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Cersty
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Registriert seit: 01.08.2021.

Namenslied
Cerstyne Lucrezia Drimakis
Herkunft
Varetta
Alter
Für immer 36 Jahre
Volk
Lairaner
Fraktion:
Honigbiene | Schwarze Rose
Beruf
Bordellbesitzerin & Giftnmischerin

Jugend
Cerstyne Lucrezia Drimakis wurde auf der Insel Varetta im kleinen Dorf Aeros als leichte Nachzüglerin geboren, war jedoch nicht die jüngste Tochter. Diese erblickte erst acht Jahre später das Licht der Welt. Wohl behütet in ihrer Clansippe der Manohra (einem reinen Vogel-Clan) aufgewachsen, fehlte es Cersty eigentlich an nichts und in sie wurde ziemlich verwöhnt. Man könnte also schon sagen, dass sie wie eine Prinzessin aufwuchs, denn zwar waren die Manohra sehr naturverbunden, die Führerfamilie stand jedoch in materiellen und einflussreichen Dingen deutlich über den anderen Clanmitgliedern. Cersty war stets ein aufgewecktes und neugieriges Mädchen, durchaus vorwitzig und ließ sich von den Jungs nicht in den Kaffee spucken. Mit ihrem Falken Yokis´, der sie seit ihrer Geburt begleitete, war sie von Anfang an unzertrennlich. Mit den Regeln hatte es die Tochter des Clanführeres jedoch nicht so sehr, weshalb sie eigentlich immer deren Sorgenkind war und besonders behütet, teilweise auch bevormundet wurde. Auch weil Yanoré sowie Riotous mit deutlichem Abstand älter waren als sie und sich Cersty als Nesthäkchen ohne Gleichaltrige oft in der Manohra-Familie eher verloren und ohne Anschluss vorkam. Auch ihre keine Schwester konnte ihr über diese Einsamkeitsgefühl nicht hinweghelfen. So war sie eher jemand, der aneckte und sich bei negativer Resonanz der Situation entzog. Cersty verbrachte viel Zeit in den Moorgebieten um sich dem Unterricht, auf den die Lairaner viel Wert legten, zu entziehen. Doch schlussendlich fand auch sie etwas, was sie am Unterricht begeisterte: Toxikologie. In diesem Zusammenhang machte ihr auch das Schreiben und Rechnen nichts aus und sie verbrachte oft Nächte mit der Dorfältesten um alle Tinkturen und Gemische im Getränkedepot zu inventieren. Während ihre Geschwister bereits verheiratet waren oder sogar bereits eine Familie gegründet hatten, war Cersty mit ihren 14 Jahren kurz davor ihre Prüfung zu bestehen und träumte davon an ferne Orte zu segeln und dort die auffälligsten Pflanzen an den entlegensten Orten zu finden. Als Bogenschützin mit rasiermesserscharfen Augen war sie auch in der Lage Tiere für die benötigte Giftzutat zu betäuben, jedoch niemals zu töten. Aus diesem Grund waren ihr die meisten Tiere auf Varetta sehr wohl gesonnen und manchmal verbrachte Cersty mehrere Tage am Stück in der Moorlandschaft Varettas.
So auch an diesem einen Tag ihres achtzehnten Lebensjahres, der alles in Cerstys Leben veränderte. Als sie nach ihrem Abschluss nach einigen Tagen im Moor wieder mach Aeros zurückkehrte, warnte Yokis´, ihr Falke, sie bereits mit lauten Warnpfiffen und riet ihr, umzukehren und sich vom Dorf fern zu halten. Da Cersty jedoch noch nie so wirklich das getan hatte was befohlen worden war, betrat sie dennoch das Dorf. Dort fand sie schließlich nur noch glühende Aschehaufen, verbrannte Hütten und zahlreiche Leichname. Völlig paralysiert wanderte Cersty durch ihr vollkommen zerstörtes Zuhause. Ihre kleine Schwester Deyanira hauchte schwer verletzte schließlich ihren letzten Atem aus, während Cersty sie völlig aufgelöst und weinend in ihren Armen barg. Eine schlanke, groß gewachsene Gestalt mit schwarzem, schulterlangen Haar und vorwitzigen, grün-blitzenden Augen. „Ah, noch eine Überlebende“, witzelte er sadistisch grinsend und klatschte in die Hände. Doch weniger, um seinen Handlangern den Befehl zu geben Cersty gefangen zu nehmen, sondern um ihren Falken mit einem gezielten Betäubungspfeil außer Gefecht zu setzen, den er mit Hilfe eines magischen, grünen Lichts in ihren Vogel katapultierte. Cersty, welche durch ihre Gefühle extrem überrumpelt gewesen war, hatte nicht auf Yokis´ geachtet und merkte diesen Fehltritt erst als sie unter dem Pfeil, ihrem Vogel gleich, zusammen sackte und das Bewusstsein verlor.
