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NAMENSLIED
Ambre Krystenna of Thornwell
HERKUNFT
Stronghold
ALTER
18 Jahre
VOLK
Mensch-Harpyie
FRAKTION:
Adel | Königsfamilie Thornwell


Beiträge: 20 | Themen: 3
Angemeldet seit
10.01.2021.

    
    
    



ZUM CHARAKTER
VERSPIELT & KINDISCH Wirklich erwachsen ist Ambre noch nicht, das merkt man sehr gut an ihrem verspielten Wesen. Sie nimmt die meisten Dinge nicht allzu ernst und unterschätzt bisweilen auch Gefahren oder ernste Situationen. Somit kann es sein, dass sie manchmal in unpassenden Situationen etwas kindisch und albern wirkt. Der Ernst des Lebens muss sie noch hart treffen, bevor sie richtig zwischen den Situationen unterscheiden kann. Leicht zu beeindrucken ist sie außerdem, besonders wenn es um oberflächlichen Eindruck geht. Ein beherzter Kampfschrei, Muskelmasse beim Kräftemessen und ein vorwitziger Spruch kann sie durchaus beeindrucken.
INTUITIV & UNBEDACHT Gerne handelt Ambre aus dem Bauchgefühl heraus, welches auch meistens Recht hat. Es bewahrt sie dann vor ihrer kindlichen Unbedarftheit. Es mag zudem auch das Harpyienblut sein, welches sie vor Gefahren warnt. Bei Gefahr sucht sie jedoch lieber ihr Heil in der Flucht als sich einem Kampf zu stellen. Allerdings fängt sie in wenigen Situationen bereits an in die Offensive zu gehen, da die Harpyie in ihr eher aggressiv als defensiv handelt. Doch wenn sie in eine Situation gerät, die sie nicht einschätzen kann, kommt es auch zu der einen oder anderen Fehleinschätzung, was sicherlich auch an ihrer wenigen Lebenserfahrung liegt, durch die sie gezwungen ist aus dem einen oder anderen Fehler irgendwann zu lernen.
HERZLICH & POLEMISCH Mit Gefühlen hat Ambre kein Problem, diese kann sie ohne zu Zögern zeigen. Lediglich bei Hofe und offiziellen Anlässen weiß sie meist ihre Emotionen im Zaum zu halten. Ansonsten fiebert sie bei Aufregung mit, kann ihre Fröhlichkeit in Form von Umarmungen zeigen und zeigt auch sicherlich die eine oder andere Träne in traurigen Situationen. Manchmal neigt sie allerdings auch etwas zur Hysterie und Polemik, einfach aufgrund ihrer Sensibilität. Dann wirkt sie manchmal wie eine Drama-Schauspielerin.
WOHLERZOGEN & LAUNISCH Die üblichen Erziehungsregeln und Gepflogenheiten kann Ambre gut umsetzen. Sie kann sie sogar recht kokett einsetzen und weiß damit auch durchaus bei dem einen oder anderen etwas zu bewirken. Bei Tisch benimmt sie sich höflich, drückt sich gewählt aus, bedankt sich artig und weiß vor bestimmten Personen gewisse Rollen einzunehmen. Allerdings kann sie auch sehr ungehalten werden, wenn sie mal nicht gut gelaunt ist. Das lässt sie dann an spitzen Bemerkungen anderen gegenüber aus und sucht sich dann auch gezielt Schwächere aus um auf ihnen herum zu hacken.
ROMANTISCH & VERWÖHNT Wer träumt nicht von einem heldenhaften Ritter in glänzender Rüstung, der einen mit auf sein Schloss nimmt und heiratet? Von einem großen Anwesen, von dem man auf andere herab blickt? So eine ähnliche Vorstellung hat Ambre auch – noch. Durch ihre romantisierte Vorstellung und dem Leben bei Hofe ist Ambre ziemlich verwöhnt. Von ihrer Kinderfrau Oleanna hat sie den emotionalen Wert vorgelebt bekommen, vom König größtenteils den materiellen Wert. So sind für sie lange Kleider und glitzernde Diademe einfach schön zu tragen. Sie legt eben viel Wert auf Äußerlichkeit.
TIERLIEB & EMPFINDLICH Tiere hat Ambre schon immer geliebt. Weniger große Pferde, dafür aber süße Hunde und im Grunde sämtliche Tiere die kleiner sind als sie. An einem Welpen kann sie jedenfalls nicht vorbei gehen ohne diesen gestreichelt zu haben. Auch Katzen findet sie beeindruckend. Etwas zart besaitet ist Ambre jedoch auch. Vor Ratten, Schlangen und Spinnen hat sie ziemliche Angst und springt dann auch mal kreischend auf einen Stuhl. Schmutz und Dreck sind ihr ein Gräuel und vor solchen Dingen hat sie oft mehr Angst als vor Dingen, deren Gefahr vielleicht nicht unbedingt so leicht zu erkennen ist.
HOFFNUNGSVOLL & NAIV Durch ihr relativ angenehmes und unbeschwertes Leben ist Ambre eine große Optimistin. Wer aufgibt hat schon verloren und die Hoffnung stirbt zuletzt. Dumm nur, das sie noch nie in einer wirklich hoffnungslosen Situation war um das behaupten zu können. So irrt Ambre relativ naiv durchs Leben und ist dadurch auch gut manipulierbar. Gleichzeitig hat sie aber noch die unbändige Kraft Dinge anzugehen die recht auswegslos erscheinen und weiß mit ihrem Optimismus auch sehr gut andere zu motivieren. Ihr Temperament als Harpyie hilft ihr bei der Überzeugungskraft auch sehr.
VERANTWORTUNGSBEWUSST & UNSICHER Ihre Rolle als Tochter füllt sie verantwortungsbewusst aus. Wenngleich sie Fehler nicht gern zugibt, so ist sie in der Lage dafür die Verantwortung zu tragen und bereut diese dann auch. In ihrem Wesen ist Ambre noch wenig gefestigt und unsicher. Sie überlegt deshalb auch oft, ob sie sich richtig verhalten hat und macht ihr eigenes Selbstbewusstsein recht stark von der Anerkennung anderer abhängig. Sie schwankt daher in manchen Ansichten und Einstellungen noch, was ihr selbst unangenehm ist, ihr jedoch aufgrund ihrer wenigen Erfahrung einfach innewohnt.
FREIHEITSLIEBEND & KONFLIKTSCHEU Immer mehr kommt sich Ambre wie in einem goldenen Käfig vor. Ihr Drang nach draußen und etwas zu erleben wird immer stärker. Zwar weiß sie sich nach wie vor in die Rolle der Frau am Hofe einzufügen, doch sie entwickelt immer mehr Ich-Stärke, so dass sie die Vorgaben von außen zusehends als Einschränkung ansieht. Im Grunde wird sie dadurch auch selbständiger. Doch sie meidet auch auf der anderen Seite den Konflikt und rennt vor Problemen eher davon als sich ihnen zu stellen. Hier ist ihr Fluchtgedanke immer noch der Weg des geringsten Widerstandes.


