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Kyron
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Registriert seit: 23.10.2021.

Namenslied
Kyron Valraenos
Herkunft
Stormheaven
Alter
49 Jahre
Volk
Drachenblut
Fraktion:
Abtrünnige
Beruf
Söldner & Monsterjäger
Jugend
Kyrons Geschichte nahm ihren Anfang bereits vor vielen, vielen Jahrhunderten, als Astaroth, der Altdrache, ein von Levin erschaffenes Wesen, außergewöhnliches Interesse an den sterblichen Völkern Stormheavens fand. Vor allem die Menschen, die so kurzlebig und doch so vielfältig und voller Lebensfreude waren, faszinierten ihn. Sich in die Gestalt eines Sterblichen hüllend, mischte sich Astaroth unter die Menschen, um sie besser verstehen zu lernen. Dabei bemerkte er jedoch, dass er ihre Lebensweise, von seiner Perspektive als Altdrache aus, der bereits Äonen fern der sterblichen Völker gelebt hatte, nicht richtig nachvollziehen konnte. Sie waren einander viel zu fremd und Astaroth bereits zu sehr in alten Lebensmustern gefangen. Wie sehr wünschte er sich, dass sie einander näher wären. Aus dem Wunsch, am Leben der Menschen so teilhaben zu können, wie sie es taten, entwickelte Astaroth die Vision eines geeinten Stormheavens, in dem magische Wesen im Einklang, Seite an Seite, mit den Menschen leben konnten. In Frieden und gegenseitiger Akzeptanz. Diese Vision zeichnet den Beginn von Kyrons Geschichte, der als Nachfahre Astaroths, aus einer Verbindung von Drache und Mensch entsprang, und in dem alle Hoffnungen seines Vorfahrens ruhen.

Kyron wurde als uneheliches Kind der Adeligen Lady Alicia Duncan geboren. Durch seine auffallend schneeweiße Haarfarbe und seine goldenen Augen, die durch ihre geschlitzten Pupillen an die von Katzen oder Reptilien erinnern, offenbarte sich Kyron bereits bei seiner Geburt als eigenartig. Seine Familie schob sein exotisches Aussehen auf seinen Vater, Talaedor Valraenos. Jener war ein Graumagier der Akademie, in dessen Arme Kyrons Mutter während einem Fest am Hofe des Königs gefunden hatte. Es war der Tugendhaftigkeit und dem Pflichtgefühl von Kyrons Onkel zu verdanken, dass weder Alicia noch ihr Sohn aus der Adelsfamilie verstoßen wurden.

Da Alicia, beim Adel verschrien als Magier-Liebchen und noch dazu mit einem unehelichen Kind belastet, nicht an ein anderes Adelshaus verheiratet werden konnte, wuchs Kyron am Hof der Familie auf. Schon früh traf er aufgrund seiner Abstammung und seines Äußeren auf Ablehnung und musste sich spöttischen Kommentaren und schiefen Blicken erwehren. Kyron reagierte oft mit Aggressivität, weil er nicht sonderlich gut mit Worten war, wodurch er sich häufig in Schwierigkeiten brachte. Eine blutige Nase zählte als Kind beinahe schon zu Kyrons Markenzeichen. Da sich am Hof allerdings kaum jemand für ihn näher interessierte, entging seiner Familie, dass Kyrons Verletzungen niemals allzu lange brauchten, um zu verheilen, wodurch die ersten Anzeichen seines magischen Erbes, die eher passiver Natur waren, unbemerkt blieben. Selbst seiner Mutter entgingen die magischen Besonderheiten ihres Sohnes, hatte sie sich nach seiner Geburt doch recht schnell wieder ihrer Kunst, ihren Reisen, ihren zahllosen, ausgelassenen Feiern und ihren neuen Liebhabern zugewandt.

Kyrons Onkel, der schlummerndes Potential in ihm sah, bemühte sich, dass Kyron eine Ausbildung erhielt, die einem Adelsspross würdig war. Er stellte ihm Erzieher und Lehrer zur Verfügung. Allerdings hielt es kaum jemand langfristig mit Kyron aus, bewies er sich doch als sehr dickköpfig und angriffslustig. Sicherlich war es seiner Beziehung zu anderen auch nicht förderlich, dass er sich in seinen jüngeren Jahren statt mit Worten durch grollende und fauchende Laute verständigte, wenn er sich denn überhaupt dazu herabließ verbal zu kommunizieren und nicht stattdessen seine Fäuste für sich sprechen ließ. Einzig Torostor, der Erbe des Hauses, der sich etwa im gleichen Alter befand wie Kyron und mit dem er oft gemeinsam unterrichtet wurde, schien etwas zu ihm durchzukommen. Es war Torostors hartnäckiger Art zu verdanken, durch die er Kyron keine Ruhe ließ, dass sie sich letztendlich doch irgendwie anfreundeten, wodurch Kyron, neben seinem Onkel, zumindest einen Vertrauten am Hof seiner Familie fand.