Sie kam erst wieder zu sich als das Stroh sie anfing im Gesicht zu pieksen. Cersty erwachte auf einem Strohhaufen und der feucht-modrige Geruch ließ sie vermuten, dass sie in einem Verlies war, genauer gesagt befand sie sich unter den Katakomben der Magierakademie wieder. Yokis´ war in einen Käfig neben ihre Zelle verfrachtet worden und war durch ihr Seelenband ebenfalls gerade erst aus seiner Benommenheit erwacht. Ihre Blicke trafen sich sofort nach ihrem Wachwerden und beide wussten, dass es ihnen alles andere als gut ging. Da sich Vögel jedoch nicht übergeben konnten, tat Cersty dies schlichtweg allein – die Betäubung, welche in ihren Adern geflossen war, atte eine unangenehme Wirkung gehabt, das konnte sie deutlich spüren. Als wenig später der Magier vor ihre Zelle trat, hatte er genau den gleichen Gesichtsausdruck wie in Aeros. „Ah, sie ist wach.“ Ebenfalls genau der gleiche, gehässige Tonfall. Cersty kniff daraufhin die Augen zusammen und musterte ihn, nur, um zu verbergen dass sie sich vor Angst fast in ihr Jutehemd machte. Denn ihre Kleidung hatte sie nicht mehr an, was sie gerade erst an sich bemerkte. „Mein Name ist Zakiel Thonkird. Du wirst mich nicht kennen, doch du wirst mich kennen lernen. Meine Nekromantie ist in der Akademie gefürchtet und legendär zugleich.“ Cerstys Augen waren nicht mehr zusammenkniffen, sondern in ihnen war ein leichter Anflug von Panik zu erkennen. Denn nun kamen zwei schwer bewaffnete Männer, die sie jedoch nicht bedrohten, sondern etwas murmelten und im Nu war Cersty in eine magische Wolke eingehüllt, wodurch sie sich nicht mehr bewegen konnte. Hinter ihm her schwebend, folgte nun auch Yokis´ Käfig, in dem der Vogel ebenfalls regungslos auf der Stange saß und keinen Ton von sich geben konnte. Langsam schwebend, konnte Cersty jedoch noch ihre Augen etwas bewegen und einen Blick in ihre Umgebung erhaschen. Sie befand sich in den Laboren und Experimentierräumen der Magierakademie. Immer wieder passierten sie Leute in langen, edel aussehenden Roben. Hier und dort zischte und puffte es. Nein, wo war sie hier bloß herein geraten? Und ihre Familie… sie war gerade froh, dass sie nicht einmal in der Lage war zu weinen, denn diese Blöße hätte sie sich nur ungern gerade gegeben.