HAUPTFERTIGKEIT
» Verwandlung/Fliegen
NEBENFERTIGKEITEN
» Kochen, Backen
» Nähen
» Gedichte schreiben
» Ausdrucksweise
» Tanz



FERTIGKEITEN LANG
KOCHEN, BACKEN Ganz wie es sich für eine Frau gehört hat Ambre Kochen und Backen gelernt. Besonders talentiert ist sie in der Praxis allerdings nicht und hat bereits einmal beinahe die Küche angezündet. Die Theorie, welche Zutaten in welches Gericht kommen, hat sie aber ziemlich gut drauf und kann zumindest dabei behilflich sein.
NÄHEN Im Gegenzug ist ihre praktische Fähigkeit beim Nähen äußerst formidabel. Sie bestickt jede Tischdecke bestens und kann auch Kleidung wieder zusammen nähen.
LYRISCHE BEGABUNG Zu Ambres Leidenschaften zählt Gedichte zu schreiben und vor zu tragen. Sie kann stundenlang am Schreibtisch sitzen und schreiben. Am liebsten schreibt sie umfassende Verse, die ihr innerstes Gefühlsleben beschreiben. Sie hat auch keine Probleme damit dies nach außen zu transportieren.
AUSDRUCKSWEISE Ambre weiß sich in der höfischen Umgangsform auszudrücken. So ist ihre Wortwahl sehr edel und wohl gewählt und ähnelt, wenn sie es denn möchte, nicht unbedingt einem jungen, unbedarften Mädchen, sondern klingt sehr erwachsen.
TANZ Wie allen Frauen bei Hofe wurde auch Ambre das Tanzen beigebracht. Neben Blumen und Musik liebt sie auch sich im Takt zu bewegen. Dabei stellt sie sich nicht ungeschickt an.