Kyrons aggressives Verhalten besserte sich erst, als eines Tages sein Vater, Talaedor, Haus Duncan einen Besuch abstattete und für einige Wochen als Gast der Familie blieb. In dieser Zeit näherten sich Vater und Sohn durch Talaedors unermüdliche Geduld und Güte an. Von da an kehrte der Magus regelmäßig für einige Tage an den Hof zurück. Mit der Zeit ähnelte Kyron immer mehr einem Jungen, der sich schlicht nach Akzeptanz sehnte, statt einem wilden Tier, das, in die Enge getrieben, wild um sich biss. Und auch, wenn Kyron seine Heißblütigkeit nie ganz verlor, wurde er durch den Einfluss seines Vaters doch weitaus umgänglicher. Kyron war noch keine 9 Jahre alt, als er seinen Vater zum letzten Mal sehen sollte, was in diesem Moment keiner von beiden ahnen konnte.

In den darauffolgenden Jahren zog sich Kyron, dem mit dem Älterwerden das höfische Leben, mit all seinen Regeln und Sitten verstärkt zusetzte, wieder mehr zurück. Selbst Torostor, der bald darauf nach Stronghold geschickt wurde, um seine Ausbildung zum Ritter zu beginnen, kam nur noch schwer an ihn heran. Nur widerwillig ließ sich Kyron zu den nötigsten Gepflogenheiten herab. Dies schürte die Ablehnung, die er durch sein Umfeld seit jeher erfuhr, ums Neue.

Obschon ihn seine Rolle als Außenseiter frustrierte, begann Kyron den Umstand zu genießen, dass ihm nur wenig Aufmerksamkeit von seiner Familie zukam, brachte ihm dies doch auch Freiheiten ein, die andere Adelskinder nicht besaßen. Manchmal setzte er sich für Tage ab, um auszureiten und die Gegend zu erkunden. Obwohl sein plötzliches Verschwinden zu Beginn noch für Aufregung sorgte, kümmerte sich irgendwann niemand mehr darum, wo er abgeblieben war. Die Diener waren insgeheim sogar froh darüber, wenn sie sich Kyrons stechenden Augen, die ihnen unheimlich waren, entziehen konnten.

Einzig zu seinen Schwertkampfstunden erschien Kyron zuverlässig. Dies erfreute seinen Onkel, der ihn auch, nachdem sich Kyron zum Pagen und Knappen aufgrund seines Temperaments als untauglich erwiesen hatte, noch nicht aufgegeben hatte. Kyron zeigte sich als tüchtiger und gelehriger Schüler, woran zu merken war, dass er wirkliches Interesse an der Sache gefunden hatte. Auch schien er für den Schwertkampf wie geboren und zeigte sich als sehr talentiert.
Erwachsen
Mit Kyrons Eintritt ins Erwachsenenalter sollte sich vieles ändern. Nicht nur veränderte sich die Stimmung im Königreich, als die Auswirkungen des Elbenkrieges immer deutlicher spürbar wurden. Auch Kyron veränderte sich. Schleichend, aber stetig. Zu Beginn ließen sich die Anzeichen, dass er von seinem Vater, einem Magier, mehr als nur die Haarfarbe geerbt hatte, ignorieren, da die plötzlich auftretenden, magischen Vorkommnisse von unauffälliger Natur waren. Wie etwa ein kaum merklicher Windstoß, der Laub aufwirbelte oder eine einsame Kerze, die sich wie von selbst entzündete. Lange verkannte nicht nur sein Umfeld, sondern auch Kyron selbst, dass die Magie in ihm erwacht war.

Daneben änderte sich auch, wie Kyron von seinem Umfeld wahrgenommen wurde. Zu einem gutaussehenden Mann herangewachsen, weckte er durch sein exotisches Äußeres, sein selbstsicheres Auftreten und die Verruchtheit seiner Abstammung immer mehr das Interesse der gleichaltrigen Adelsdamen. Hatten sie ihn zuvor noch weitläufig gemieden, schienen sie nun einen Wettstreit darüber zu betreiben, wer seine Aufmerksamkeit am längsten erhaschen konnte. Je abweisender er sich gab, desto aufdringlicher wurden sie. Kyron kam sich vor wie eine Trophäe, die es zu gewinnen galt, was ihn mehr als nur verärgerte. Dabei hatte er nur an einer Dame Interesse, Lady Jasmina Rosendal of Skyhaven – und sie schien sein Interesse zu erwidern.

Als sie beide eines Morgens, nach einer langen Festnacht, von einer Dienerin in Kyrons Gemächern entdeckt wurden, hatte Kyrons Onkel, der völlig außer sich vor Entsetzen über die Entdeckung war, allerhand zu tun, die Beziehungen des Hauses zu retten und die ganze Angelegenheit zu vertuschen. Kyron sollte Jasmina nach diesem Tag nicht wiedersehen, denn sie wurde alsbald an ein anderes Haus verheiratet und Kyron jeglicher Kontakt verboten. Dass Jasmina zu diesem Zeitpunkt sein Kind unter dem Herzen trug und sie deswegen so schnell verheiratet werden musste, um die Ehre ihrer Familie zu retten, sagte ihm niemand. Kyron war heilfroh, als Torostors anstehende Vermählung mit Lady Angmar von dem Vorfall ablenkte.