Die nächsten Jahre waren für Cersty die reinste Folter und auch ihrem Falken setzen die Experimente stark zu. Ihr fielen mehr und mehr die Haare aus bis sie nur noch eine Glatze hatte und vollkommen fahl aussah. Doch ihr Seelenband war ungebrochen und der Nekromant Zakiel versuchte durch das starke Seelenband zwischen der Lairanerin und ihrem Tier das Band zwischen den Untoten und dem Tod zu erforschen. Sprich, er wollte jemanden gänzlich von den Toten auferstehen lassen und ihn nicht mehr dorthin zurück entlassen. Im Verlauf erfuhr Cersty, dass sich seine Intention aus dem Tod seiner Frau entwickelt hatte, der ihn vergrämt, bösartig und skrupellos hatte werden lassen. Durch seine Nekromantie war der Tod mehr und mehr in seine Seele selbst gezogen und er fühlte sich gänzlich leer. Doch Zakiel wurde unaufmerksam, denn seine ganze Aufmerksamkeit musste auf der Verschleierung seiner Experimente gerichtet sein. Nach drei Jahren konnte sie sich endlich befreien. Er kam an diesem Tag schlicht und ergreifend nicht wieder, so dass die Wirkung seiner Lähmungszauber nachließen. Für einen kurzen Moment hatte sie einen leichten Anflug von Sehnsucht, denn die letzten Jahre waren täglich immer gleich abgelaufen. Doch sie konnte sich besinnen und gemeinsam mit ihrem Vogel floh sie in die alten Gänge der Akademie, von wo aus sie schließlich in die Abwasserkanäle gelangte, aus denen sie und Yokis ins Freie gespült wurden. Verängstigt suchte sich Cersty mit ihm einen Zufluchtsort im Elendsviertel und trieb sich immer wieder im Hafen herum, denn dort fielen auch die meisten Dinge unbemerkt von Bord, so dass sie zumindest irgendetwas ergattern konnte. Als nach über einem Jahr eines Tages dort die Red Bride von Cain anlegte, erbarmte er sich ihr. Schon lange hatte Cersty nicht mehr so gut gegessen und da die Zweiundzwanzigjährige mit kurzen Haaren für Freier nicht allzu ansehnlich war, besorgte ihr dort die Hausdame Vicolé sogar eine blonde Perücke, mit der sie schließlich sogar getarnt durch die Straßen Strongholds gehen konnte. Doch wirklich sicher fühlte sie sich, so nahe bei der Akademie, immer noch nicht so recht, weshalb sie es die ersten Monate vermied wirklich lange auf die Straße zu gehen. Stets mit einem Tuch um den Kopf und nicht erkannt zu werden, schlich sie sich unauffällig durch die Menschenmenge.
Erwachsen
Cersty musste sich erst einmal an die Honigbiene und das Treiben dort gewöhnen. Zunächst erledigte sie simple Zuarbeiten unter den Anweisungen von Vicolé, die ihr jeden Tratsch aus Stronghold mitteilte. Als sie in die Lehre ging, war sie relativ allein, alle anderen Huren waren älter als sie. So war sie froh als sich nach einem Jahr eine nächste Anwärterin bei ihr zeigte: Yrinnéa Daevys, welche von einem Romanerschiff kam und noch deutlich verängstigter war als Cersty. Die beiden Mädchen freundeten sich an und Cersty war Cain auf ihre Lebzeit dankbar. Sie war eine gelehrige Hure, die ihre Dienste zu ihrem eigenen Schutz sehr ernst nahm. Zunächst sehr unsicher, gewann sie mehr und mehr an Selbstsicherheit, was zu einem Großteil auch an Yrinnéa und Cain lag. Cersty und Cain verband von Anfang eine Art geschwisterliche Verbundenheit, wenn auch hin und wieder durchaus mit sexueller Komponente, was für Cain eine Ausnahme war, denn er schlief grundsätzlich nicht mit seinen Huren.