ZAUBER ODER SPECIALS
HAARFARBE & EMOTIONEN Nach ihrer Geschlechtsreife mit 17 Jahren kann Ambre unwillkürlich ihre Haarfarbe verändern. Dies ist das erste Zeichen der Geschlechtsreife der Harpyie, die sie in sich trägt. Somit verändert sich ihre Haarfarbe von einem goldenen Blond oft in ein kräftiges Rot, besonders dann, wenn sie ihre Emotionen nicht unter Kontrolle hat, also besonders große Freude, Wut oder Leidenschaft empfindet. Seit ihrer Geschlechtsreife bemerkt Ambre auch emotionale Veränderungen an sich und das männliche Geschlecht wird zusehends interessanter für sie. Gleichzeitig bemerkt sie jedoch auch, dass negative Emotionen wie Wut oder Hass deutlich überschwänglicher werden, die sie immer weniger gut kontrollieren kann.
VERWANDLUNG & AMNESIE Auch wenn Ambre es noch nicht weiß, so hat sie die Fähigkeit sich in eine Harpyie zu verwandeln. Dabei kennzeichnet sie ein Schnabel, ein Federkamm am Kopf sowie Flügel an der Unterseite der Arme und große Krallen an Händen bzw. Füßen. Einzig ihr Gesicht verwandelt sich, im Gegensatz zu dem ihrer Mutter, nicht. Als Harpyie ist sie deutlich größer als in Menschengestalt. In den Anfangszeiten leidet Ambre während ihrer Verwandlung, die meistens unbewusst nachts stattfindet, unter einer Amnesie. Von der Zeit während ihrer Verwandlung hat sie also keine Erinnerungen daran was sie getan hat. Die Erinnerungen kehren im Verlauf immer mehr zurück, jedoch zunächst lediglich in Form von einzelnen Bildern und Erinnerungsfetzen, die sie anfangs erst einmal als Träume abtut.
FLIEGEN Mit Hilfe ihrer Flügel kann Ambre auch in größeren Höhen fliegen. Einigen Winden trotzt sie durch ihre Spannweite. Allerdings ist sie darin noch komplett unerfahren und muss zunächst mal versuchen das Gleichgewicht im Flug zu halten und korrekte Landemanöver zu vollziehen.
SCHREI DER HARPYIE Obwohl sich Ambres Kopf und Gesicht nicht mit verwandelt, so vermag sie jedoch den Schrei der Harpiye auszustoßen. Eigentlich als Warnschrei gedacht, bringt er jedoch sämtliche Ohren von anderen Wesen zum Brennen und zum Bluten. Kurze Zeit danach können dadurch andere nichts hören. Der Schrei diente einst den Harpiyen untereinander zur Warnung, wenn sich ein Feind näherte. Ambre nutzt diesen ebenfalls intuitiv um sich vor Gefahr zu schützen.
HARPYIENHERZ Für Rituale und besondere Zaubertränke, gerade was die Beeinflussung der Lebensdauer angeht, ist ein Harpyienherz sehr wichtig und kostbar, jedoch erst dann, wenn sie geschlechtsreif werden. Aus diesem Grund hatte ihr Vater schon lange im Voraus geplant dafür einen Beschützer an ihre Seite zu stellen, welcher dafür bereits als Junge dafür ausgebildet worden und ebenfalls ein Harpyie war.
VERLETZLICHKEIT & HEILUNGSKRAFT Durch ihr Harpyienblut ist Ambres Haut sehr zart und kann schnell verletzt werden. So reicht lediglich ein Kratzer mit einem Dorn um ihr eine recht tiefe Wunde zuzufügen. Allerdings hat sie durch ihre Herkunft auch eine gesteigerte Selbstheilung, weshalb ihr tiefere Wunden nicht allzu viel ausmachen.
KOMMUNIKATIV & VOREINGENOMMEN Ambre fällt es nicht schwer mit anderen ins Gespräch zu kommen und weiß immer etwas zu erzählen. Dank ihrer guten Kommunikationsfähigkeit und ihres weltoffenen Verhaltens bemerkt oft ihre Voreingenommenheit nicht, die manchmal sogar in Intoleranz ausufert. Nicht selten verliert sie sich dann in Tratscherei und schürt in ihrer polemischen Art das eine oder andere Gerücht.
VERDUNKELUNGSZAUBER/RUNEN Durch einen Pakt mit einer Blutmagierin der schwarzen Rose gingen ihre Eltern kurz vor ihrer Geburt einen Pakt ein. Dieser besagte, dass Ambres übernatürliche Gestalt vor anderen Augen verborgen bliebe. Als Opfergabe forderte diese jedoch auch das Blut ihrer Mutter, welches er durch den Tod bei Ambres Geburt von ihrer Mutter auch bekam. Dafür zeichneten sich auf ihrer Haut nun mit dem Erwachsenwerden Runen ab, welche sie in ihrer Vogelgestalt vor den menschlichen Blicken schützt.


