. Sie musste sich etwas tolles, nein etwas Großartiges ausdenken, um dafür nicht furchtbare Strafen auf sich nehmen zu müssen. So sehr, so sehr wie nie hoffte sie dass Malar sich jeden Moment hier blicken lassen und den Tumult beenden würde. Doch stattdessen wurde Floona von Rhagas noch mehr aufgestachelt, noch viel wütender gemacht. Oh hätte er sie nur zuschlagen lassen… Stein bricht lange nicht so leicht wie ein Knochen, das hätte sie schon noch ertragen können, aber nicht was jetzt vielleicht alles noch auf sie zukommen könnte.

Carharis, die tief darin versunken war, sich ihre boshaften Strafen auszumalen, bemerkte nicht gleich, dass zumindest der frontale Gefahrenzustand beseitigt war und hielt ihre Pranken schützend über den Kopf. Floona hingegen war völlig entsetzt. „Sie ist MEINE Sklavin du elender Bastard! Raus aus meinem Haus! …. Das wirst du bereuhen!“Letztere Worte galten wohl Carharis doch wirklich wahrgenommen hatte sie nur Geschrei…

Als sie weg war und es ruhiger wurde, nahm der Gargoyle seine Pranken vom Gesicht. Verzweifelt, angsterfüllt und voller Schuld sah sie Rhagas an. „was hast du nur getan…?“ fragte sie.. Wieder und wieder… „Das ist mein Tod…Sie wird mich töten…. Er wird mich töten…“

Rhagas philosophierte dabei über „Entführung einer Sklavin“ oder sonst was, doch Carharis war völlig aus dem Häuschen. „Was soll ich nur tun?... Ich kann nicht weg… Dorald wird mich nie aufnehmen… Es ist bestimmt zu weit weg…. Stell die vor Malar findet heraus dass ich bei seinem größten Feind Schutz vor seiner eigenen Frau finden musste…. Oh bitte, warum musstest du nur diese bekloppte flachlegen….?“ Wütend schlug sie ihm mit ihrer harten, steinernen Faust gegen die Brust.

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Carharis

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24.07.2018 17:55 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Carharis folgte mit ihrer Krallenspitze den wendigen Zeichen rund um die Tür. Natürlich war sie immer schon sehr neugierig gewesen, doch diese Zeichen versetzten sie in Angst und Schrecken, so schön sie auch aussehen mochten. Sie erinnerte sich an jene Nacht, in der sie Teil der Familie, oder zumindest deren Inventar wurde. Sie erinnerte sich an diese Zeichen und an Schmerz… Daran wollte sie sich nicht erinnern, aber sie musste es, immer wieder,… Dennoch hatte sie keine Antwort auf all die Fragen die Rhagas ihr stellte.

„Ich mag sein Sklave sein, doch er behandelt mich stets gut, wie eine Freundin, die man eben gefangen halten muss.“ Nicht nur in ihren Worten erkannte man tiefe Traurigkeit, auch ihre tief grün blitzenden Augen füllten sich allmählich mit Tränen. Malar war immer gut zu ihr gewesen, dennoch hielt er sie als Gefangene, wie ein Vogel im Käfig… Ob Dunkelelben jemals einen Vogel gesehen hatten…? Vermutlich nicht… Malar hatte ihr alles genommen, das sie hier noch ausmachen hätte können. Sie durfte nicht fliegen, keine Fragen stellen und auch kaum das Haus verlassen. Letzteres solle angeblich ihrem Schutz allein dienen, doch ganz glauben konnte Carharis das nicht mehr. Dennoch gab es eine Verbindung zu ihrem Meister, eine undurchtrennbare, wie der Gargoyle befürchtete.

