* EINLOGGEN!
* REGISTRIEREN
    


    


    






NAMENSLIED
Oroelle Vaelonia Al´Tinefru | Shorah
HERKUNFT
Wüste Asha | Ashlands
ALTER
874 Jahre
VOLK
Dschunna
FRAKTION:
Wüstengeister


Beiträge: 6 | Themen: 1

(Alle Beiträge finden)
(Alle Themen finden)
    
    
    



ZUM CHARAKTER
DISZIPLINIERT | WANKELMÜTIG Eine große Disziplin hat man Shorah schon in ihrer Zeit als Ashlanderin beigebracht. Von Kindheit an wurde ihr Blick in die Zukunft gerichtet um als Magierin im Dienst des Sultans ihr eigenes Leben komplett aufzugeben. Askese, sexuelle Enthaltsamkeit, jeglichem Spaß und jeglicher Zügellosigkeit verwehrt, allein sich darauf zu konzentrieren die Magie möglichst schnell und optimal wachsen zu lassen. Im Gegensatz dazu steht ihre Wankelmütigkeit, die sie erst nach ihrer Wiederauferstehung zuließ und die aus ihr immer wieder herausbricht. Im Grunde orientierungslos und keine Erinnerungen mehr an ihre Vergangenheit habend, hüpft sie gerne mal von einer Ansicht zur nächsten, eben zu jener, die ihr gerade in einer bestimmten Situation als die Beste erscheint. So ist sie auch nicht wirklich zuverlässig und die Loyalität, die sie als Mensch stets haben musste, ist nun verschwunden.
SCHLAGFERTIG | UNBERECHENBAR Ein wehrloses, kleines Kätzchen ist Shorah mitnichten. Eher eine verschlagene Katze, die durchaus auch ihre Krallen ausfährt, wenn sie es für nötig hält (also sehr oft). Beschützen muss man sie nicht wirklich, das würde ihr Stolz auch gar nicht zulassen. Doch sie lässt eine Degradierung seit ihrer Auferstehen nicht mehr so auf sich sitzen. Früher hat sie im Dienst des Sultans mehr als genug schlucken müssen, weshalb sie sich nun stets zu verteidigen weiß. Man kann Shorah aufgrund ihrer Identitätsstörung jedoch nur schwer einschätzen. Sie ist im Grunde unberechenbar und hat in sich eine blutrünstige Mordlust. Woher genau ihre Wut und Mordlust kommt weiß sie selbst gar nicht genau, möglicherweise ist dies jedoch auf ihr komplett unterdrücktes Leben, wo ihr Ich keinen Platz hatte, zurückzuführen. Denn in dieser Zeit musste sie auf jegliche Wut verzichten und diese herunterschlucken. Gepaart mit der Unwissenheit, wer sie denn überhaupt genau ist, kann sich diese Wut auch teilweise in Angst umwandeln, in der sie dann wahllos um sich schlägt. Denn wer in sich selbst hineinschaut und dort nur Leere sieht, kann durchaus auch mal panisch werden.
FURCHTLOS | VERZWEIFELT Wenn Shorah sich jedoch nicht unbedingt selbst anschaut, ist sie größtenteils wirklich furchtlos. Für sie ist das Leben nicht wirklich wertvoll, da als Dschunna für sie Tod und Leben sowieso mit einander verschmelzen und keine klare Trennlinie dazwischen ist. So gibt es für sie eben nur ein Dasein, bei dem sich lediglich der Ort ändern könnte. So stellt sie sich sämtlichen Gefahren absolut überzeugt. Als Dschunna ist sie eine Wiederkehrerin aus Ashvors Totenreich und sie passt praktisch in das Klischee eines ruhelosen Geistes. Zwischen ist sie jedoch auch so verzweifelt, dass sie kurz davor ist sich das Leben zu nehmen. Der Blick in die innere Leere und ihre Gefangenschaft unter Ashvor erinnert sie – wenn auch nur bisher unbewusst – an ihr Dasein im Dienste des Sultans, wo ihr Leben auch stark eingeschränkt und von außen bestimmt worden war.Da sie jedoch weiß, dass es dann wiederum wieder in Ashvors Unterwelt geht, lässt sie es lieber.