    
    
    



STÄRKEN
» gutherzig
» wohlerzogen
» kokett
» großzügig
» Rednerin
» modebewusst
» mitfühlend
» motivierend
» emotional
» Lesen, rechnen, schreiben
» hoffnungsvoll



SCHWÄCHEN
» oberflächlich
» unerfahren
» naiv
» motorisch ungeschickt
» Höhenangst
» schnippisch
» hasst Schmutz
» unsportlich
» hypersensibel
» feige/konfliktscheu
» verwöhnt



FAMILIE UND WICHTIGE PERSONEN
GROSSELTERN
SIR MARVIN OF THORNWELL » REGENT CASTLE THORNWELL
LADY LEONORA OF THORNWELL » GEMAHLIN
Ambres Großeltern regieren nach wie vor Castle Thornwell und erfreuen sich beide noch bester Gesundheit. Sie sind jedoch recht engstirnig und es passte ihnen damals überhaupt nicht, dass ihr ältester Sohn eine Wilde geheiratet hatte. Lange hegten sie Vorurteile ihr gegenüber, weshalb Ambres Vater stets zwischen den Fronten stand und erst nach Ambres Geburt, also nach ihrem Tode, Sir Marvin und Lady Leonora den Frieden mit ihr geschlossen hatten. Durch die Heirat ging ein leichter Bruch durch diesen Zweig der Familie Thornwell.

