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NAMENSLIED
Lykke Fenrirsdottir
HERKUNFT
Bravenblade | Isles of Nymphs
ALTER
19 Jahre
VOLK
Mensch | Magierin
FRAKTION:
Bravenblader


Beiträge: 0 | Themen: 0
Angemeldet seit
21.03.2021.

    
    
    



ZUM CHARAKTER
DISTANZIERT & FREIHEITSLIEBENDAm liebsten ist Lykke mit sich selbst allein. Sie empfindet Einsamkeit nicht als etwas schlimmes, sondern schätzt sie. Viele Menschen und Gedränge überfordern sie sehr schnell und sie fühlt sich eingeengt. Sie braucht ihre Freiheit um sich herum, die größtenteils und im für sie optimalsten Fall aus Flora und Fauna besteht. Menschen gegenüber ist sie distanziert, empfindet sie eher als Fremd als die Tiere, mit denen sie aufgewachsen ist. Oft kann sie menschliches Handeln nicht nachvollziehen und teilen sowieso schon mal gar nicht. Sie fühlt sich ihnen nicht zugehörig, ist darüber aber nicht unbedingt traurig. Viel mehr schätzt sie die Freiheit, die sie in ihrer kleinen Hütte mittlerweile hat.
GUTMÜTIG & HILFSBEREIT Lykke verteufelt die Menschen, trotz ihrer Ablehnung ihr gegenüber, nicht. Sie nimmt diese nicht wirklich persönlich und steht jedem Menschen zunächst hilfsbereit gegenüber. Genau das schätzte die Fürstin zu Anfang bei Lykke, die ohne Vorurteile stets erst einmal auf jeden gleich zugeht. Auch wenn Menschen Lykke enttäuschen, so verurteilt sie diese deshalb noch nicht und ist auch nicht nachtragend, denn sie sieht sich selbst als unvollkommen und eben auch fehlerhaft an und gesteht es deshalb jedem anderen genauso zu.
INSTINKTIV & IMPULSIV Wirklich überlegt oder gar taktisch sind ihre Handlungen für gewöhnlich nicht. Lykke handelt ausschließlich nach ihrem Instinkt, da ihr dies von ihrer Wolfsmutter so beigebracht wurde. Ihre innere Stimme, ihr Bauchgefühl, ist ihr wichtigster und größter Schutzfaktor. So sind ihre Entscheidungen und Handlungen nicht immer konform und optimal für die Umstände gewählt. Sie wirkt manchmal etwas dümmlich, wenn man eben nicht bedenkt, dass in der Natur der Selbstschutz bzw. der Schutz der Gemeinschaft über allem steht. So liegt es ihr fern irgendjemanden manipulieren oder zu ihren Gunsten beeinflussen zu können.
BODENSTÄNDIG & ANSPRUCHSLOS Ihre Bodenständigkeit, ihre geringen Ansprüche und ihre Erkenntnis über ihre eigenen Verfehlungen, aber auch die der anderen, bringt sie dazu sich selbst stets zu hinterfragen und zu überdenken. Ihre Prinzipien, die sie hat, immer wieder in Frage zu stellen und anzupassen. Anspruchslosigkeit ging dabei automatisch mit ihren bisherigen Lebensumständen einher, da sie unter primitivsten Zuständen gelebt bzw. gehaust hatte. So vermag es Lykke auch auf einer schmutzigen Straße ihren Schlaf zu finden und auch wenige Wochen ohne Essen auszukommen hat sie bereits erfahren. So benötigt sie für ihr Wohlergehen nur ganz geringe Umstände.