Kurz darauf begrub der Elbenkrieg sämtliche Gedanken an Herzschmerz und Magie, als Kyron auf Drängen seines Onkels dem kleinen Heer seines Hauses in den Krieg folgte. Während Torostor einen Erfolg nach dem anderen verzeichnete und sich das Vertrauen des Königs geradewegs erkämpfte, blieb Kyron eher im Hintergrund. Er hatte kein wahrliches Interesse am Kriegsbestreben des Königs und es widerstrebte ihm, dass er den Krieg eines anderen führen sollte. Auch verstand Kyron nicht, was ein Krieg mit den Elben bringen sollte. Statt nach Ruhm zu streben, kümmerte er sich darum, dass in den Scharmützeln möglichst viele seiner Kameraden überlebten. Jedoch verloren sie im Elbenkrieg seinen Onkel, woraufhin Torostor, als neuer Lord, den Vorstand des Adelshauses Duncan übernahm.

Als Belohnung für seine Verdienste im Elbenkrieg erhielt Torostor von König Aelfric, dem er das Leben gerettet hatte, das Lehen Crownward. Kyron folgte mit seiner Mutter und einem Großteil der Familie an den Hof der Insel. Dort verbrachte er seine Zeit vornehmlich abseits des höfischen Lebens, mit Training oder in der Natur. Ab und an besuchte Kyron auch die Festivitäten, die seine Mutter Alicia auf dem kleinen Schloss ausrichtete, das Torostor ihr auf Crownward überlassen hatte, wobei er dort zumeist eher für sich blieb und in aller Stille seinen Wein oder Met genoss. Ebenso knüpfte er in dieser Zeit engere Bande mit seinen Neffen und Nichten, von denen allmählich einige alt genug waren, um Gemeinsamkeiten mit Kyron zu finden – sehr zu Lady Angmars Missfallen, mit der sich Kyron immer mehr zerstritt.

In den Jahren, die auf den Elbenkrieg folgten, wurde Kyrons Magie allerdings so stark, dass er nicht länger die Augen vor dem Offensichtlichen verschließen konnte: Er wusste nicht, wie er seinen magischen Kräften Herr werden sollte. In Abgeschiedenheit versuchte er Kontrolle über seine Magie zu erlangen, hatte aber nur mäßigen Erfolg. In der Hoffnung, dass sich sein „Problem“ eines Tages von selbst löste, wandte sich Kyron anderen Dingen zu.

Wie nicht anders zu erwarten, steuerte er mit dieser Taktik auf eine Katastrophe zu. Kyrons Magie eskalierte, als er während dem Schwerttraining aus Frustration über die Provokationen eines jungen Adeligen, der zur Ausbildung nach Crownward gekommen war, die Kontrolle verlor. Mit einem magischen Windstoß schlug er dem jungen Mann nicht nur das Schwert aus der Hand, auch brach Kyron ihm damit den Schwertarm und beförderte ihn geradewegs mit dem Gesicht voran in einen Misthaufen. Der Skandal war groß! Allerdings hatte Kyron an diesem Tag Glück im Unglück, erreichte sie noch zur selben Stunde die Kunde, dass König Aelfric alle Adeligen zu sich nach Stormcastle rief und Schloss Artis an die Akademie übergab, wodurch der von Kyron verursachte Skandal von einem noch viel größeren überschattet wurde.

Trotzdem sollte Kyrons Missgeschick Folgen haben. Während alle am Hof Duncan für die Abreise nach Stormcastle packten, wurde Kyron von Torostor nach Stronghold bestellt. Nach einem eindringlichen Gespräch unter vier Augen, war es beschlossene Sache, dass Kyron in Stronghold in der Obhut der Magier bleiben sollte. Damit er Haus Duncan nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch unter den Magiern Ehre erweisen konnte, hieß es. Er solle es als Chance sehen! Kyron fühlte sich von Torostor verraten, auch wenn es dieser nur gut mit ihm meinte. Letztendlich blieb Kyron nichts anderes übrig, als sich dem Wort seines Cousins zu beugen, zumal Kyron mit seiner Magie insgeheim tatsächlich überfordert war. Also nahm er den Rat Torostors an und betrachtete sein neues Leben an der Akademie als Chance.

An der Akademie gab es allerdings ein böses Erwachen. Da Kyron mit 36 Jahren bereits viel zu alt war, um ins Hohe Haus aufgenommen zu werden, verblieb er in der Niederen Kammer. Dort kam ihm zwar das Privileg zu, eine eigene kleine Kammer besitzen zu dürfen, allerdings erlaubte man ihm nicht, sich ohne Aufsicht in die Stadt zu begeben, weil seine Magie unberechenbar war. Es war eine sehr große Umstellung, war Kyron doch seine Freiheiten und großen Räumlichkeiten gewohnt. Um sich von dem einengenden Gefühl abzulenken, blieb ihm nur sein Schwerttraining, denn er weigerte sich, sein Schwert, das einst ein Geschenk seines Onkels gewesen war, abzulegen.

In der Akademie fühlte sich Kyron weggesperrt, wie ein Tier in einem Käfig, dem es grundsätzlich an nichts fehlte, das aber doch nicht frei und wahrlich glücklich sein durfte. Immerhin wurde ihm eine Lehrmeisterin zugeteilt. Jene war ebenfalls Teil der Niederen Kammer und wusste auch nicht so recht, was sie mit Kyron anfangen sollte, zumal sie sein ungezügeltes Temperament durch ihre Verwirrtheit deutlich auf die Probe stellte. Die Frau hatte einen Vogel, im wortwörtlichen Sinne.