ELTERN
SIR CHARLES OF THORNWELL » HOFBERATER/REGENT CASTLE OAKSHIELD
JOSEY GLOVELYN » GEMAHLIN & HARPYIE » AUS DEEPSPRING » VERSTORBEN
Ambres Stammbaum geht relativ weit zurück und ist tief mit der königlichen Familie verwurzelt. Ihr Großvater war der Bruder des Königs und ihr Vater regierte lange Zeit friedlich und gerecht von Castle Oakshield, der Burg der Familie ihrer Großmutter Leonore. Benannt wurde die Burg nach der Spezialität des großmüttelrichen Familienzweigs, nämlich dem Herstellen äußerst robuster Eichenschilder, die selbst spitze Golgor-Speere abwehren können. Da Ambres Mutter bereits bei ihrer Geburt starb, hat sie nie ein Verhältnis zu ihr aufbauen können und vermisst die mütterliche Geborgenheit bisweilen sehr. So ist ihr von ihrer Mutter lediglich ein Gemälde als Erinnerung geblieben, welches in Castle Oakshield in der großen Halle hängt.
Aufgrunddessen entwickelte sich gerade zu ihrem Vater eine besonders enge Bindung, die auf Gegenseitigkeit beruht, da sie sein einziges Kind ist und er an seiner Tochter immer wieder die eine oder andere Eigenheit seiner einstigen Gemahlin entdeckt. So besitzt Ambre das gleiche feurige Temperament ihrer Mutter, welches sich, gerade in den letzten Zügen ihrer Pubertät, deutlich intensiver zeigt. Gepaart mit ihrem störrischen und unbelehrbaren Verhalten gerät sie jedoch auch manchmal mit ihrem Vater aneinander, da dieser sie recht viel bevormundet. Allerdings verhält sie sich auch so wie man es von einer Hofdame erwartete. Charles lässt ihr auch sicherlich mehr durchgehen als er es bei anderen tun würde, da sie eben sein einziges Kind ist und er durch ihre Herkunft große Sorge hat sie eines Tages ebenso zu verlieren wie seine Frau. Aufgrund seiner Verpflichtungen hatte Ambre nach ihrer Geburt jedoch auch eine Kinderfrau namens Oleanna, zu der sie eine innige Beziehung aufbaute. War Ambre zu anderen, ihr nieder gestellten Personen manchmal etwas hochnäsig, so zeugt sie ihrem Vater stets absoluten Respekt. Sie liebt und achtet ihn, wenngleich ihr bewusst ist, dass sich ihre Wege irgendwann einmal trennen werden, wenn sie verheiratet ist.

NICHTEN & NEFFEN
Natürlich hat Ambre auch Kontakt zu ihren Nichten und Neffen. Mit einigen versteht sie sich besser, mit anderen weniger. Es kommt wohl immer darauf an, wen sie gerade vor sich hat. Während sie zu älteren blaublütigen Neffen sowie Nichten aufschaut, so ist sie anderen Bastard-Verwandten gegenüber oft recht schnippisch, besonders, wenn sie jünger sind als sie. Manche findet sie nervig und lästig, andere wiederum kann sie recht gut leiden, da sie sie durch ihre Art als Vorbild sieht. Alles in allem ist sie jedem von ihnen freundlich gesonnen und würde ihnen Hilfe nie verwehren, wenngleich es ihr nicht gelingt die Vorurteile gänzlich beiseite zu räumen.


    
    
    



Geburt bis Jugend
Die Geschichte von Sir Charles of Thornwell und ihrer Mutter Josey Glovelyn war alles andere als romantisch. Als Harpyie war sie eine wilde und ungezähmte Frau und kein Kind von Traurigkeit gewesen und durch Zufall war Sir Charles auf sie in den Wäldern von Deepspring gestoßen. Die beiden verliebten sich, trotz ihrer Unterschiede, unsterblich in einander, ohne genau zu wissen wohin all dies führen würde und Charles verbrachte einige Wochen mit ihr in den Wäldern von Deepspring. Doch die Pflichten als Berater des Königs zwangen ihn irgendwann zum Aufbruch, nicht bevor Josey ihm offenbarte, dass sie schwanger von ihm war. Vom Stamm der Harpyien war keine Hilfe oder Unterstützung zu erwarten, da sie ein Mischwesen in ihren Reihen niemals toleriert und sofort getötet hätten. Josey hatte ihren Stamm deshalb vor Jahren bereits verlassen und war als Einzelkämpferin unterwegs gewesen, sonst wäre wohl auch sie aufgrund ihres Vergehens getötet worden.
Ihre unüberlegte Leidenschaft für einander und die daraus resultierende Konsequenz einer Schwangerschaft zwischen einem Menschen und einer Harpyie überforderten den Sohn von Marvin of Thornwell, dem Bruder des Königs. Er wurde von König Aelfric als Beistand zur Belagerung von Goldengrove gerufen und stattete die Garde mit den robusten Eichenschilden der Familie aus. Entgegen des Rates seiner Eltern Marvin und Leonora of Thornwell nahm er Josey mit nach Castle Oakshield und ehelichte sie dort. Seine Eltern waren zunächst entrüstet darüber, dass Charles eine Bürgerliche zur Frau genommen hatte und ließen sie dies auch nicht selten spüren. Doch Charles stand stets hinter seiner Gemahlin und hütete das Geheimnis ihrer Herkunft, wenngleich er seine Verantwortung für seine zukünftige Position auch nicht vernachlässigen konnte und stets seine Pflichten als zukünftiger Erbe des Hauses erfüllte.
Mit der Gewissheit, dass ihr Kind höchstwahrscheinlich eines Tages gejagt werden würde, nahm Charles auf Joseys Bitten Kontakt zu einer Blutmagierin der schwarzen Rose auf. Diese bot ihm einen Blutpakt an, welcher ausschließlich mit Blut vollzogen werden konnte. Und wenngleich Charles wohl nie selbst wissen würde wie es war sich in eine Harpyie zu verwandeln, willigte er ein. So schloss er mit der Magierin einen Pakt, durch den sein Kind sich ab dem Tag ihrer Volljährigkeit durch einen Verdunkelungszauber ungesehen in eine Harpyie verwandeln konnte. Teil dieses Pakts waren magische Zeichen, die ab dem Tag des Paktes auf dem Körper ihrer Tochter zu sehen sein würden, jedoch nicht für das bloße, menschliche Auge, sondern nur für äußerst mächtige, magiebegabte Wesen. Jedoch ließ sie Charles im Dunkeln darüber, dass auch das Blut von der Mutter benötigt wurde, welches am Tag der Geburt eingefordert werden würde. Charles bezahlte sehr viel Geld für diesen Zauber.