WILD & SCHEU Lykkes Temperament ist tief in ihr vergraben und wenn man das Mädchen kennenlernt, hält man sie wohl eher für eine sehr ruhige und überlegte Person. Doch lernt man sie näher kennen, so bemerkt hin und wieder punktuell sehr ungezähmte oder wilde Verhaltensweisen, die allein von einem Instinkt und einem tierischen Temperament angetrieben sind. Gerade wenn Gefahr droht und sie sich wie ein Tier in die Ecke gedrängt fühlt, kommt ihre tierische Wildheit zum Vorschein, so dass sie, statt einer Waffe zu benutzen, ihren Angreifer anspringt und zubeißt. Ihr Vertrauen zu gewinnen ist aufgrund ihrer Scheu nicht leicht und es benötigt viel Feingefühl um sich ihr zu nähern oder sie gar zu berühren. Hat man dies jedoch einmal erreicht, so ist sie, ähnlich eines Hundes, sehr loyal.
AMBIVALENT & UNSICHER Im Umgang mit Menschen ist Lykke oft tollpatschig, ungelenk und tritt unbeabsichtigt in das eine oder andere Fettnäpfchen ohne es zu merken. Ihre Entscheidungen sind oft vage, unsicher und wenn sie etwas nicht kennt, ändert sie öfters ihre Meinung dazu. So ist sie recht leicht formbar und zu beeinflussen. Bei Dingen, mit denen sie sich länger beschäftigt hat, überrascht sie dagegen andere mit ihrer Meinungsfestigkeit.
NACHGIEBIG & UNERFAHREN Verzeihen ist für Lykke schon immer notwendig gewesen. Immerhin hatte sie gerade in ihrer Kindheit mit einem ziemlichen Abschaum von Menschen zu tun. Um sich darin irgendwie zurecht zu finden, war Nachgiebigkeit für sie schlichtweg überlebensnotwendig. Von den Menschen an sich, im Umgang mit ihnen und einer gewissen Weltgewandtheit kann man bei Lykke nicht sprechen. Sie ist relativ beschränkt in ihren Erfahrungen und konzentriert sich gern auf einen einzigen Ort und einen einzigen Lebensraum von sich. Sie ist auch nicht unbedingt neugierig, sondern fühlt sich in ihrem geschaffenen Raum wohl genug.
VERSCHROBEN & EIGEN Etwas kauzig wirkte sie schon immer, unterscheidet sie sich in ihrem Wesen doch sehr von den Menschen, allein was das Essen, die zwischenmenschlichen Verhaltensweisen und die Kommunikation angeht. Und auch, wenn sie sich allen gegenüber stets freundlich verhält, so hat man stets das Gefühl, dass sie nirgendwo dazu gehört. Bisher macht es dem Mädchen auch nichts aus, denn sie kennt es im Grunde nicht anders.
INTROVERTIERT & BEOBACHTEND Mit ihren eigenen Gefühlen und ihren Gedanken ist Lykke stets vorsichtig und wenig mitteilungsbedürftig. Da kommt es ihr zugute, dass sie nicht sprechen kann und sie somit ihre Gedanken und Gefühle recht gut für sich behalten kann. Sie beobachtet ihr Umfeld lieber und agiert dann, wobei sie auch dann oftmals recht unsicher und holprig verhält. Dies kann allerdings auch durchaus etwas Liebreizendes ausstrahlen und man hat stets das Gefühl, das Mädchen beschützen und leiten zu wollen.
OPTIMISTISCH & GUTHERZIG Es gibt wohl kaum einen aufrichtigeren und gutherzigeren Menschen als Lykke und man mag es kaum glauben, dass sie von einer boshaften und machthungrigen Zauberin abstammt. Stets versucht das Mädchen etwas Gutes in ihrem Leben zu sehen, dankbar zu sein für das was sie hat und nicht zu lamentieren über das, was sie nicht hat. Diesen Charakterzug schätzt die Fürstin u.a. auch sehr an ihr.Nichts verabscheut Lykke mehr als Gewalt und Krieg, was nicht bei jedem Bravenblader für Sympathie sorgt, dadurch jedoch deutlich weniger Schaden entsteht.