Je älter und erfahrener Cersty wurde, desto mehr übernahm sie die Führung als die älteren Huren für ihren Job schlichtweg zu alt waren und die Honigbiene verließen. Während Cain dort die Führung hatte, herrschte ein strenger Tagesablauf und viele Regeln, die nicht gebrochen werden durften. Hin und wieder, jedoch eher selten, bekam Cersty auch mit wie er die eine oder andere Frau wieder hinausjagte, denn Anpassung stand hier an oberster Stelle. Cersty begriff langsam wie viel dazu gehörte so einen Betrieb am Laufen zu halten. Während die Huren von Cain eher eingeschüchtert waren, scheute Cersty nicht ihm ihre Meinung zu sagen, natürlich immer mit konstruktiver Intention. Cain bemerktre mehr und mehr, dass Cersty durchaus Führungspotenzial hatte und ohne es zu merken war sie in die Rolle der Anleiterin gerutscht, die neuen Mädchen die Kunst der Liebe beibrachten. Während Cain dabei eher mechanisch vorgegangen war, brachte Cersty auch eine etwas weiblichere Note mit hinein: Sie brachte den Mädchen bei zu bezirzen, sich Zeit zu lassen, zu manipulieren und ein Gespür dafür zu entwickeln was jeder Mensch individuell hören wollte. Regelmäßig traf sie sich mit ihnen zu einer Besprechung, denn die Wesen in Stronghold waren so vielfältig wie es Blätter in der Natur gab, weshalb Cersty ihre gute Menschenkenntnis an ihre Huren weitergab. Die einen begriffen schneller, die anderen langsamer. Doch auch Letztere waren eben auch genau für ein entsprechendes Klientel geeignet.
So steigerte sich am Monatsende der Gewinn mehr und mehr, weshalb Cain schließlich den Entschluss fasste, sie aufgrund ihrer Loyalität zu ihm und mit ihrer Erfahrung im horizontalen Gewerbe und dem damit deutlich besseren Zugang zu den Mädchen ebenfalls zur Besitzerin des Hurenhauses zumachen. Denn auch dank ihrer selbstbewussten Art respektierten die Huren sie und arbeiteten durch ein klares, aber warmherziges Gespräch von Frau zu Frau viel motivierter arbeiteten. Mit ihrem offenen Ohr für die Sorgen und Nöte der Mädchen arbeiteten diese wesentlich befreiter und leichter. Zudem kleidete sie die Mädchen neu ein, so das die Honigbiene ein noch wohlhabenderes Klientel ansprechen konnte und somit die Einnahmen wiederum auch deutlich stiegen.
Doch als Cersty ihr 36. Lebensjahr angetreten hatte und sah wie ihr körperlicher Zerfall immer mehr voranschritt, bemerkte sie in sich eine große Unruhe. Die Experimente von Zakiel waren an ihr nicht spurlos vorüber gegangen, so dass sie sich mehr und mehr auf ihr Äußeres fixierte und beinahe manisch alles dafür tat nicht mehr zu altern. Ob der Zufall oder das Schicksal es so wollte, fand Zakiel Thonkird sie schließlich auf einem Markt unweit des Bordells, wo sie gerade Sachen einkaufen wollte. Cersty traute ihren Augen nicht, da er um keinen Tag gealtert war. Doch er trug immer noch den Ring seiner Frau Smarida, von der er ihr während seiner Experimente erzählt hatte: Den Ring hatte er aus der letzten Träne seiner Frau Smarida und Cerstys Blut erschaffen, der ihn auf ewig an ein unsterbliches Leben binden sollte. Das Experiment war also geglückt. Als Cersty ihm den Ring von seinem Finger riss, alterte Zakiel binnen von Minuten. Nun geschwächt und unfähig, sie mit seiner Magie wieder einzufangen, pfiff Cerstys Falke um Hilfe und sogleich kam ein Assassine, der im Auftrag von Cain zu ihrem Schutz ab beordert worden war und schlug den alternden Zakiel in die Flucht. Cersty zog den Ring an und fühlte wie ihre Falten zusehendes verschwanden und sie frischer und jugendlicher auszusehen begann. Das leicht grau melierte Haar wich einer dunkelbraunen Mähne und ihre Augen waren nicht mehr matt, sondern schimmerten wieder grün – voller Leben. Seitdem trägt Cersty ihre Ring. Was aus ihrem Peiniger wurde, weiß sie nicht. Sie geht weiter ihrem Posten als Bordellbesitzerin nach und pflegt hin und wieder eine Liaison mit Cain. Und irgendwann, so hat sie sich vorgenommen, wird sie ihm ihre ganze Geschichte erzählen.