Weggesperrt wurde Kyron eines Tages tatsächlich, wenn auch nur für die Dauer eines Tages in einem Kämmerchen der Niederen Kammer, da seine Magie mit jedem Tag, der verging, immer mehr zur Gefahr für jeden in seiner Nähe wurde. Nach Stunden des elendigen Wartens, in denen Kyron aus Versehen das Mobiliar seiner „Zelle“ mit Magie zerstört hatte, zog er in Erwägung, sich durch das schmale Fenster zu zwängen und das Weite zu suchen, als sich plötzlich die Tür öffnete und ein Mann hereintrat, der seine Seele bereits auf den ersten Blick seltsam berührte. Magus Eleasar, aus dem Scharlachhaus.

Noch heute kann Kyron nicht recht beschreiben, was er in diesem Augenblick empfand, doch ließ das sachte Zupfen an seiner Seele die zornigen Worte, die ihm auf der Zunge brannten, verstummen. Eleasar verkörperte mit seiner aufrechten Haltung, die Kyron stark an Torostor erinnerte, einen Stolz und eine Ruhe, die er, wenn Kyron nicht selbst zu stolz wäre, um es zugegeben, nur bewundern konnte. Mit einem Lächeln offenbarte ihm der Magier, der, so glaubte Kyron, nicht älter als er selbst sein konnte, dass er sich seiner Ausbildung annehmen würde. Kyron solle zu seinem Filius werden, seinem Schüler. Erst später, als Kyron beim Abendessen im Sanctum des Magiers fragte, wie es sein könne, dass so ein junger Wicht schon selbst unterrichten durfte, erfuhr Kyron, dass Eleasar in Wahrheit mehr als doppelt so alt war und nur durch einen Langlebigkeitstrank jung wirkte.

Die nächsten 10 Jahre vergingen wie im Flug. Unter Eleasars Anleitung lernte Kyron nicht nur besser mit seinen magischen Fähigkeiten umzugehen, sondern auch mehr über theoretische Magie und Stormheaven, als er je geglaubt hätte. Zumindest in dieser Hinsicht hatte sein Vater nicht zu viel versprochen. Der Wissensfundus der Akademie war wirklich so gewaltig, wie Talaedor immerzu erzählt hatte. Ebenso groß war die Bibliothek, in der sich Bücher in Regalen vom Boden bis an die hohen Decken stapelten. Besonders faszinierend empfand Kyron die Steingolems, die in der Bibliothek für Ordnung sorgten. Tatsächlich las er in den Jahren, die er als Eleasars Filius verbrachte, mehr Bücher als in seinem gesamten, bisherigen Leben.

Daneben begleitete Kyron Eleasar auf seinen Reisen durch die Welt, auf denen er nicht nur den praktischen Umgang mit Magie lernen konnte, sondern auf denen er auch als Eleasars Leibwächter fungierte, stellte sich der Mann doch mehr gefährlichen, magischen Kreaturen, als Kyron zählen konnte. Und auch, wenn sie dabei oft von Scharlachgardisten begleitet wurden, sah es Kyron als seine Pflicht Eleasar persönlich zu beschützen. Es war das erste Mal, dass er so gegenüber einer Person empfand, was ihn zugleich überraschte als auch beängstigte.

Seine Erfahrung aus dem Elbenkrieg und sein Können mit dem Schwert kamen Kyron bei diesen Reisen sehr zugute, war seine Magie allein doch noch immer viel zu unzuverlässig, um sie fokussiert im Kampf einsetzen zu können. Mit den Jahren sollte sich seine magische Beherrschung etwas festigen. Er erlernte einige Feuer- und Windzauber, die ihm heute in Fleisch und Blut übergegangen sind. Auch weiß Kyron, dass seine Magie, so urtümlich und wild sie ist, sich von der Magie der Akademie unterscheidet und an seine Emotionen gebunden ist, wodurch seine Gefühle zu seiner stärksten Waffe, aber auch zu seiner größten Schwäche wurden.

Es ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt. So sehr Kyron seine Zeit mit Eleasar genoss, umso mehr hasste er den Rest der Akademie. Kyron hatte es nicht für möglich gehalten, doch waren die Magier fast noch schlimmer als der Adel mit ihrem Ränkespiel. Noch immer zählten Diplomatie und Rhetorik nicht zu seinen Stärken und auch mit Politik konnte er nichts anfangen, also versuchte er sich vom großen Intrigenspiel der Magier fernzuhalten. Da es jedoch eine Besonderheit war, dass ein Magier des Hohen Hauses einen so alten Schüler aufnahm, der dazu noch so auffällige äußere Besonderheiten besaß, wie Kyron, lieferte er der Gerüchteküche der Akademie, durch seine bloße Existenz, mehr als genug Gesprächsstoff. Auch wurde er erneut mit Ablehnung und Spott konfrontiert, manchmal sogar als Kreatur beschimpft und, was häufiger vorkam, einfach ignoriert. Und zwar von den Magiern, Gardisten und Dienern zugleich. Obwohl er es besser wusste, ließ sich doch Kyrons Hitzköpfigkeit nicht zügeln. So legte er sich regelmäßig mit jenen an, die ihn ungerecht behandelten, was dazu führte, dass sich Eleasar in seinem Namen häufiger duellieren musste, um die Wogen zu glätten, was Kyron sehr beschämte.