Zunehmend schöpfte das Wesen Vertrauen zu Rhagas, doch sie musste vorsichtig sein, wem sie was anvertraute. Sie war sich sicher, nach all der Zeit hier in Shallows… Jeder würde die Gelegenheit ergreifen ein mächtiges Wesen wie sie in Gefangenschaft zu halten, wenn er nur wüsste wie. Malar hatte dieses Wissen damals, einfach so legte man ihr unsichtbare Fessel an und band sie an die gesamte Familie, an den Grund und Boden, schwach und einsam… Carharis war damals mehr oder weniger noch ein Kind, ohne Erfahrungen und wissenslos. Doch diese Zeichnungen, die filigranen Muster erinnerten sie an damals, die Nacht in der sie gerettet und gleichzeitig versklavt wurde. Seit damals wagte sie es nicht mehr, sich daran zu erinnern, doch jetzt rührte Rhagas ihre Geschichte wieder hoch.

„Schoßhündchen… Was ist das?“ fragte das Wesen aus Stein, durch dessen Venen flüssiges Magma kroch.
„Es ist ein Zauber…“ antwortete sie zaghaft, daran erinnert, wie stark sie hätte sein können, wären da nicht diese Markierungen. Carharis drehte Rhagas den Rücken zu und zeigte ihm, was man ihr damals angetan hatte. Überall auf ihrem Körper befanden sich Narben in Form dieser zauberhaften Schrift, die sie nicht verstehen konnte.

Rhagas schien sich über die Bedenken Carharis‘ lustig zu machen und drängte sie sanft an die Wand. „Angst dass sie das könnte? Sie wird…“
Schnelle Schritte näherten sich plötzlich durchs Treppenhaus und der Hausdiener stand plötzlich hinter ihnen. „Sie wird dich köpfen lassen!“ rief er und eilte sogleich fort um die Hausherrin auf die Missstände im Hause aufmerksam zu machen. „Lady Floona! Eure Befehle werden schon wieder missachtet! Lady Foona….“ Die Stimme entfernte sich etwas und kurz darauf polterte eine aufgebrachte Dunkelelbin die Treppe hinunter.

Im Morgenmantel mit verwirrtem Haar stand sie plötzlich am Treppenaufgang und brüllte los. „Was soll das? Was wird das hier?“ Ihr Blick galt zunächst Rhagas, dem sie enttäuscht entgegentrat und dann Carharis… „Du widerliche Bestie!“ Sie schnappte sich den Besenstiel der hinter ihr an die Mauer gelehnt war und ging auf den Gargoyle los. „Dafür wirst du bezahlen! Dreckiges Stück Fels du!“.

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Carharis

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04.07.2018 17:32 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Carharis legte den Kopf leicht schief und blitzelte dem Dunkling schelmisch zu, als er fast schon der Schwärmerei verfiel. Rhagas war irgendwie anders, als erwartet. So locker flockig und unbedacht, aber er konnte es sich schließlich als Dunkelelb in der Stadt der Dunkelelben an der Seite eines großen Klerikers auch leisten. Musste ein großartiges Gefühl sein, sich alles erlauben zu dürfen, Carharis erinnerte sich zu gern, wenn auch schmerzhaft an die Zeit ihrer Freiheit, viel zu lange war dies schon her um es aus der Ferne noch erfühlen zu können. Dieser Ort hatte sie verändert, jedes Wesen dem sie begegnet war, hatte sie verändert, jede Tat und jedes Wort lagen nun schwer im Gewicht. Selbst Mimik hatte hier keinerlei Bedeutung mehr. Unterdrückung, Missgunst, Verrat und Feindschaft … all das brachte das Verlangen nach Macht mit sich. Selbst ein Gargoyle würde sich dessen als schuldig bezichtigen lassen müssen, in einer Welt in der es ohne das alles kein Leben geben konnte. Zu lange war sie schon hier, zu lange um Sicherheit zu empfinden, Freude oder gar Liebe…

Wie konnte man nur freiwillig so existieren wollen? Natürlich, Rhagas, der auf der anderen Seite der Macht stand konnte sich all das leisten, Carharis hatte diese Gedanken längst bei Seite geschafft. Sie wusste, wo ihr Platz im hier und jetzt war, aber sie wusste auch, dass es nicht ewig so bleiben würde.
„Meine Ehre gilt Malar, er ist gut zu uns, seine Frau… „ Sie überlegte kurz wie man diesen Satz vernünftig, in Sklavenmanier beenden konnte, aber kein Wort würde das aussagen, was sie wirklich damit meinen würde. „…nicht…“ Das war ihrer Meinung nach eigentlich auch schon genug für Rhagas Wissen, immerhin teilte er eben noch das Bett mit dem fürchterlichen Hausweib.