SENSIBEL | MANIPULATIV Eher selten, doch hin und wieder, kommt ihre verletzliche, menschliche Seite durch, die dank ihres biestiges Dschunna-Wesen nur wenige kennen. Sie kann durchaus empfindsam sein, dies wird jedoch oft von den Restwirkungen ihres Dschunna-Gemüts überlagert. So wirkt sie oft eher gefühlskalt, agiert verschlagen und durchaus auch hinterlistig. Dank ihrer guten Beobachtungsgabe versteht sie es außerdem zu manipulieren. Sie findet zielsicher sämtliche Achillesfersen von anderen. Es ist dabei nicht zu leugnen, dass hierfür eben auch ein Gewisses Gespür für die Gefühle anderer notwendig ist. Auch ist hier ihr Talent als Schauspielerin hilfreich, denn sie musste schon als Mensch überzeugend etwas spielen, was sie eigentlich nicht wollte.
TEMPERAMENTVOLL | VERANTWORTUNGSLOS Das Feuer Ashlands brennt in Shorahs Geiste und dementsprechend temperamentvoll und zügellos giert sie. Als ob sie die Jahrhunderte aufholen möchte, in denen sie ständig ihre Emotionen unterdrückt hat. Für ihre Taten übernimmt sie deshalb keine Verantwortung und wenn man ihr etwas anvertraut, so ist die Chance sehr groß, dass es sie nicht interessiert. Sogar auf etwas aufzupassen kann in einem Desaster enden, denn für Shorah zählt als erstes nun einmal sie selbst.
STOLZ | EGOISTISCH Ihr Stolz ist auf der einen Seite etwas sehr Wichtiges, auf der anderen Seite hindert er sie an vielen Dingen, z.B. Fehler zuzugeben oder einfach mal zurück zu stecken. Ihr Stolz ist jedoch auch der Grund, weshalb sie das, was sie anfängt, auch zu Ende bringt und sie selbst in einem Kampf, wo sie unterlegt, sich nicht die Blöße gibt und aufgibt. Wie heroisch! Aufgrund ihres fremdbestimmten Lebens kommt sie selbst nun als erstes an der Reihe. Dies praktiziert sie jedoch sehr extrem und gilt deshalb als egoistisch. Denn die Belange anderer sind ihr zunächst einmal vollkommen egal. Rücksicht ist in ihren Augen etwas für diejenigen, die sich selbst nicht wertvoll genug sind.
EHRLICH | TAKTLOS Wenngleich ihr durch ihre Hinterlist auch die eine oder andere Lüge über die Lippen kommt, so formuliert sie das was sie denkt sehr klar. Die Tatsache, dass sie den Träger des Amuletts nicht anlügen kann, verhindert, dass sie ihn hintergeht. Allerdings formuliert sie ihre ehrlichen Aussagen auch meistens sehr schonungslos und verletzt damit hin und wieder auch. Ein gewisses Taktgefühl ist bei ihr nicht vorhanden.
ZWANGHAFT LOYAL | UNGEDULDIG Dem Träger des Amuletts ist sie zwanghaft loyal ergeben, ähnlich wie zu ihren Lebzeiten gegenüber des Sultans. So wird zumindest der Träger von ihr weder verraten noch hintergangen. Allerdings ist Shorah auch unglaublich ungeduldig und kann sehr schlecht Dinge abwarten oder ausdauernd probieren bis sie funktionieren. Sie neigt dann dazu, die Dinge vorher abzubrechen, was ihr damals das Lernen ihrer Magiefähigkeit teilweise sehr erschwert hat.