Charakter
Wenn man Cersty zum ersten Mal begegnet, so erlebt man eine Dame von Welt – offen für Neues und interessiert an so ziemlich alles und jedem. Sie weiß sich auszudrücken und auf den jeweils anderen einzugehen. Außerdem kann sie schnell spüren was der andere sich vorstellt und sich wünscht und entsprechen danach handeln. Sie zeigt sich stets kommunikativ und würde eine Konversation grundlegend nie ablehnen, denn Sprache und Ausdruck ist ihr sehr wichtig. Anders als viele andere Freudenmädchen bringt sie ihnen schlussendlich meistens die entscheidende Essenz guten Benehmens bei. Außerdem agiert sie immer familiär – denn sie selbst hat ihren Clan durch ihre Entführung schon recht früh im Leben verloren. Der “Honigbiene“ ist also quasi ihre Ersatzfamilie und „ihre Mädchen“ sind ihre Kinder, die sie nie haben konnte. Dementsprechend wacht sie immer mit großer Obacht über sie und sollte sich jemand ihnen gegenüber schlecht benehmen, so muss er unweigerlich mit dem Zorn Cerstys rechnen. Ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat lässt sie stets mit Fernweh zu ihrer Insel blicken von der sie einst stammte, jedoch unfähig sich ihrer Vergangenheit zu stellen, denn ihre Entführung von den Magiern der Akademie ist ihr einziger wunder Punkt, den sie besitzt.
Cersty ist weniger chaotisch, sondern bei ihr hat alles seinen Platz und seine Reihenfolge, einschließlich ihre Ziele, die sie sich steckt und denen sie sich mit einer rationalen Herangehensweise stetig nähert. Obwohl sie in einem eher chauvinistischen Beruf zu Hause war und ist, so vertritt sie dennoch den Feminismus in Form von Manipulation über die Männerwelt. In ihren Augen sind Männer leicht zu begreifen, völlig gleich welcher Rasse und welchen Bildungshintergrund sie besitzen. Am liebsten spinnt und zieht Cersty im Hintergrund ihre Fäden und sie liebt es insgeheim die volle Kontrolle über alles und jeden zu haben, schlussendlich auch über sich selbst, denn nichts ist ihr wichtiger als ihr eigenes Aussehen, für da sie unter Umständen sogar eins ihrer Mädchen verraten würde. Frei nach dem Motto „I am Cerstyne and i will always be seventeen.“
Neben einer gehörigen Portion Humor hat Cersty jedoch auch durch ihre schwere Vergangenheit einen sehr bitteren Sarkasmus, den der eine oder andere, welcher ihr nicht unbedingt wohlgesonnen ist, schon früh zu spüren bekommt. Ihre Schlagfertigkeit ist für ihren Beruf unabdinglich, denn sie schlägt ihre Feinde weniger mit Gewalt, sondern vielmehr mit ihrer spitzen Zunge. Diese ist auch bei ihren Verführungskünsten sehr wichtig und in der “Honigbiene“ ist sie als „Erfinderin der schnellen Zunge“ bekannt.
Hat man Cersty erst einmal in ihrem Stolz verletzt, so kann sie dies nur schwer ertragen und sinnt meistens danach auch auf Rache, denn durch ihre Eitelkeit kann sie dies nicht besonders gut weg stecken. Grundsätzlich weiß sich Cersty jedoch verdammt gut zu verkaufen und kann durch einen sicheren, den Umständen angepassten Kleidungsstil und einfach ihrer unglaulich charismatischen Art, die Männerbeine schwach werden lässt, bestechen und bekommt dadurch meist ihren Willen. Cersty legt zwar auch Wert auf zwischenmenschliche Bindungen, sofern sie daraus einen Nutzen ziehen kann, hat jedoch durch ihren ehemaligen Beruf als Hure so ihre Probleme mit emotionaler Nähe. Dies kompensiert sie nur zu gern mit materiellem Besitz – der bleibt wenigstens und kann einen nicht enttäuschen. Wenn sie jedoch ein offenes Ohr für ihre Mädchen hat, erblickt man etwas höchst Seltenes an ihr: Eine herzliche Wärme und behutsame Tröstung, welche sie durchaus auch in sich trägt.