Nachdem Carharis der Bitte des Dunkling nachkam und ihm die bescheidenen Räumlichkeiten zeigte, war dieser wenig zufrieden gestellt. Nun ja, leider gab es für einen Sklaven im herrschaftlichen Hause nicht viele Möglichkeiten, ausser er wurde genau in jenem Raum gebraucht um zu putzen oder andere Tätigkeiten zu verrichten. Rhagas wollte natürlich genau diese Räume sehen, die für Sklaven, ganz besonders Carharis tabu waren, seit ihrer Gefangenschaft. Malar verbot ihr das nicht nur, weil er in diesem Keller so einige Schätze und Geheimnisse verborgen hielt, sondern auch, weil er sie damit schützen wollte. Das sagte er zumindest immer wieder. Was der Gargoyle wusste, war einzig das, dass sie nach ihrer Ankunft hier… „bearbeitet“ wurde. Was genau in dieser Nacht geschah, hielt sie tief in ihrem Unterbewusstsein gefangen. Nie hatte sie gegen Malars Befehl gehandelt und die Räume betreten, niemals darüber nach gedacht, doch eigentlich gab es genug Anlass dies doch zu tun. „Hier darf nicht mal Floona rein…“ meinte sie und deute dabei auf eine Tür, die sich ganz hinten im düster beleuchtetem Flur hinter der Kellertreppe befand. Den Türrahmen zierten leuchtende Zeichen, ähnlich wie die an ihrem Körper oder in der ganzen Stadt verteilt. Schutzrunen vermutlich, doch wie schon erwähnt, Carharis hatte nie versucht da hinein zu gelangen. „Ich weiß nicht, was die Zeichen bedeuten, aber ich wage es nicht, diese Tür zu berühren…. Spaß? Wenn ihr Geheimnisse wollte, dann öffnet diese Tür…“ Erneut deutete sie nun darauf und hoffte Rhagas wüsste zumindest was dort steht.

Erneut hörte sie ein Poltern und drehte sich ruckartig um. Doch nichts weiter war zu hören und sie entspannte sich wieder, nicht ohne die Gefahr im Nacken zu verspüren, jederzeit erwischt werden zu können.

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Carharis

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26.06.2018 16:00 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Dieses Gespräch war weitgehend das erste am heutigen Tag, doch wahrlich erfreut war Carharis nicht darüber. Rhagas… Er wirkte kein bisschen zutraulich auf Carharis, vermutlich auch deshalb weil man in Shallows und unter Dunkeleben sowieso niemandem trauen sollte. Dieser Dunkling war allerdings Dorald zugetan und dem vertraute sie fast schon mehr als ihrem eigenen Dienstherrn. Vielleicht weil sie sich gegenseitig ein bisschen in der Hand hatten. Ja, Handel schaffte zumindest etwas an Vertrauen.

„Aber ihr seid auch ganz schön vorlaut für jemanden der die Ehre dieses Hauses verletzt, meint ihr nicht?“ Was Floona betraf war sie lieber vorsichtig weitere Gedanken zu äußern. Die Wände hatten schließlich Ohren und Rhagas war wie gesagt nicht gerade der vertrauenswürdigste Lästerfreund, den man sich so vorstellt.
Während Rhagas über ihr auf sie herabblickte und von Drohungen und Feindschaft sprach, starrten ihn ihre dunkelgrünen Augen widerspenstig an. „Guter Herr, wollt ihr mir etwa anlasten euch zu drohen? Seid gewiss, eine Sklavin weiss wo ihr Platz ist und Feinde gibt es bei weitem schon genug. Wir werden uns bestimmt einig.“ Ein leicht angespitzter Tonfall verlieh ihren Worten eine gewisse Ironie, doch ihr Lächeln war durchaus als ehrlich zu verstehen. Auf neue Feindschaften war sie nicht aus, doch unterkriegen lassen wollte sie sich auch nicht.