HAUPTFERTIGKEIT
» Fischerei
NEBENFERTIGKEITEN
» Netzknüpfen
» Seilen
» Pflanzenkenntnisse
» Diebstahl
» Umgang mit Tieren
» Zeichensprache/Lippen lesen
» primitive Nautik



FERTIGKEITEN LANG
FISCHEN Obwohl Lykke etwas gegen das Töten von Tieren hat, hat sie sich mittlerweile damit abgefunden Fische für den eigenen Broterwerb zu töten. Somit hat sie Kenntnisse über die verschiedenen Arten von Speisefischen, wie sie für was zu verwenden sind, wie man sie ausnimmt und entsprechend aufbewahrt bzw. räuchert.
NETZKNÜPFEN Schon recht früh wurde Lykke aufgrund ihres Aufenthalts auf Cliffhall das Knüpfen beigebracht. Die dortigen Frauen in der Höhle brachten ihr dies bei. So repariert sie nicht nur Netze, sondern stellt auch welche her. Ihre Finger sind dadurch recht rau.
SEILEN Auch im Herstellen von Seilen, Tauen und sonstigem Zubehör für Takelagen ist Lykke bewandet. Sie benötigt dafür sowohl viel Kraft als auch Feinmotorik.
PFLANZENKENNTNISSE Für verletzte Seeleute auf Cliffhall war es nötig sich mit Heilpflanzen auszukennen. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihres Schleichens war es ihr möglich auf Cliffhall Kräuter zu sammeln ohne von Kreaturen entdeckt zu werden. Wie man Pasten und Öle herstellte, wurde ihr von den dortigen Frauen ebenfalls beigebracht.
TASCHENDIEBSTAHL Aufgrund großer Hungersnot hat Lykke gelernt unauffällig anderen Leuten Dinge aus der Tasche zu stehlen. Sie macht dies sehr unauffällig und ohne die Anwendung oder Androhung von Gewalt. Gelingt es ihr nicht, wartet sie geduldig auf die nächste Gelegenheit ab. Dabei geht sie eher vorsichtig vor und riskiert nicht zu viel. War ihr Hunger besonders groß, stahl sie auch hin und wieder etwas von Marktständen.
UMGANG MIT TIEREN Da sie unter Tieren aufgewachsen ist, hat sie eine gewisse Ehrfurcht vor ihnen. Die Arbeit in der Fischerei kollidierte oft mit ihrer Moral und ihren Prinzipien, weshalb sie mittlerweile froh ist, dort weniger arbeiten zu müssen. Doch Lykke vermag es auch ohne magische Fähigkeiten mit Tieren zu kommunizieren und sich individuell auf jede Tierart zu so angepasst zu verhalten, dass sie sogleich einen Draht zu ihnen bekommt. Im gegensatz zu den Menschen ist Lykke im Umgang mit Tieren weniger scheu und skeptisch, sondern klar und offen. Dies gilt auch für sämtliche andere Wesen, die bei den Menschen vielleicht sogar gefürchtet und geächtet sind.
ZEICHENSPRACHE/LIPPENLESEN Mit Händen und Füßen ist es Lykke möglich sich zu verständigen, so hat sie durch eine ebenfalls stumme Frau die Zeichensprache erlernt, so dass man mit ihr zumindest nonverbal kommunizieren kann. Zur Not hat sie jedoch auch immer etwas Kreide in der Tasche um aufmalen zu können war sie kommunizieren möchte.
PRIMITIVE NAUTIK Einen Kompass benötigt sie trotz ihrer Kenntnisse in Nautik, doch wie man das Wetter, den Wind und die Strömung des Meeres für ein Schiff nutzt weiß sie schon. Außerdem kann sie sich sehr gut an der Sonne orientieren.



ZAUBER ODER SPECIALS
MAGIERESISTENZ [PASSIV] Dies ist die erste Fähigkeit, die sie von ihrem Vater geerbt hat. Jegliche Magie ist wirkungslos bei ihr. Als ob sie ein imaginäres Schutzschild hat, kann kein magischer Schaden sie erreichen. Wird also z.B. eine magische Impulswelle gesendet oder ein Fluch, wird sie von ihnen nicht geschädigt. Magisches Feuer, Gedankenkontrolle o.ä. kann ihr ebenfalls nichts anhaben. Jedoch ist sie auch davon ausgenommen, dass man ihr mittels Magie helfen kann. Sie kann sich im schlimmsten Fall also nur selbst heilen und niemand sonst.
POSITIVE TELEPATHIE [PASSIV] Von dieser Fähigkeit weiß Lykke selbst nichts, sondern hat sie schon immer als Teil von sich wahrgenommen. Ihre telepathische Fähigkeit beschränkt sich einzig und allein auf Gefühlsmanipulation, genauer gesagt auf das Gefühl der Friedfertigkeit. Diese Fähigkeit kann sie lediglich mit einer Berührung hervorrufen und auch nicht manipulieren, sondern lediglich das Positive, was in fast jedem Wesen bis zu einem gewissen Anteil schlummert, hervorrufen. So war es ihr sogar möglich während der Nahrungssuche auf Cliffhall einen Kampf zwischen zwei Steinriesen zu beenden. Viele magiesensitive Wesen nehmen diese Aura an ihr wahr und begegne ihr deshalb freundlich und ruhiger als bei manch anderen. Auch auf wilde Tiere wirkt sich diese Fähigkeit mit aus und besänftigt z.B. einen wild gewordenen Bären. Jedoch nicht bei allen Wesen wirkt diese Fähigkeit, sondern sie müssen eine gewisse Primitivität besitzen. Bei Magiern z.B., die eine gewisse Macht besitzen, ist die Fähigkeit wirkungslos.
(SELBST)HEILUNG [AKTIV] Lykke vermag es es sich bei kleineren Verletzungen selbst zu heilen. Dies beinhaltet eine gesteigerte Wundheilung bei tieferen Wunden und das Schließen von oberflächlichen Wunden. Entzündungen können je nach Ausmaß gelindert oder vollständig geheilt werden. Um dies zu bewirken, benötigt sie jedoch Energie von sich selbst. Nach der Wirkung ist sie dementsprechend sehr schwach, dies kann sich bis zur Ohnmacht und im schlimmsten Fall bis zum Tod steigern.
PARTIELLE TIERVERSTÄNDIGUNG [AKTIV] Ebenfalls von ihrem Vater hat sie die Verständigung mit Tieren geerbt. Während er jedoch mit jeglichen Tierformen kommunizieren kann, beschränkt sich ihre Fähigkeit auf den Wolf und den Raben. Sicherlich ist dies auf ihren Aufwuchs unter den Wölfen zurückzuführen. Im Gegensatz zu ihrer Magieresistenz hat sie diese Fähigkeit jedoch geübt, indem sie mit ihrer Wolfsmutter stets interagieren musste.
[EHEM.] TÖDLICHE STIMME Durch ihren eigenen Vater, einem Hexer von Kaergh Balon, wurde ihr bereits als Neugeborenes zur Vorsichtsmaßnahme die Stimme genommen. So war dies die einzige Möglichkeit gewesen wie man sie für andere ungefährlich hatte machen können. Da ihr daran auch die Erinnerung genommen wurde, geht sie seitdem davon aus, dass sie ohne Stimme auf die Welt kam. So ist es Lykke nur möglich in Träumen zu reden oder mittels ihrer Gedanken zu kommunizieren.