Die Dinge besserten sich erst ein wenig, als Eleasar vom Rat der Akademie zum Erzmagus ernannt wurde. Dafür wurde Kyron fortan verstärkt aus Furcht vor Eleasars Zorn gemieden, wodurch er nach wie vor ein Außenseiter blieb. Die Ablehnung, das Buckeln vor den Höhergestellten der Akademie und das ewige Intrigenspiel der Magier leid, war Eleasar bald alles, was Kyron an die Akademie band. Das Verhalten, das ihm in der Akademie entgegengebracht wurde, ließ Kyron die Akademie als eine Alternative zur Herrschaft des Königs, der sich immer weniger um sein Volk zu scheren schien, anzweifeln. Auch bemerkte er, dass sich die Anfeindungen nicht nur auf ihn beschränkten und auch andere schlecht von der Scharlachgarde oder den Magiern behandelt wurden. Ebenso schienen sich die Zustände der Niederen Kammer kaum zu bessern. Noch immer wurden viele Magiebegabte mit ihrem Talent im Stich gelassen. Dazu kamen Gerüchte über magische Experimente und Rebellion auf, die Kyron auf den Gängen des Schlosses und in der Stadt immer wieder auffing. Als Kyron Eleasar eines Abends damit konfrontierte, offenbarte dieser ihm, dass es bereits Nachforschungen gegeben hatte, man aber nichts konkretes nachweisen oder feststellen konnte. Kyron ließ dies nachdenklich zurück und er begann, die Akademie mit noch kritischerem Auge zu betrachten. Auch, wenn er wusste, dass nicht alle an der Akademie gleich waren und unter ihnen durchaus gute Seelen lebten.

Dann kamen die Dunkelelben. An Eleasars Seite kämpfte Kyron in der Schlacht um Crookbog, schlug Drow für Drow nieder und konnte doch nicht verhindern, dass ein glücklicher Schwertstreich eines Dunkelelbenkriegers Eleasar ins Herz traf und von einer Klippe schickte. Noch heute verfolgen die Bilder der Schlacht Kyron bis in seine Träume. So sehr der Verlust schmerzte, blieb Kyron nur nach vorne zu blicken. Er wusste, dass ihn nach Eleasars Tod nichts mehr bei den Magiern hielt. Und Torostor? Noch hatte ihm der Mann alles vergeben. Kyrons Entschluss war schnell gefasst.

Nachdem die Schlacht gewonnen war, wandte sich Kyron vom Schlachtfeld ab und stahl sich unauffällig davon. Mit dem Morgenrot eines neuen, heranbrechenden Tages im Rücken, fühlte er sich, zum ersten Mal in seinem Leben, wirklich frei. Seit diesem schicksalshaften Tag, folgte Kyron dem Ruf seines Herzens, bereiste die Welt und verdingte sich hier und dort als Söldner und Monsterjäger.

Der Königsmord lässt Kyron einen besorgten Blick gen Stormcastle werfen, bedeutete Aelfrics Ableben doch, dass ein würdiger Nachfolger gefunden werden musste und ein Streit um die Thronfolge einen Bürgerkrieg heraufbeschwören könnte. Und dann war da noch immer die Akademie, deren Zukunft, in diesen stürmischen Zeiten, ebenso ungewiss schien. Aber was kümmerte Kyron schon die Politik? ... Ach, wem versuchte er denn, etwas vorzumachen.
Charakter
Aktiv | durchsetzungsfähig | empathisch | entschlossen | freiheitsliebend | hilfsbereit | intelligent | mutig | rechtschaffen | scharfsinnig | selbstbewusst | weltoffen | willensstark | wissbegierig | zäh

Direkt | eigenwillig | einzelgängerisch | hitzköpfig | impulsiv | launenhaft | rastlos | selbstüberschätzend | stur | ungebunden | ungeduldig | verschlossen | wortkarg | zügellos | zynisch
Hauptfähigkeiten
Schwertkampf, Drachenmagie
Sonstige Skills
# Akademisches (Bestiarium, Kräuterkunde, Alchemie, Magiekunde etc)
# Drachensinne (Hören, Sehen, Riechen)
# Drachensprache
# Höfisches (Lesen, Schreiben, Etikette, Heraldik etc)
# Karten- und Würfelspiel
# Raufen & Ringen
# Reiten
# Schleichen
# Schwertkampf
# Trinkfestigkeit
# Überlebensfertigkeiten (Lagern, Jagd etc)
Beschreibung
Aus einer Adelsfamilie stammend, die Ehre und Pflichtgefühl großschrieb, erhielt Kyron von Kindesbeinen an die Ausbildung eines Adelssprosses und das, obwohl er als ein unehelicher Bastard keinerlei Anspruch auf solche Privilegien besaß. Er ist dementsprechend durchaus gebildet und kein Einfaltspinsel, auch wenn sein Verhalten oftmals die Noblesse des Adels vermissen lässt, da er für politische Spielchen nur wenig Talent und Interesse hat. In dieser Zeit erwarb er auch die Fähigkeit des Schwertkampfes, die er nach wie vor sehr aktiv schult, und lernte das Reiten.