Über Rhagas‘ Worte was eigene Sklavenhaltung betraf konnte Carharis nur müde schmunzeln. Wie herablassend das doch klang… Aber immerhin ein Dunkling weniger, der allen anderen Rassen ihr eigenes Leben nehmen und das seinige Aufzwingen mochte. Dass sie eine interessante Kreatur war, bekam der Gargoyle oft zu hören, vor allem von Malar, der ganz vernarrt in sein gestohlenes Besitztum war. Es war schön das ein oder andere Kompliment zu empfangen in einer Welt die so grausam und kalt war, dass man sich so den Tod besser vorstellen konnte. Doch Carharis war stark, ihr Herz groß und hatte es bisher immer irgendwie geschafft. „Nun, Floona hat mit meiner Gefangenschaft jedenfalls nichts zu tun…“ antwortete sie und griff dabei nach Rhagas‘ Hand, die ihr aufhelfen wollte, ohne dabei zu realisieren, dass ihr Körper bedeutend schwerer war, als der einer gewöhnlichen Frau. „Na dann… hier entlang bitte, mein Herr.“

Von der Küche führte sie ihn über die Halle, den Eingangsbereich, der bei weitem der hübscheste Ort des Hauses war, neben der Ahnengalerie und dem Gewölbekeller, den Carharis bisher nur einmal aus der Nähe sehen durfte, kurz nach ihrer Ankunft. Dieser Ort war verboten und stets verschlossen. Treppen führten hoch in die Gemächer der Beradren Familie, doch da kam Rhagas ohnehin gerade her. Ein Salon der an die Galerie grenzte, glänzte nur durch den Schein des Kaminfeuers und einigen Fackeln an den Wänden. Wenig prunkvoll, dennoch einladend dort ein Gläschen zu sich zu nehmen oder ein paar Gäste zu empfangen. „Die wirklich interessanten Räume darf ich euch leider nicht zeigen…“ Ein lockeres Schulterzucken unterstrich die Tatsache, dass es ihr relativ egal war, wer wo rein durfte und wo nicht… Solche Regeln kannte sie als Gargoyle nicht, passte sich aber den Umständen an, den Strafen gab es im Hause schon genug zu verbüßen.

Ein polterndes Geräusch, das von oben kam ließ Carharis kurz zusammen zucken. Die eifersüchtige Flonna kannte sie schon zu gut,...

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Carharis

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24.06.2018 13:34 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Carharis war es irgendwie unangenehm „zu Hause“ von Rhagas überhaupt angesprochen zu werden. Eigentlich durfte sie mit niemandem sprechen und niemand durfte sie ansprechen, außer, es gab etwas zu tun für sie. Natürlich genoss sie die Ruhe einerseits, aber andererseits war ihr die meiste Zeit des Tages schon recht langweilig, vor allem was das Versteckspiel betraf, das sie ja nun augenscheinlich verloren hatte.

Auf seine Fragen ob sie denn nicht begeistert wäre Rhagas zu begegnen und es ihr unangenehm sei, dass der Hausdrachen sich amüsierte antwortete sie mit einem verkniffen Blick und einer gerümpften Nase. Der Gedanke daran war einfach abscheulich.
„Eigentlich ist es mir reichlich egal wessen Körperteile ihr Uterus verschlingt, ihr seid bei weitem nicht der einzige, aber was geht mich das schon an…“ Sie zwinkerte ihm frech zu und fuhr fort „Keine Sorge, ich schweige… vorerst.“
Die offensichtliche, wenn auch sanft verpackte Drohung, dass Floona ihr wohl einiges antun würde wenn die Geschichte die Runde machte beeindruckte sie wenig. Sie kannte Floona lange genug um sie einschätzen zu können.
„Nein, sie hat mir gar nichts aufgetragen. Sie wollte nur von niemandem gesehen werden und hat uns alle weggeschickt, damit euer kleines Geheimnis nicht gefährdet wird.“