    
    
    



STÄRKEN
» guter Gleichgewichtssinn
» leichtfüßig
» unauffällig
» Kenntnisse in Heilkräutern
» guter Gefahreninstinkt
» schnell & wendig



SCHWÄCHEN
» Kontaktarmut zu anderen Menschen
» kommunikationsunfähig
» ungebildet [lesen, rechnen, schreiben]
» körperliche Unterlegenheit
» häusliche Tätigkeiten
» Angst vor Feuer

ABSONDERLICHKEITEN
» läuft immer barfuß
» isst unter dem Tisch/auf dem Boden
» stumm
» schläft am liebsten draußen in der Erde
» hat kein Schamgefühl [läuft am liebsten nackt herum]
» ausschließlich Verzehr von rohem Fleisch
» zischt, wenn sie sich bedroht fühlt



FAMILIE UND WICHTIGE PERSONEN
AZILIS VIRTANEN « BLUTMAGIERIN « VERSTORBEN
CEALLACH BYRNE « HEXER VON KAERGH BALON/WILDHÜTER « IM EXIL IN SNOW ICE
Weder ihre Mutter noch ihr Vater ist ihr selbst oder gar anderen bekannt, da sie von ihrem Vater in seiner höchsten Not ausgesetzt worden war. Es gab bereits einige Spekulationen darüber wer ihre Eltern waren: Zum einen munkelt man, sie sei die Tochter einer Nymphe, andere behaupten wieder, sie wäre von einem Muspellzsynir besessen (weshalb sie auch nicht spreche) und man müsse Vorsicht bei ihr walten lassen. Und dann gibt es da noch die Geschichte, dass sie eigentlich eine Jötunn ist und sich nur getarnt hat um die Bravenblader auszuhorchen. Viele Gerüchte ranken sich um sie und sie sind allesamt nicht unbedingt positiv, obwohl sie bisher niemandem etwas böswillig zuleide getan hat, sondern lediglich sehr sonderbar ist und aufgrund ihren Eigenart skeptisch betrachtet wurde. Am hartnäckigsten hält sich allerdings die Geschichte, dass sie von einem Fenrir aufgezogen wurde und deshalb tierische Eigenschaften besitzt. Aufgrund ihrer ungeklärten Herkunft und die Verbreitung der mythologischen Erzählung wurde ihr der Nachname „Fenrirsdottir“ gegeben. Während ihre Mutter Azilis schon immer zu einer Machtaffinität neigte und sie von ihr die tödliche Stimme geerbt hatte, war ihr Vater Caellach eher ruhig und besonnen. Man sagte ihm nach, dass er von den Jötunn abstammt, da er eine natürliche Magieresistenz aufwies. Er war es auch, der Lykke am Ende zum Wohle aller ihre Stimme nahm, woran sie sich jedoch nicht mehr erinnern kann.