So erlag Josey bei der Geburt am 22. Tag in Night´s Eclipse im 35. Jahr Rex Navitatem den Blutungen und verwandelte sich schließlich noch einmal in ihre wahre Gestalt in dem Schmerz ihrer letzten Wehe, mit der sie ihre Tochter hinauspresste um, wieder in Menschengestalt, ihren letzten Atem auszuhauchen. Das Mädchen jedoch überlebte und bekam von Charles den Namen “Ambre“, da ihr Haar, wie das ihrer Mutter, die Farbe von “Bernstein“ bei ihrer Geburt trug und sich jedoch recht schnell in ein goldenes Blond veränderte. Zu diesem Zeitpunkt war sich Charles noch nicht sicher, ob seine Tochter wirklich einen größeren Anteil ihrer Mutter in sich trug und traurte lange um seine Frau. Er fragte sich danach oft, ob er den Pakt eingegangen wäre, wenn er vorher von ihrem Verlust gewusst hätte.
Nach dem Rückzug aus Goldengrove kehrte Charles mit seiner Tochter und ihrer Kinderfrau Oleanna zunächst zum Sitz des Königs, Schloss Artis, zurück. Dort arbeitete er weiter als Berater des Königs, bemerkte jedoch auch zusehends seine mentale Veränderung. Ambre wurde währenddessen von ihrer Kindefrau behütet und wuchs unbekümmert auf Schloss Artis auf. Dort war unter anderem auch die nur leicht jüngere Lady Lou-Anne zugegen, mit der sie sich etwas anfreundete und gerne spielte. So konnten immerhin zwei Mädchen von einer Kinderfrau beaufsichtigt werden. In den folgenden Jahren bekam Ambre ihren Vater immer weniger zu Gesicht, denn er beriet den König bei der Übergabe von Schloss Artis. Auch Sir Oregos hatte er bereits kennen und schätzen gelernt, doch im Gegensatz zu ihm hielt er sich mit seiner eigenen Meinung über die Magier und den Entschluss des Königs sehr bedeckt, worüber er im Nachhinein auch recht froh ist. Schließlich folgte Charles dem Befehl des Königs nach Stormcastle, wo dieser sich zurückzog, und nahm Ambre sowie ihre Kinderfrau Oleanna mit.
Großartig etwas verändern tat sich dadurch nichts, denn ihr Vater war nich wie vor ein Berater des Königs und unterstützte die Verteidigung und den Schutz der Sturmfeste durch sein Schildequipment. Ambre wuchs währenddessen mit ihrer Kinderfrau Oleanna auf und knüpfte noch etwas mehr Kontakt zu ähnlich alten, anderen Mädchen auf Stormcastle. Am liebsten hielt sie sich in den Gärten des Hofes auf, ging dort spazieren oder spielte verstecken. Doch auch Bildung kam bei ihr nicht zu kurz, darauf legte ihr Vater ebenfalls großen Wert und so wurde Ambre im Schreiben und lesen unterrichtet, außerdem lente sie die primitiven Grundarten des Rechnens für Kauf oder Verkauf. Bei Tjosten hielt sie sich weniger auf, da sie es nicht mit ansehen konnte wenn jemand vom Pferd fiel und verletzt war. Zudem fürchtete sie sich vor den großen, krätigen Tieren. Auch das Jagen war ihr zuwider, denn das Töten eines Tieres aus purem Vergnügen verabscheute sie. So hielt sich Ambre außerdem gerne in ihrer Kammer auf, stickte oder schrieb Tagebuch. Die Schlechtigkeit der Welt außerdem Stormcastles bekam sie nicht wirklich mit. Lediglich auch sie bemerkte, dass der Zustand des Königs immer merkwürdiger wurde.