Als der Dunkling seinen Finger unter ihr Kinn legte schnaubte sie nervös auf, blickte Rhagas in seine immer dunkler werdenden Augen und drehte gleich darauf ihren Kopf zur Seite.
Wie konnte er es wagen sie anzufassen? Innerlich kochte Carharis vor Wut, obwohl sie so eine Behandlung eigentlich schon Jahrhunderte gewohnt war, doch jemand Fremdes, dem sie einfach nicht gehörte durfte sich dieses Recht nicht so einfach herausnehmen.
„Angst? Das wäre nicht ganz das richtige Wort… Ihr bringt mich nur in eine schwierige Lage… Was wollt ihr nun tun?“ Ein schmales Lächeln machte sich in ihrem Gesicht bemerkbar, denn nun fühlte sie sich wieder ein wenig sicherer. Rhagas würde ebenso wie sie selbst Probleme bekommen, würde Carharis ihr Schweigen brechen. Handel war der beste Ausgangspunkt.

„Warum sollte ich euch sagen, was mich hält? Wollt ihr einen eigenen meiner Rasse besitzen? Dann findet sie fürs erste einmal…“ Carharis stand auf und drehte dem Dunkling den Rücken zu, aber nicht ohne ihn dennoch seitlich im Blick zu haben. Selbst wenn sie wüsste, was sie hier gefangen hielt würde sie ihm das nicht zutrauen. Kaum auszudenken, wenn ihre Familie ebenso in den düsteren Löchern hier gefangen gehalten würden.

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Carharis

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20.06.2018 15:52 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Stunden waren bereits vergangen und man sollte meinen, die Ruhe im Haus brachte eine gewisse Entspannung für alle, die sonst unter den Launen der ekligen Hausherrin leiden mussten, mit sich, doch je mehr Zeit vergangen war, desto langweiliger wurde es. Da niemand in diesem Haus auch nur ansatzweise nett zu den anderen war, gab es auch keine Freundschaften oder zumindest etwas, das dem ähnlich sein könnte. Niemand traute niemandem, jeder war auf sich alleine gestellt, eine Gemeinschaft in der sich jemand wie Carharis alles andere als wohl fühlte. Ihr fehlte einfach der Zusammenhalt einer Familie, lieb gemeinte Worte, ein bisschen Schabernack… Wenn Malar in der Nähe war, versuchten zumindest alle ein fröhliches Gesicht zu machen, aufgesetzt oder nicht, die Stimmung war schlichtweg erträglicher.

Schon länger saß sie alleine in der Küche, noch immer am Boden und die Karotte hatte sie in der Zwischenzeit ganz vergessen, für einige Minuten war sie sogar eingenickt, daher war sie umso erschrockener als sich plötzlich die Tür auftat und eine Gestalt, nur in Hose bekleidet vor ihr stand. Ohne genauer hinzusehen widerte sie allein schon der Gedanke daran an, dass hier anstandsloser „Betrieb“ herrschte, egal ob jemand da war oder nicht.
Diese Verhältnisse hier waren einfach zu sonderbar um sie begreifen zu können, daher verbannte Carharis all ihre Überlegungen zu diesem Thema in ihr Unterbewusstsein, wo sie still und heimlich vor sich hin loderten. Der magere Dunkling vor ihr kümmerte sie nicht groß, doch seine Stimme kam ihr bekannt vor.

Carharis stand vom Boden auf und schien ein wenig überrascht, Rhagas hier anzutreffen, der sonst üblicher Weise in Doralds Begleitung hier gewesen war, als die Familien noch zusammen gehörten. Seit dem die Beradrens Dorald aber den Mord an seiner eigenen Ehefrau anhafteten, hatte sie auch Rhagas nicht mehr gesehen.
„Das was ich eben immer tue, wenn „Hausgäste der besonderen Art“ zu Besuch sind… Und ihr?“

Natürlich konnte Carharis sich schon denken, was er hier verloren hatte und eigentlich passte es auch zu seinem Ruf, doch Floona…? War sie denn so andersartig zu Rhagas als zu jedem anderen sonst? Konnte man sie wirklich begehrenswert finden? Ober bezahlte sie gar für seine Dienste? Natürlich sprach Carharis ihre Gedanken nicht aus, so genau wusste sie Rhagas nicht einzuschätzen und sie war immerhin immer noch nur eine Bedienstete. Trotzdem kam sie nicht drum herum sich vorzustellen, was wohl passieren würde, wenn Malar davon erfahren würde. Wäre er eifersüchtig? Wahrscheinlich weniger das, als in seiner Ehre als Hausherr verletzt. Würde er sich rächen?