FISCHERSFAMILIE
INGVILD SJARDSDOTTIR « 39 Jahre « FISCHERIN
Zwar nicht wie eine Mutter, sondern relativ rabiat war sie schon immer und verteilte für all ihre Kinder nur sehr wohl dosiertes Lob. Auch ließ sie Lykke stets spüren, dass sie nicht ihre Tochter war. Dennoch schätzte sie das Mädchen immer als gute und fleißige Arbeitskraft, in die jene deutlich mehr steckte als Ingvilds eigenen Kinder. Hin und wieder hatte die Fischerin deshalb allerdings auch eine Umarmung für das Mädchen übrig. Eher auf sich gestellt, war Ingvild eine waschechte Bravenbladerin: Robust, temperamentvoll und eigensinnig. Sie war in der Lage die Fischereibetrieb auch ohne ihren Mann zu führen, der sich meist stets auf dem Meer befand um für Nachschub zu sorgen.

AEGIR THORESSON « 44 JAHRE « FISCHER
Ein Mann, der mehr mit dem Meer verbunden war als mit den Menschen. Den eher schweigsamen Aegir sah man nur selten an Land und manch einer munkelte sogar, er wäre eine Seirene. Doch in Wirklichkeit schätzte Aegir einfach nur die Ruhe der See und seine harte Arbeit, die er auf seinem Schiff hatte. Mutig strotzte er schon zahlreichen Stürmen und brachte zuverlässig Fisch und damit auch das Essen auf den Teller der kinderreichen Familie.

LEVI AEGIRSSON « 19 JAHRE
FINJA INGVILDSDOTTIR « 17 JAHRE
HAERVIU AEGIRSSON « 14 JAHRE
RUNA INGVILDSDOTTIR « 12 JAHRE

Auch die Kinder der Familie konnten ihr Bravenblader-Blut noch nie leugnen. Widerstandsfähig, aber nicht unbedingt zu den Fleißigsten gehörend, stehlen sie sich gerne von der Arbeit fort. Doch der Wunsch nach Eigenständigkeit siegte auch bei ihnen immer, so dass sie notgedrungen in der Fischerei halfen und sich in die Familie mit einbrachten. Sie ließen jedoch meist keine Gelegenheit aus um Lykke zu ärgern und haben von ihrer Mutter dafür auch eine gewisse Narrenfreiheit. Dennoch schätzt Lykke die vier Kinder und kümmert sich um die beiden Jüngeren gerne. Lediglich Levi, der älteste der Sippe, lässt keine Gelegenheit aus um Lykke zu schikanieren und in seinem Blick sieht sie zuweilen etwas Bedrohliches.

BEGLEITTIERE
MYRDDIN & MORCANT « WOLF/RABE
Obwohl sich Lykke nicht mit Tieren direkt verständigen kann, so hat sie Myrddin wohl schon am längsten bei sich. Er ist als einziger Welpe noch von der Wölfin übrig, die auch Lykke groß gezogen hat und entsprechend mit ihr verbunden. Die beiden verstehen sich auch ohne Worte einwandfrei. Zwar dauerte es etwas bis er Morcant, den sie als verletzten Vogel zu sich genommen und gepflegt hatte, an ihrer Seite tolerierte, doch im Verlauf wuchsen der Vogel und der Wolf zu festen Begleitern zusammen. Sie beide reagieren nicht nur auf ihren gedanklichen Ruf, sondern auch auf einen Schnalzlaut von Lykke.


    
    
    