Hauptfähigkeiten
» Giftmischerin
Sonstige Skills
» Verführungs- und Liebeskunst
» wirtschaftliches Geschick
» hat ihre Auge & Ohren überall
» stilsicherer Kleidungsstil
» gute Schauspielerin
» Singstimme
Beschreibung
GIFTMISCHERIN Zu Verdanken ist ihr diese Fähigkeit ihrem Lairanerblut, denn die Sippe der Manohra war auf Varetta bekannt, dass sie aus Pflanze hervorragende Gifte mischen konnte. Dabei nutzt Cersty keine Magie, sondern schlichtweg Chemie. Wenn sie das eine oder andere in ihrem kleinen Labor, welches sich im Gewölbe unter der Honigbiene befindet, braut, dann meistens für die Söldergruppe der schwarzen Rose. So versteht sie sich Gifte zu mischen, die einen töten, sobald es die Lippen berührt und oft versetzt sie auch die Waffen der Söldner mit einem Betäubungsgift.
VERFÜHRUNGS- UND LIEBESKUNST Ihre Vergangenheit als Hure holt Cersty stets immer wieder ein und sie muss sich gerade vor Männern oft genug behaupten um ernst genommen zu werden. Nichtsdestotrotz ist sie für ihre Verführungskunst bekannt, denn sie weiß genau was Männer hören wollen und womit sie sich wohl fühlen. Schlussendlich ist es der Liebesakt an sich, der für sie spricht. Ob es nun sanft und gefühlvoll oder aber hart und wild zugeht – Cersty liebt und kann beide Varianten und das aus vollsten Herzen.
WIRTSCHAFTLICHES GESCHICK Ein Unternehmen zu führen ist wahrlich keine leichte Sache, besonders in diesem Metier ist es eine gewisse Kunst. Und erst recht, wenn man eine Frau ist und noch vor einigen Jahren in dem Etablissement, was man nun leitet, selbst als Hure gearbeitet hat. Um eine respektable Geschäftsfrau zu werden hatte es Cersty viel Tränen, Blut und Schweiß gekostet, denn sie war stets eine Frau gewesen, der das, was sie anfasste, auch gelang. So musste sie sich ins Rechnungswesen und Investitionsplanungen einlesen und nutzte ihre Fehlschläge jedoch nicht um zu verzweifeln, sondern um noch besser zu werden, was ihr schließlich den Posten neben Cain einbrachte.
OHREN & AUGEN ÜBERALL Im Grunde gibt es in Stronghold niemanden, den Cersty nicht kennt und dem sie kein Begriff ist – immerhin ist die “Honigbiene“ das einzige Etablissement, indem man körperliche (und wenn man Glück hat auch emotionale) Liebe bekommt. Sie ist jedoch auch dafür bekannt, dass sie den Laden mit einer recht konsequenten Hand führt. Über tausend Ecken erfährt man so interessante Dinge und die neuesten Gerüchte, die man sonst niemals gehört hätte.
GUTE SCHAUSPIELERIN Nahezu theatralisch kann sie anrüchige Geschichten erzählen und setzt sich dabei gern in Szene, natürlich vorherrschend um bewundernde Blicke zu bekommen, die ihr Innerstes streicheln. Außerdem weiß sie nach den Ohren ihrer Mitmenschen zu säuseln, natürlich nur um sie zu manipulieren und an ihr Ziel zu kommen. Sie ist dabei so überzeugend, dass niemand Verdacht schöpft, sie könne anders denken.
SCHÖNE SINGSTIMME Schlussendlich ist es für Cersty eine Wonne im Bordell aufzutreten und sich mit ihren hübschen Mädchen zu umringen während die Männer deren Körper begaffen und ihrer Stimme zu hören.
Magische Fertigkeiten
LANGLEBIGKEIT Durch den Ring mit dem grün schimmernden Stein "Smaridas Fäulnis" erlebt Cersty seit ihrem 36. Lebensjahr keinen Alterungsprozess mehr. Der Ring lässt sie jugendlich und schön aussehen. Außerdem bekommt sie keine (Geschlechts-)Krankheiten und ist somit bei ihren Kunden recht beliebt.