An der Akademie, als Filius des Scharlachmagiers Eleasar, wurde sein Horizont noch einmal um einen gewaltigen Wissensschatz erweitert. Von ihm lernte Kyron auch die Jagd auf gefährliche Monster, bei der er Eleasar tatkräftig unterstützte, und seine eigene Magie besser zu kontrollieren.

Durch seine Zeit im Elbenkrieg, die Jagd und das viele Reisen, eignete sich Kyron zudem Fertigkeiten an, die in der Wildnis zum Überleben notwendig sind. Macht er in Tavernen Halt, ist er auch Trinkgelagen oder dem Glücksspiel nicht abgeneigt. Ebenso braucht er sich bei Kneipenschlägereien nicht hinter den Tresen zu verstecken.

Dem Erwachen des uralten Drachenblutes, das durch Kyrons Adern strömt, ist es zu verdanken, dass er in jüngerer Zeit verschärfte Sinne entwickelte. Er kann auf Distanz und in der Dunkelheit besser sehen als ein Mensch und Geräusche sowie Gerüche intensiver wahrnehmen und unterscheiden. Dies ist aber auch mit der Gefahr von Reizüberflutung verbunden, da er sich an seine verschärften Sinne noch nicht gewöhnt hat und es ihm schwerfällt, aus der Masse an Sinneseindrücken zu selektieren. Er vermeidet es offen über dies zu sprechen, da er den Ursprung seiner verschärften Sinne selbst noch nicht völlig versteht. Darüber hinaus entwickelte sich in den letzten Monaten Kyrons natürliche Fähigkeit, die Sprache der Drachen zu verstehen. Nun fern der Akademie, besaß er jedoch nur wenig Gelegenheit diese Begabung zu entdecken.
Magische Fertigkeiten
# Drachenmagie (Feuer/Wind/Verwandlung):
Kyrons Drachenmagie ist urtümlich, wild und unterscheidet sich grundlegend von der Magie der Akademie. Sie wird extrem von seinen Emotionen beeinflusst, die, sollten sie ihn übermannen, seine magischen Kräfte völlig außer Kontrolle geraten lassen können. Daneben kann ihm dann seine Magie auch völlig entsagen, was insbesondere in Momenten, in denen er auf sie angewiesen ist, Gefahr birgt. Kyron hat die Beherrschung einiger Feuer- und Windzauber gemeistert. Allerdings kratzt er gerade einmal an der Oberfläche seines magischen Potentials und entdeckt immer wieder neue Besonderheiten seines Bluterbes. Zum Beispiel offenbart sich ihm die Fähigkeit, Drachengestalt anzunehmen, erst nach und nach. Er konnte in jüngerer Zeit bereits körperliche Veränderungen an sich wahrnehmen, wie etwa das Abzeichnen von Drachenschuppen auf seiner Haut, wenn er emotional aufgewühlt ist. Auch verstärkten sich seine Sinne Hören, Sehen und Riechen. Noch ist ihm aber nicht bewusst, dass tief in ihm ein wahrer Drache schlummert und sein Bluterbe über simple Zauber hinausgeht.

# erhöhte Magieresistenz und Magiegespür:
Kyron ist zu einem gewissen Grad immun gegenüber Magie und kann sie in anderen Lebewesen oder der Umgebung spüren.

# Feuerresistenz:
Zudem verfügt er über eine Feuerresistenz, durch die ihm weder natürliches noch magisches Feuer etwas anhaben können.

# Langlebigkeit:
Drachen sind Wesen, die so lange leben können, dass es an Unsterblichkeit grenzt. Da Kyron von einem wilden Altdrachen abstammt, dessen Blut stark in ihm ist, ist anzunehmen, dass Kyron auch die Langlebigkeit seines Vorfahrens geerbt hat. Zumindest scheint er seit einer Weile nicht mehr zu altern. Durch die Vermischung der Drachenbutlinie mit den Menschen, lässt sich aber nur schwer einschätzen, wie alt Kyron tatsächlich werden kann.