Geburt bis Jugend
Einst war Azilis Virtanen eine angesehene Magierin der Akademie gewesen. Als Mitglied des hohen Hauses hatte sie das Vertrauen des Primus´ genossen und war für ihre Disziplin und ihren Fleiß stets bekannt gewesen. Doch wie so oft geschah es, dass die Macht einen verführte und sie griff zu verschiedenen, zweifelhaften und teilweise verbotenen Ritualen um ihr Macht zu stärken und auszuweiten. So begann sie das eine oder andere Experiment, das meistens in einer Art Selbstversuch endete. So begann sie auch die Bluthexerei und mischte bisweilen extrem tödliche Gifte zusammen, deren Wirkung man nicht einmal mehr nachweisen konnte. Auch machte sie Selbstversuche mit ihrer Stimme, wodurch diese immer mehr an Macht gewann. Eines Tages war es ihr Möglich, andere Menschen durch ein besonderes Flüstern zu manipulieren und mit ihrem Schrei eine enorme Druckwelle auszulösen, die jeden noch so kräftigen Krieger von den Füßen riss.
Nachdem bekannt wurde, welche Machenschaften sie heimlich praktiziert hatte, wurde sie von der Akademie verurteilt, konnte jedoch noch rechtzeitig fliehen. In Stormhold gesucht, sah sie ihre einzige Möglichkeit in der Flucht in eine andere Welt. Wie sie schließlich zwischen die Gletscher in die Eiswüste Snow Ice gelangte, war ihr nicht klar, doch schaute man einem geschenkten Gaul ins Maul? Einige Jahre bei den Eiselben lebend, kamen sie und ihre Magie etwas zur Ruhe. Sie lernte dort die Kultur der Elben und ihre Form von Magie kennen. Eher durch Zufall begegnete sie eines Tages an der Küste in dem kleinen Hafen einem Hexer von Kaergh Balon, welcher Handel mit seltenen Tränken betrieb. Caellach Byrne, welcher noch ein recht junges Mitglied der Hexer von Kaergh Balon zu diesem Zeitpunkt war, erkannte recht schnell Azilis´ Fähigkeiten, weshalb er sie mit nach Wandra´s Lohe nahm. Azilis war beeindruckt von dem mit Runen überzogenen Krieger und zwischen den beiden entwickelte sich schnell eine gewisse Anziehungskraft, wenngleich Caellach von Anfang an Azilis´ Einstellung zur Magie und den Umgang mit jener nicht vollständig teilte. Doch der Orden der Hexer akzeptierte sie dort zumindest als Helferin, wenngleich sie aufgrund ihrer nicht vorhandenen Ausbildung als Kind dort nie aufgenommen werden konnte. Zwischen Caellach und ihr entwickelte sich eine stürmische und leidenschaftliche Liebesbeziehung, die jedoch nie mit einer Heirat gekrönt wurde. Azilis´ Wunsch nach einem Kind von ihm wurde immer größer und nachdem sie in der Eiswüste ihre eigenen Experimente auf Eis gelegt hatte, fing sie durch diesen Wunsch wieder mehr an sich selbst als Testobjekt zu benutzen. Dies hatte zur Folge, dass sie fruchtbarer wurde um seine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit auszugleichen. Dabei verlor sie jedoch infolgedessen ihr Augenlicht. Als Azilis schließlich von ihm ein Kind erwartete und immer mehr dem machthungrigen Wahnsinn verfiel, beschloss der Orden sie gefangen zu nehmen um sie irgendwie in Schach halten zu können. Immerhin hatte sie es durch Blutmagie geschafft, von einem Hexer von Kaergh Balon schwanger zu werden, was so gut wie unmöglich war. Schweren Herzens ließ Caellach seine Frau in einen magischen Kerker werfen. Durch seine Fähigkeit, magieresistent zu sein, konnte sie ihm dadurch mit ihren Zaubern nichts anhaben. Als Lykke schließlich geboren wurde, löste sich ihre Mutter, in all ihrer Magie, auf. Die Hexer bemerkten kurz danach, dass Lykke die Fähigkeit ihrer Mutter bezüglich der tödlichen Stimme geerbt hatte und wollten sie töten.
Doch Caellach floh mit seiner Tochter und nahm ihr auf der Flucht ihre Stimme, damit sie niemanden mehr unbewusst töten konnte. Schließlich legte er sie in einem Waldstück ab und als Wildhüter war er in der Lage mit den verschiedensten Wildtieren zu kommunizieren. So rief er eine große Wölfin herbei, die soeben Junge bekommen hatte und übergab ihr in seiner Not seine Tochter. Durch seine Flucht nun ebenfalls im Visier der Hexer, floh er nach Snow Ice und lebt bis heute dort im Exil.