Die späteren Jahre
Es dauerte lange bis sich Ambre auch anfing für Männer zu interessieren. Ihr wurde schließlich beigebracht möglichst hübsch auszusehen auf dass ein Edelmann sie eines Tages ehelichen möge. Doch ihr Vater beäugte dies mit sorgenvollem Blick und befürchtete, dass sie sich eines Tages unkontrolliert verwandeln würde. Und auch, wenn dies niemand bemerkte, so war der Schaden, den sie in ihrer Harpyien-Gestalt verursachen würde, für ihn nicht einzuschätzen. Das Temperament ihrer Mutter in ihrer Vogelform war allerdings nur schwer zu zügeln gewesen und Charles konnte schlecht abschätzen inwieweit sich seine Tochter kontrollieren vermochte. Für eine gewisse Zeit überlegte er sogar sie heimlich nach Deepspring fortzuschicken. Doch keiner der Stämme hätte sie bei sich aufgenommen und er schätzte die Harpyien deutlich barbarischer ein als die Menschen.
So kam es immer wieder zu der einen oder andern Situation, in der Ambre ihr kokettes Verhalten in Anwesenheit von Männern übte, trainierte, auslotete. Ihre Wirkung auf das andere Geschlecht überprüfte und eben in diesem Zusammenhang auch merkte, dass ihr Auftreten die Edelherren nicht kalt ließ. Doch ihre kindliche Seite kam immer wieder zum Vorschein und so verbrachte sie mit andren Kindern wesentlich lieber ihre freie Zeit im Heckenlabyrinth um dort Verstecken zu spielen. Vom immer schlechter werdenden Zustand des Königs bekam Ambre mehr und mehr mit, da zudem einige Gerüchte über ihn kursierten und sie nicht unbedingt jemand war, der dafür sorgte, dass diese ausblieben.