# Selbstheilung:
Aufgrund seiner Natur heilen Wunden, die er sich, auf welche Art auch immer, zugezogen hat, weitaus schneller als bei einfachen Menschen. Die Selbstheilung ist allerdings eine Fähigkeit, die er nicht bewusst steuern kann.
Stärken
# Beobachtungsgabe
# Durchsetzungskraft
# Empathievermögen, auch wenn er es abstreitet
# entschlossenes, selbstsicheres Auftreten
# Gewandtheit
# Hilfsbereitschaft
# Kampfgeschick
# Körperkraft
# magische Begabung
# Mut
# Rechtschaffenheit
# Selbstbewusstsein
# schnelle Auffassungsgabe
# talentierter Schwertkämpfer
# Weltoffenheit
# Willensstärke
# Wissensdurst
# Zähigkeit
Schwächen
# Eigenwilligkeit
# Einzelgänger
# Hitzköpfigkeit
# Impulsivität
# kann bei Ungerechtigkeit nicht wegsehen
# kaum politisches und rhetorisches Geschick
# Launenhaftigkeit
# Passivität erzürnt ihn
# schlechter Schwimmer
# Selbstüberschätzung
# Sturheit
# Ungebundenheit
# Ungeduld
# Unverblümtheit
# Verschlossenheit
# Wortkargheit
# Zügellosigkeit
# Zynismus
Familie
Lord Torostor „The Brave“ Duncan of Crownward » Cousin & engster Freund
51 Jahre # Berater des Königs # Ritter # Herr von Crownward
Torostor und Kyron wurden schon in frühester Kindheit miteinander bekannt, waren sie doch im selben Alter. Torostors Vater, der der Bruder von Kyrons Mutter war, und sich der Ehrenhaftigkeit und der Pflicht verschrieben hatte, legte Wert darauf, dass sie zu Teilen gemeinsam unterrichtet wurden, um die Einigkeit des Adelshauses zu stärken. Dadurch sahen sich Torostor und Kyron häufiger. Torostor, der seinem Vater nacheiferte, ging Kyron mit seiner fast schon penetranten und naiv ehrenhaften Art auf die Nerven. Kyron lernte ihn insgeheim aber zu schätzen, fehlte Torostors Verhalten doch die Ablehnung, die Kyron sonst überall erfuhr. Sie wurden zu so etwas wie Freunden. Wäre da nur nicht die giftige Viper an Torostors Arm, Angmar, die Tochter eines verbündeten Adelshauses, die häufig am Hof von Haus Duncan zu Gast war. Kyron verabscheute Angmar bis aufs Blut, versuchte sie Torostor und ihr Umfeld doch stets mit säuselnden Worten zu manipulieren. Da Kyron nur selten ein Blatt vor den Mund nahm, beruhte der Hass bald auf Gegenseitigkeit. Torostor, der Angmars Natur nicht erkannte, reagierte auf Kyrons und Angmars ständige Gifteleien mit Humor. Als sie später gemeinsam für ihr Adelshaus im Elbenkrieg kämpften, blieb Kyron, auch nachdem Torostor schwer verwundet nach Hause zurückkehrte, mit den Truppen im Krieg und kehrte nur ab und an auf Insel Crownward, die Torostor vom König für seine Dienste erhielt, zurück. Ihr Verhältnis wurde in den Jahren danach immer distanzierter, woran Angmar, aber auch Torostors Funktion als königlicher Berater in Stronghold, sicher ihren Anteil hatten, sahen sie einander doch kaum noch. Seit dem Skandal, in dem sich Kyrons Magie der Welt offenbarte, hatten sie kaum noch Kontakt zueinander. Es ist ungewiss, wie sich ihr Verhältnis in Zukunft entwickeln wird, nun, da Kyron auch der Akademie den Rücken kehrte.
Rhaenyra » Halbschwester
k/A Jahre # #
Kyrons Mutter ist keine Frau von Traurigkeit und fand, nachdem sich ihre Wege mit Talaedor, Kyrons Vater, wieder trennten, in den Armen vieler Geborgenheit. Sie liebte schon immer freimütig, wenn auch innig. Eine jede ihrer Beziehungen war von ehrlicher Liebe gezeichnet, allerdings schaffte es noch niemand sie für längere Zeit an sich zu binden. Obwohl Kyrons Mutter in ihrem Leben bereits viele Geliebte hatte, wurde sie mit keinem weiteren Kind gesegnet. Da auch Talaedor niemals von weiteren Kindern sprach, geht Kyron davon aus, dass er keine Geschwister besitzt. Und auf Gerüchte gibt er sowieso nichts.
Lady Alicia Duncan of Crownward » Mutter
72 Jahre # egozentrische Adelige # lebt auf Stormcastle
Obwohl Kyrons Mutter zu den wenigen zählte, die ihn nicht behandelten wie einen Außenseiter, wurde ihre Beziehung über die Jahre immer distanzierter. Alicia führte seit jeher einen sehr egozentrischen Lebensstil, liebte die Kunst, das Reisen und ihre Feiern. Dadurch sahen so einander nur selten. Sie umgab sich zudem schon immer gerne mit den außergewöhnlichsten Personen und wechselte oft ihre Liebhaber, wodurch ihr noch heute ein Adelsskandal nach dem anderen folgt. Mittlerweile hat sich ihre Familie so sehr an ihre Sonderlichkeiten gewöhnt, dass man sich kaum noch über Alicia wundert. Kyron hat schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr.
Lord Edward Duncan of Crownward » Onkel
Ritter # Torostors Vater # verstorben