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Carharis

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Verführung oder Entführung? Diese Frage stellt sich hier nicht. 14.06.2018 18:44 Forum: Shanaal Rothe - Der Hauptwohnsitz von Malar Beradren

Die riesige schwere Eingangstür vom Herrschaftshaus Beradren fiel Unheil vermittelnd ins Schloss und die Stimmung änderte sich schlagartig. Alle wussten, wie die nächsten Tage in Etwa ablaufen würden. Es hieß verstecken und nicht auffallen oder beide Gesichtshälften gleichzeitig hinzuhalten, der erste der gesichtet wird, verliert das Spiel. Nicht nur der Koch, der sich Herrschaftsgemäß vom Hausherrn verabschiedet hatte, da Malar die nächsten Tage auswärts verbleiben würde, verkroch sich sogleich ins hinterste Loch, könnte man schon fast sagen, nur damit sie dem garstigen Hausweib, dem Drachen oder der Hexe, wie sie oftmals genannt wurde, entgehen konnten. Nur einer, der ihr Leib und Seele verschrieben hatte, ohne jemals etwas dafür zurück zu erhalten, blieb immer an ihrer Seite.
Ein Leibwächter, der von Floonas Familie gestellt wurde, da man hier und da Gemunkel vernommen hatte, kümmerte sich darum, dass seine angebetete Geldgeberin mit gebührendem Respekt behandelt wurde, immer und zu jeder Zeit, selbst bei der Notdurft stand er Wache und half mit unter schon mal aus. Nichts war ihm zu wider, er war etwas eigenartig, eigentlich richtig unheimlich und nicht bespielbar, in keinster Weise. Stattdessen war er stets schwer bewaffnet, groß und stark, wie der Aufbau seiner Figur erwarten ließ und er hatte absolut keinen Sinn für Humor. Zudem kam, dass vor allem dann wenn Malar nicht da war, das Wort seiner Gebieterin Gesetz war und das wusste sie natürlich auszunutzen.

Das war ja auch der Grund, warum es so plötzlich keine Bediensteten mehr auf der Bildfläche gab. Floona konnte darüber nur lachen, sie kannte dieses Verhalten nur zu gut und konnte es sogar ein wenig verstehen. Natürlich war sie nicht wirklich böse, doch ihre Freiheit darin zu genießen, dass sie den Regeln ihres Mannes, der in ihren Augen ein verweichlichter Idiot mit zufälliger Weise halbwegs guten Genen war, trotzte, war ihr nur allzu wohltuend.

Dieses Mal schien es doch irgendwie anders von Statten zu gehen. Floona beorderte alle an ihre alltägliche Arbeitsstelle, hauptsächlich in die Küche, den Keller, die Ställe… Hauptsache raus aus den Privatgemächern der gesamten Familie. Selbst die Kinder wurden zusammen mit ihren Ammen oder Anstandsdamen, je nach Alter, in ihre Zimmer verwiesen. Floona wollte scheinbar keine Zeugen, das konnte jedoch so einiges bedeuten.

Carharis selbst, hatte sich nur eine Tür weiter in Sicherheit gebracht, aber nur so weit, dass sie zumindest erahnen konnte, was hinter den milchig gläsernen Scheiben im Kerzenschein abspielte. Nach einer Weile, in der das Hausweib den Eingangs- und Empfangbereich verlassen hatte, kam sie in neuem Glanze und herausgeputzt, die Treppe herunter, dicht gefolgt von ihrem Schoßhund, den sie nie beim Namen nannte. (Unter den Angestellten hieß er oft „Löckchen“ oder ganz einfach „Dödel“, denn das war er irgendwie doch auch…)
Was das zu werden vermochte, war Carharis natürlich längst bewusst, schließlich war es nicht das erste Mal, dass diese… „romantische Stimmung“ im ganzen Hause zu spüren war. Immerhin wurden die Sklaven weg geschickt und sich selbst überlassen, mehr oder weniger, das war äußerst romantisch! Wen sie wohl erwarten würde… Vielleicht kannte man ihn hier schon, vielleicht wars aber auch ein neues Schwachkopf, der seinen verkümmerten Geist mit der Macht einer fiesen Hexe paaren und davon profitieren würde. Spannend, spannend… Aber auch nicht spannend genug, um die ganze Zeit wie verblödet hinter Milchglas zu warten was passieren würde, beziehungsweise darauf zu hoffen, dass man überhaupt irgendetwas davon mitbekommen würde. Carharis schnappte sich eine Karotte aus dem Vorratskorb und setzte sich auf den Boden während sie, in Träume versunken an ihr herum knabberte.