TIERISCHES SEELENBAND Zu ihrem Falken Chayton hat Cersty eine besondere Bindung, das Seelenband wie es alle Lairaner haben. Sie kann sich mit ihm unterhalten und er kann ihr wertvolle Informationen geben, die er unbemerkt aufschnappen kann. Außerdem vermag Cersty sich in seinen Geist zu katapultieren, so dass sie durch seine Augen die Welt von oben sehen kann. Dies hilft ihr einen guten Überblick über alles zu bekommen.

Stärken
» offen
» zielstrebig
» durchsetzungsfähig
» kümmert sich um „ihre Mädchen“
» zieht im Hintergrund die Fäden
» hat Spaß am Liebesspiel
» zuverlässig bei Aufträgen
» manipulativ
» scharfer Sehsinn
Schwächen
» wirkt oft kühl
» ihr Aussehen
» paranoid
» hat stets Angst vor Vergänglichkeit
» angegriffener Stolz
» die Erinnerung an ihre Entführung
» scheut emotionale Nähe
» oberflächlich
Familie
Riotus Drimakis » Großer Bruder
Ermordet
Er war nicht unbedingt für seine gute Kampfausbildung bekannt, zeichnete sich Riotus jedoch eher durch diplomatisches Geschick und Rhetorik aus. Am liebsten ging er auf die Jagd mit seinem Raubvogel.
Deyanira Drimakis » Kleine Schwester
Ermordet
Deyanira starb in Cerstys Armen. Mit dreizehn Jahren war sie die Jüngste der Drimakis und kämpfte mit aller Kraft gegen die blutende Wunde. Doch auch sie erlag dem Anschlag des Nekromanten.
Yanoré Drimakis » Kleine Schwester
Ermordet
Lediglich ein ganzes Jahr trennte die beiden von einander. Yanoré war für ihren Sanftmut bekannt und bereits in jungen Jahren wollte sie eine Familie gründen und Mutter sein.
Iephiné Drimakis » Mutter
Ermordet
Eher geheimnisvoll, stellte die Mutter höhere Anforderungen an ihre Kinder als der Clanführer. Vermutlich, weil sie eben ganze drei Töchter hatte, die alle gut ausgebildet und versorgt werden sollten.
Casok Drimakis » Vater
Ermordet
Bodenständig, um einiges älter als seine Frau, aber sehr führungsfähig bewährte sich der Clanführer und war in der Lage die Manohra zu führen. Doch schütze konnte er sein Volk schlussendlich vor dem Nekromanten nicht.
Freunde/Bekannt
Lamora » Gildenbruder
27 Jahre # Mensch # Assassine "schwarze Rose"
Über Lamora weiß Cersty so gut wie nichts. Er hält sich mit Informationen über sich stets bedeckt, was sie etwas neugierig auf ihn macht. Sie weiß, dass er ein zuverlässiger Assassine ist und hilft ihm gern.
Cain » Mentor & Geschäftspartner
49 Jahre # Mensch # Gildenmeister & Bordellbesitzer
Einst lernte sie bei Cain im Bordell was es bedeutete, eine Hure zu sein. Mittlerweile hat sich Cersty bei ihm viele Respektspunkte verdient und wurde durch ihre Zuverlässigkeit seine Rechte Hand im Bordellbetrieb. Die beiden verbindet zudem eine lockere Liaison.
  
Liebschaften
Feinde
HINWEIS ZUR NUTZUNG: Ihr könnt in EUREM Profil eigenhändig eure NPCs selber eintragen. Möchtet ihr jedoch Spielercharaktere zu den Relations hinzufügen, geht bitte auf das Profil des Spielercharaktrs und dort auf Tool, dort könnt ihr um eine Beziehung zum anderen Charakter anfragen. Der Spieler erhält eine private Nachricht, wenn er/sie die Relations bestätigt, wird der Charakter bei euch eingetragen. Der andere Spieler muss das Gleiche dann bei dir tun und du musst es auch absegnen. Viel Spass.

Beziehungskiste

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