Das ehemalige Oberhaupt von Haus Duncan, Torostors Vater und Kyrons Onkel. Bis zuletzt glaubte Lord Edward, stets der Ehre und der Pflicht verbunden, fest an seinen Neffen und war für diesen beinahe so etwas wie ein Vaterersatz. Er fiel im Krieg gegen die Elben.
Lady Elianor Farell of Wintergarden » Tochter
31 Jahre # ehem. Baldwin of Everheart # lebt auf Stormcastle
Jasminas Tochter Elianor sieht ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Ein jugendliches, liebliches und überaus bildhübsches Gesicht, dazu moosgrüne Augen ... und hellblonde, fast schon schneeweiß wirkende Haare. Besaßen Jasmina und ihr Gatte doch bereits beide sehr helles Haar, zweifelte niemand die Legitimität Elianoras Abstammung an. Dass sie in Wahrheit der Liaison ihrer Mutter mit Kyron entspringt, ahnt niemand.
Lady Angmar „die giftige Viper“ Duncan of Crownward » Torostors Ehefrau
Alte Schachtel # intrigante Adelige # lebt auf Stormcastle
Bereits seit ihrer ersten Begegnung herrschte zwischen Angmar und Kyron böses Blut, kaufte er ihr ihr zuckersüßes Lächeln doch in keiner Weise ab. Und er sollte Recht behalten, erwies sich Angmar, die sehr zu Kyrons Leidwesen ihren Weg nicht nur in Torostors Bett, sondern auch in sein Herz gefunden hatte, als äußerst intrigant. Hatte sie zu Beginn noch versucht, Kyron für ihre Zwecke zu missbrauchen, wurde er ihr schnell ein Dorn im Auge. Nur Torostor zuliebe sprachen sie überhaupt miteinander. Aktuell haben sie kaum Kontakt.
Astaroth Valraenos » Ur-Großvater
Uralt # Altdrache # von Levin erschaffen
Noch ist sich Kyron seiner Abstammung von Astaroth nicht bewusst. Ebenso wenig weiß er, ob sein Vorfahre, mit dem alles seinen Anfang nahm, noch lebt.
Talaedor Valraenos » Vater
Graumagier # Drachenblut # verstorben
Talaedor war eine stete Präsenz in Kyrons frühester Kindheit. In regelmäßigen Abständen kehrte der Magier an den Hof der Adelsfamilie Duncan zurück und brachte Geschichten von seinen Reisen mit – bis sie eines Tages nichts mehr von ihm hörten. Erst Jahre später, an der Akademie, erfuhr Kyron davon, dass Talaedor in einem Kampf gefallen war. Der Verlust traf ihn hart, war sein Vater doch ein wichtiger Bestandteil seines Lebens gewesen.
Nichten & Neffen 2. Grades » Verwandtschaft
Torostors & Angmars Nachkommen
Wann immer Torostor aus dem Elbenkrieg heimkehrte, segnete er seine Gemahlin mit einem weiteren Kind. 6 Stück an der Zahl sowie einen Bastard mit Rose, einer Magd des Hauses. Auf Bitte Torostors, versuchte Kyron zwar seiner Rolle als Onkel gerecht zu werden, jedoch war er schon immer eigenwillig und einzelgängerisch gewesen. Kyron hatte am liebsten seine Ruhe und wollte nur für sich selbst Verantwortung übernehmen. Und dann war da noch der Krieg, durch den er die Kinder sowieso kaum zu Gesicht bekam. Ab und an ließ er sich dazu hinreißen, seine älteren Neffen im Schwertkampf zu unterrichten, mit in die Natur zu nehmen oder ihnen bei Feiern Gesellschaft zu leisten. Eine wirklich enge Beziehung führte er höchstens zu Lostorm, war ihm jener, da er ebenfalls ein Bastard war, ähnlich.
Freunde/Bekannt
Erzmagus Eleasar » Lehrmeister & Vertrauter
84 Jahre # Scharlachhaus # verstorben
Kyrons Lehrmeister an der Akademie beschreibt vor allem ein Wort: Güte. In ihr fand Kyron, der in der Niederen Kammer der Akademie sein Leben tatenlos vor sich hinfristete, seine Erlösung. Eleasar gab ihm das, was ihm schon so viele versagt hatten – eine Chance. Dass er Eleasar in der Schlacht von Crookbog sterben ließ, wird sich Kyron niemals verzeihen.
Liebschaften
Lady Jasmina Baldwin of Everheart » Alte Liebe
50 Jahre # ehem. Rosendal of Skyhaven # lebt auf Stormcastle
Kyron und Jasmina. Das Paar, das nicht sein durfte, dabei war ihre Zuneigung aufrichtig. Er denkt oft an sie, glaubt aber, dass Jasmina ihren wahren Platz in der Welt an der Seite ihres Ehemannes gefunden hat, und würde ihr dieses Glück niemals nehmen wollen.
Feinde
HINWEIS ZUR NUTZUNG: Ihr könnt in EUREM Profil eigenhändig eure NPCs selber eintragen. Möchtet ihr jedoch Spielercharaktere zu den Relations hinzufügen, geht bitte auf das Profil des Spielercharaktrs und dort auf Tool, dort könnt ihr um eine Beziehung zum anderen Charakter anfragen. Der Spieler erhält eine private Nachricht, wenn er/sie die Relations bestätigt, wird der Charakter bei euch eingetragen. Der andere Spieler muss das Gleiche dann bei dir tun und du musst es auch absegnen. Viel Spass.

Beziehungskiste

Aktivist | Verräter | Spezialist |

Andere Charaktere

Hier sieht es so leer aus? Ja, sorry, da sehen nur Admins und Mods etwas. Aber das ist manchmal auch ganz schön wichtig :D