Thema: [SHALLOWS EARTH] Meistergesuch
Carharis

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Meistergesuch 20.05.2018 17:10 Forum: Male


Sklavin sucht Meister


*Malar Beradren*



...WIRD GESUCHT VON
Carharis – Vor etwa 200 Jahren hat Malar sie im Labyrinth gefunden und sie durch falsche Versprechen in die Versklavung gelockt. Das Vertrauen, das Carharis so schnell zu ihm gefasst hatte war dahin, doch auf irgendeine Art und Weise schienen beide aneinander zu hängen. Sie, um jede Art von Freiheit zu erlangen, die sie bekommen konnte und er… Vielleicht Sympathie, schlechtes Gewissen oder einfach psychische Probleme? vielleicht mag er ihre Flügel und versucht krampfhaft sich selbst welche wachsen zu lassen…? Da gibt’s so viele Möglichkeiten.


SPIEGLEIN, SPIEGLEIN...



ALTER DES GESUCHTEN
ab 400 aufwärts


SEIN LEBEN
Als Dunkelelf Sohn, Bruder, Ehemann, Vater und Großvater in der Familie der Beradrens geht er den üblichen Geschäften in Blackheart nach. (Welcher Kaste bleibt dir überlassen. Es gibt die Priester- Krieger- und Aristokratenkaste)
Er ist reich, gefürchtet und mächtig, seinem Vater in Nichts nachstehend, gilt aber als angenehme Herrschaftsperson, ganz im Gegensatz zu seiner Frau und vermutlich auch deren Familie.

Seine Frau: Floona. Sie ist eifersüchtig und verübt kleinere Anschläge auf das derzeitige Hassobjekt oder ihren Gatten, der dadurch zurück zu ihr finden sollte, um ihre Stellung zu sichern. Vielleicht führen sie eine Zwangsehe oder liebten sich einst tatsächlich, vielleicht heute noch, wohlmöglich hatte sie nur eine verlockende Mitgift, das bleibt bei dir.

Vor 200-300 Jahren ist er auf Carharis getroffen, die er prompt in seine Dienste nahm, nachdem er ihr Vertrauen erlangt hatte und sie dann mit Magie verletzlich machte. Seit dem existiert eine Art Beziehung zu ihr. Er vertraut ihr geheimes Wissen an, lästert gegebenenfalls über Angehörige oder andere und er gewährt ihr immer wieder mehr Freiheiten, als allen anderen Bediensteten. (Den Grund dafür kann man ausquatschen.)


HELDEN ODER HALUNKEN?



CHARAKTER DES GESUCHTEN

Das bleibt völlig dir überlassen. Er sollte aber besser als ein Sklavenhalter, mehr als Dienstgeber agieren, dennoch keine Skrupel haben jemandem weh zu tun oder zu hintergehen. Er sollte wortgewandt, schlau, manipulativ und ehrgeizig sein, aber auch ab und zu ein bisschen Einfühlsamkeit aufzeigen können. „Männliche Weichheit“ in der Birne wäre ab und zu auch recht amüsant vielleicht. Er sollte auf jeden Fall kein Schwächling sein, ein respektabler, auch gefürchteter Mann mit Ecken und Kanten, verborgen oder nicht.