Es war wohl an ihrem 16. Geburtstag als die Träume vom Fliegen anfingen. Sie konnte sich nicht erklären woher diese kamen, dennoch wachte sie immer wieder in ihrem Bett auf, während ihre Haare vollkommen zerzaust waren und sie manchmal sogar die eine oder andere Schürfwunde davon getragen hatte. In der Pubertät änderte sich auch Ambre, ihr Körper wurde fraulicher und ihre Stimmung impulsiver, unausgeglichener und sie kam sich orientierungslos und gleichzeitig gefangener vor.
Von der Belagerung Crookbogs durch die Dunkelelben erfuhr Ambre lediglich durch einen Reisenden, so dass sie in einer sicheren Umgebung weiterhin aufwuchs. Zudem war sie zu sehr mit sich und ihren Problemen des Erwachsenwerdens beschäftigt, die die Pubertät mit sich brachte. So kam es auch zu dem einen oder anderen Wutausbruch und Ambre eckte bei einigen mit ihren Launen an.
Nicht zuletzt machte sie an sich selbst einige merkwürdige Veränderungen durch. So wachte sie eines Morgens mit rotem Haar auf, obwohl dieses seit ihrer Geburt stets von blonder Farbe gewesen war. Zunächst nur wenige Minuten in ihrem Wachen zustand anhaltend, konnte sie diese Veränderungen an sich noch vor allen verbergen. Schließlich kam jedoch eines Morgens ihr Vater in ihre Kammer und dachte zunächst, dass seine Frau leibhaftig vor dem Tisch mit der Waschschüssel saß, schließlich hatte Ambre ihm den Rücken zugedreht und er sah nur ihr wallendes, rot schimmerndes Haar. So fing auch ihr Vater an sie zu löchern, doch Ambre hatte sich in ihrer Jugend mehr und mehr von ihm gelöst und konnte sich ihm nicht öffnen, wie sie sich eines Morgens vorgefunden hatte. Es entbrannte ein Streit zwischen ihnen, infolgedessen sie kein Wort mehr mit ihm redete. Nun war Charles froh, damals den Pakt geschlossen zu haben, da er Ambres Veränderungen auf das Blut ihrer Mutter zurückführte.
Einig Zeit später wurde der König tot aufgefunden und Ambres Veränderungen glitten in den Hintergrund. Zu aufgewühlt und unruhig wurde das Leben am Hofe. Es kursierten Gerüchte über Königsmörder, untreue Paladine und auch ihr Vater rückte ins Fadenkreuz der Verhöre. Während andere sich in stiller Trauer zurückzogen wuchs in Ambre das Bedürfnis danach Nähe zu jemandem aufzubauen, doch sie hatte das Gefühl, dass niemand sie verstand. Das Misstrauen dort untereinander wuchs und trieb Keile zwischen jeden einzelnen Menschen. Auch Ambre hörte das eine oder andere Gerücht, weshalb sie einen Gräuel gegen die Paladine entwickelte, die doch eigentlich für den Schutz des Königs verantwortlich gewesen waren. Bei der Hinrichtung der drei Paladine wollte sie zugegen sein, da sie Wut auf diese verspürte, denn in ihren Augen hatten sie es zugelassen, dass ihr Großonkel gestorben war. Doch lediglich ihrer älteren Nichte Melana war dies vergönnt gewesen.
In der nächsten Zeit wuchs in Ambre das Temperament und ihre Emotionen wurden immer extremer, weshalb sie sich dadurch immer mehr zurück zog und versuchte ihren Frieden im Schreiben zu finden. Doch ihr innerer Drang zog sie im Unterbewusstsein immer wieder nach draußen. In die Lüfte bei Nacht. Aus den hiesigen Umständen des rätselthaftes Todes des Königs beschloss ihr Vater Charles deshalb, ihr einen Leibwächter zu zu teilen. Dies war kein Unbekannter, sondern der Hauptmann der Schlossgarde, sondern Callum of Fernharrow, welcher ebenfalls Gegenstand des damaligen Paktes zwischen Charles of Thornwell und der Blutmagierin der schwrazen Rose gewesen war und ebensolche Runen auf seinem Körper zur Verschleierung trägt. Ob Ambre einen Leibwächter für gut befindet...?


    
    
    



AVATAR
Katherine McNamara









REGELN
Sure!









KURZBESCHREIBUNG
Ambre Krystenna of Thornwell ist ein wohlerzogenes und gesittetes Mädchen, welches am Hofe von König Aelfric aufwuchs. Ihr Vater Charles of Thornwell war stets ein treuer Berater des Königs, so dass sie in den Adelskreisen ein vertrautes Gesicht war. Dass in ihr auch eine Harpyie schlummert, weiß Ambre noch nicht, doch dank ihrer Mutter hat sie zumindest ihre Vogelform zu Hälfte geerbt. Und während am Königshof zusehends Unruhen im Zusammenhang mit seinem Tode auftreten, versucht das Mädchen ihre Veränderungen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt, irgendwie zu verstehen und zu kontrollieren. Denn nachts im Unterbewussten verwandelt sie sich. Dank eines Paktes ihrer Mutter jedoch schützt sie noch ein Verdunkelungszauber, so dass ihr niemand auf die Schliche kommt.



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