Lykke wuchs bei der Wölfin, einer Beta, auf, ernährte sich von ihrer Milch und lernte schließlich auch das Jagen. Sie bewegte sich ausschließlich auf allen Vieren fort und war in ihrer motorisch Entwicklung im Vergleich zu den Menschen eingeschränkt. So verzehrte sie nicht nur mit den anderen Wölfen rohes Fleisch, sondern bemerkt auch, dass sie Beeren und Wurzeln vertrug. Im Schutz des Wolfsrudels geschah ihr die ersten Lebensjahre kein Leid.
Eines Tages wurde sie von Bauern in ihrer Schlafmulde gefunden. Dies geschah unerwartet und das Wolfsrudel wollte sie verteidigen. Doch aufgrund der Menschengruppe und deren Hunden war es ihnen nicht möglich und sie wurden in die Flucht geschlagen. Yazira, wie Lykke ihre Wolfsmutter genannt hatte, griff jedoch an, in der Inbrunst, ihr “Junges“ zu verteidigen und starb bei diesem Versuch. Lykke wusste im Alter von 6 Jahren nicht wie ihr geschah und wollte ebenfalls flüchten, doch die Bauern nahmen sie gegen ihren Willen mit. Völlig verwahrlost, unterernährt, menschenscheu und sich auf allen Vieren bewegend, war sie mehr Tier als Mensch. Unfähig zu sprechen, verließ sie sich ausschließlich auf ihre Instinkte und diese sagten ihr, dass von den Menschen eine Gefahr ausging. Ihr Selbstbild war dabei verständlicherweise extrem verzerrt, denn sie zählt sich selbst nicht zu ihnen. Sie wurde von ihnen nach Cliffall gebracht um dort im Schutz der Höhle niedere Arbeiten zu verrichten und sich um das Plündergut der Seefahrer zu kümmern. Ein Vorteil hierbei war ihre Stummheit, da man dadurch sicher gehen konnte, dass sie niemandem etwas darüber verriet. Sie wurde im Zuge dessen “Hilja Fenrirsdottir“ getauft, da ihr Vorname “die Stille“ bedeutet und da sie nur als “das Wolfsmädchen“ bekannt war, gab man ihr auch einen entsprechenden Nachnamen. Lykke lebte fortan sechs Jahre dort und wurde auch hin und wieder auf die Insel geschickt um bestimmte Kräuter zu sammeln. Sie wurde von einer alten Frau angeleitet und aufgrund ihrer geringen Größe, ihrer Leichtfüßigkeit und ihrer Fähigkeit sich an die Natur anzupassen, konnte man davon ausgehen, dass sie unbeschadet wiederkehrte. So entdeckte Lykke auf der Insel sogar die Steinriesen, welche sich miteinander bekriegten. Aufgrund des Erdbebens, was daraufhin folgte, wäre sie jedoch einmal fast in eine plötzlich entstandene Schlucht gestürzt. In dieser Situation machte sich zum ersten Mal ihre Fähigkeit der positiven Telepathie bemerkbar. Bei anderen Wesen sowieso relativ furchtlos, strahlte Lykke etwas Friedfertiges aus, so dass die Steinriesen im Kampf innehielten und sich sogar von ihr berühren ließen und das Kriegsbeil begruben. Doch diese Situation war vor aller Augen verborgen geblieben, lediglich die Fürstin von Wandra´s Lohe ließ sie später an diesem einstigen Ereignis teilnehmen, die damit auch als einzige von dieser Fähigkeit.
Eines Tages kam der Fischer Aegir nach Cliffhall um die dort lebenden Menschen mit Fisch zu versorgen. Er traf auf das junge Mädchen von mittlerweile zwölf Jahren und nahm sie mit zurück nach Wandra´s Lohe. Dort im Schutz des Hafens fing Lykke an bei der Fischersfamilie zu arbeiten. Diese Tätigkeit war deutlich leichter und auch ungefährlicher als auf Cliffhall und sie war sehr dankbar darüber. In der nächsten Zeit blühte sie schier auf, fasste etwas Vertrauen zu den Menschen und lächelte sogar hin und wieder, was bei ihr zuvor noch nie gesehen wurde. Deshalb wurde sie von ihrem Ziehvater Aegir in “Lykke“ umgetauft, was “Die Glückliche“ bedeutete. Für Lykke war dies auch ein gewisser Lebensabschnitt, der damit endete und der Beginn eines neuen.