SONSTIGES



WÜNSCHE?
Deine Schwester Whisper ist deines Wissens nach vor einigen Jahrzehnten (60-100J) verstorben. Sie war der Liebling unter den zahlreichen (?) Geschwistern der gemeinsamen Eltern.
Ihren Ehemann Dorald hast du zumindest im Verdacht an ihrem Ableben beteiligt gewesen zu sein. Feindschaft nicht ausgeschlossen, allerdings spekuliert man nur, schon seit Anfang an.
Und Carharis natürlich, deine Dienerin, der du aus welchem Grund auch immer Vertrauen schenkst und sie schützen willst.

AVATAR:


nur als Beispiele: Julian Arahanga und Julian McMahon
kann natürlich auch ein anderer sein...





Eingestellt in CSB und Storming Gates

Thema: Die Gargoyles von Deepspring
Carharis

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Die Gargoyles von Deepspring 17.05.2018 16:12 Forum: Spielerhintergründe

Auszug aus einer alten Kindergeschichte:

*Es war einmal ein Zauberer, sein liebstes Tun war die Steinhauerei.
Dass die eigene Familie ihm fremd geworden, war ihm lang einerlei.
So schuf er viele Figuren, aller Gestalt und Stein um Stein, denn ganz alleine wollte der Zauberer nicht sein.
Die Jahre vergingen und der Platz wurde rar, die Stille ringsum langsam sonderbar.
Der Zauberer nahm seinen Zauberstab und führte ihn den Stein hinab, auf dass er ihm das Leben bringe und seine Einsamkeit zu Boden zwinge.
Der Gargoyle war geboren, entfesselt mit großer Macht. Auf ewig solle er sein Unwesen treiben, doch nur bei finsterer Nacht. Hart wie Stein und ein Herz aus Granit, brachte dieses Wesen viele Gefahren mit.
Kinder, passt auf! Geht bei Nacht nicht vors Haus und hütet euch vor der Dunkelheit, denn die Gargoyles zerschmettern dich, sie sind niemals weit.*

Gargoleys gab es irgendwie immer schon, aber die meisten waren einfach nur steinerne Verzierungen an prunkvollen Gebäuden oder Brunnen, bis zu jener Zeit der Vergangenheit.

Vor einigen hundert Jahrhunderten schuf ein einsamer Magier namens Martis wundersame und mächtige Kreaturen aus Stein, die er dann mit einem alten Ritualzauber zum Leben erweckte. Die Geschichten erzählten von Hunderten dieser Wesen, doch als die Menschen die Gefahr in ihnen erkannten, wurden sie gejagt und vernichtet. Die wenigen Einzelnen, die sich möglicherweise heute noch in den Welten befanden, wurden zum Mythos. Der Magier und seine Legende wurden beinahe vergessen. Nur selten munkelte man hier und da einen Gargoyle gesehen zu haben, doch die meisten Geschichten blieben eben nur das was sie letztendlich auch waren, Geschichten.

Gargoyles sind vom Äußeren her recht unterschiedlich, da ihr Erbauer eine rege Fantasie hatte. Meistens hatten sie relativ menschliche Züge, einige hatten Flügel, Krallen oder waren übermenschlich groß, andere waren klein, dick und einem Haustier ähnlicher. Ihre Hautfarben variieren lediglich in Grau- und Erdtönen, ebenso wie gegebenenfalls die Behaarung. Gargoyles altern nicht und können sich auch nicht fortpflanzen. Sie sind um ein vielfaches stärker, als viele andere Rassen doch ihre Schwäche liegt im Tageslicht, da sie dann versteinern und völlig wehrlos sind. Als Geschöpfe der Nacht sind sie Meister der Tarnung und können sich beinahe lautlos fortbewegen. Sie sind zumeist friedfertig und lehnen Gewalt ab, doch ihr meist verwildertes und ungestümes Wesen konnte sehr angsteinflößend wirken. Zwar sind sie aus Stein, doch können sie fühlen und verletzt werden wie auch die Menschen.
Ursprünglich stammte jeder einzelne von ihnen, wie auch ihr Erbauer Martis, von der Insel Deepspring in Stormheaven, doch der Vernichtungswahn der Menschen trieb sie weit von ihrer Geburtsstätte weg. Sollte es noch welche geben, könnten diese heute überall sein…

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