Die späteren Jahre
Lykke fügte sich sehr gut in die Familie ein und arbeitete voller Fleiß und Inbrunst mit. So war sie sich weder zu Schade um Meerestiere aus den Netzen auszusortieren, noch um die Fischabfälle zu entsorgen oder Takelagen aus rauen Seilen zu binden. Den Schikanen ihrer jüngeren Geschwister ausgesetzt, versuchte sie diese nicht zu nahe an sich heran zu lassen. Da ihre Ziehmutter sie so recht in der Familie aufnahm und ihr Ziehvater sich mehr auf dem Meer als Zuhause befand, suchte Lykke auch zunehmend die Ruhe des Waldes, in den sie immer ging, wenn sie einen Moment Pause hatte. Sie zog die Gesellschaft von Tiere dort den Menschen in der Stadt vor. Eines Tages stieß sie im Wald auf einen Wolf, der von einer Bärenfalle verletzt wurden war. Zwar nicht in ihr gefangen, hatte er sich doch heftig an der Pfote verletzt und aufgrund ihrer Tierliebe beschloss Lykke ihm zu helfen. Der Geruch des Wolfes kam ihr bekannt vor, doch zunächst vermochte sie ihn nicht einzuordnen.
Als sie die Blutung nicht stillen konnte, versuchte sie in ihrer Verzweiflung zu Nymphia zu beten und legte ihre Hände auf die Wunde. Mit einem Mal merkte sie wie Energie durch ihre Arme und schließlich auch durch ihr Hände floss und zumindest die Blutung gestillt war. Etwas erschöpft, begriff sie erst später was sie dort eigentlich getan hatte, denn zunächst erkannt sie der Wolf und leckte ihr übers Gesicht: Es war einer der Welpen, mit denen sie aufgewachsen war und der nun ein ausgewachsener Wolf war. Er führte sie zurück zu seinem Rudel, wo Lykke zunächst angeknurrt, dann jedoch am Geruch erkannt und akzeptiert wurde. Das Mädchen begriff erst als es wieder Zuhause in der Stadt war, was sie dort eigentlich getan hatte.
In den folgenden Wochen verbrachte sie immer mehr Zeit im Wald um verletzte Tiere zu suchen und sie zu heilen. Schließlich offenbarte sie ihre Fähigkeiten ihrer Familie, indem sie eine Wunde ihrer kleinen Ziehschwester heilte.
Dadurch wurde auch die Fürstin auf sie aufmerksam und Lykke wurde das eine oder andere Mal zur ihr befehligt um verwundete Seemänner zu heilen, die so wieder auf See ziehen konnten. Die Gunst der Fürstin verdienend, ging es auch der Fischerei zunehmend besser. Lykke erlernte ihre Gunst auch von einer ebenfalls stummen Frau die Zeichensprache, womit sie sich mit anderen deutlich besser verständigen konnte. So wurde schließlich auch ein ehemaliger Hexer von Kaergh Balon auf sie aufmerksam, der nun im Dienst der Fürstin stand. Er entdeckte bei ihr ihre Magieresistenz und kannte ihren Vater Caellach und dessen Fähigkeiten sowie damals die dramatische Wendung um seine Tochter.
Immer wieder zog es Lykke nach draußen in den Wald von Wandra´s Lohe, dort, wo die Wölfe lebten. Ihre Familie sah sie nur noch beim Arbeiten und als die Fürstin sie fragte wo sie am liebsten Leben würde, so äußerte Lykke den Wunsch im Wald leben zu dürfen. Durch ihre heilenden Dienste wurde es ihr ermöglicht in einer kleinen Hütte unweit des Rudels zu leben. Doch wenngleich Lykke die Ruhe der Natur immer noch am liebsten ist, kehrt sie nach wie vor zum Arbeiten in die Stadt zurück – entweder um in der Fischerei zu helfen oder aber um der Fürstin zu Diensten zu sein.


    
    
    



AVATAR
Emma Watson









REGELN
Sure!









KURZBESCHREIBUNG
Lykke wird als sehr unauffällig wahrgenommen. Das Mädchen hält sich am liebsten im Wald außerhalb der Stadt auf. Sie ist bekannt für ihre seltsamen Verhaltensweisen und eben auch dafür, dass sie stumm ist. Dass sie die Tochter eines Hexers von Kaergh Balon und einer wahnsinnig gewordenen Blutmagierin ist, weiß nur ihr Verbündeter am Hof der Fürstin. Von ihrer Mutter eine tödliche Stimme geerbt, wurde ihr diese von ihrem eigenen Vater zum Schutze aller direkt nach ihrer Geburt genommen. Bei seiner Flucht landete Lykke bei den Wölfen, wo sie auch aufgewachsen ist und dementsprechend den Menschen etwas fremd ist. Mit ihren bloßen Händen zu heilen, steht sie im Dienst der Fürstin, arbeitet sie jedoch auch noch in der Fischerei wo sie den Großteil ihres Lebens verbracht hat. Doch auch auf Cliffhall hat sie eine gewisse Zeit gelebt, hat diese jedoch in keiner guten Erinnerung. Am liebsten verbringt sie daher die Zeit in ihrer Hütte im Wald, außerhalb von Wandra´s Lohe mit ihren beiden Gefährten Myrrdin und Morcant, einem Wolf und einem Raben. Das Wilde in ihr ist schließlich nie so ganz verschwunden.