PSYCHISCHE BESONDERHEITEN
POSTMORTALE AMNESIE An ihr früheres Leben kann Shorah sich nicht wirklich erinnern, genauso wenig, inwieweit es ihren aktuellen Charakter geformt und mitbestimmt hat. Nur bruchstückhaft erinnert sie sich an ihre Vergangenheit. In Träumen oder in Flashbacks kommen blitzartige Bilder ihres früheren Lebens öfters in ihren Geist. Das einzige, an das sie sich erinnert, sind ihre Eltern. Doch dass diese sie nicht absichtlich ins Sultanat gegeben haben, sondern ihr Weg seit ihrer Geburt durch ihre Vorfahren bereits vorherbestimmt war, wusste sie nicht. So kann Shorah durchaus Dinge aus der Vergangenheit verwechseln oder missinterprätieren.
SOZIOPATHIE Shorah fällt es schwer sich in andere hineinzuversetzen. Gelingt ihr dies, ist sie teilweise extrem kühl und teilnahmslos, teilweise überschwänglich dramatisch mitfühlend, dass es in ein ungesundes Extrem schlägt. Mangelnde Übernahme zur Verantwortung, fehlendes Schuldbewusstsein, eine niedrige Frustrationstoleranz sowie die Unfähigkeit Beziehungen aufrecht zu erhalten, kennzeichnen ihren Charakter außerdem.
HALLUZINATIONEN Durch ihr Dasein im Totenreich und ihrer postmortalen Amnesie hat Shorah immer mal wieder visuelle oder akkustische Halluzinationen. Es fällt ihr schwer zwischen Halluzinationen und Flashbacks vom Totenreich bzw. früheren Leben zu unterscheiden. Außerdem ist es schwer für sie dies vor anderen zuzugeben, da sie dadurch oft selbst nicht weiß was gerade wahrhaftig geschieht und was Teil ihrer Einbildung ist. So kann es durchaus vorkommen, dass Shorah mit jemandem redet, der gar nicht da ist oder sich krampfhaft die Ohren zuhält, weil sie das ständige Kreischen der verlorenen Seelen nicht mehr ertragen kann.
DRITTE PERSON Durch ihr Leben am Hof des Sultans wurde sie entpersonalisiert. Ihr Leben wurde ihr vorherbestimmt und -diktiert, so dass sie selbst keinerlei freie Entscheidungsgewalt hatte. Sie wurde seit ihrer Geburt in ihrem Ich derartig eingeschränkt, dass es ein Ich für sie gar nicht gibt, weshalb sie von sich ausschließlich in der dritten Person redet. Zugleich ist dies für sie eine Art Verdrängungsmechanismus um sich mit sich selbst nicht zu sehr auseinandersetzen zu müssen, also direkt mit ihren schlimmen Erinnerungen konfrontiert zu werden.


HAUPTFERTIGKEIT
» Magie
NEBENFERTIGKEITEN
» Schnelligkeit/Reflexe
» hohe Intelligenz
» Wissen über das Totenreich
» Manipulation » Bauchtanz



FERTIGKEITEN LANG
SCHNELLIGKEIT/REFLEXE Da Shorah nicht wirklich stark ist, glänzt sie dafür umso mehr durch Wendigkeit und Reflexe. Fällt jemandem etwas herunter, so ist sie in der Lage es aufzufangen. Außerdem kann sie blitzschnelle Kampfsprünge vollführen – entweder um einer Waffe zu entgehen oder jemanden zu verfolgen.
HOHE INTELLIGENZ Zusammenhänge zu erkennen vermag Shorah sehr schnell. Diese Gabe hatte sie bereits als Mensch und Magierin im Dienste des Sultans, doch seit ihrer Verwandlung in eine Dschunna scheint ihr Geist auf Hochtouren zu laufen und neben all dem Wahnsinn Dinge miteinander verknüpfen zu können. Und seien sie noch so absurd.
WISSEN ÜBER TOTENREICH Wie sieht es in Ashvors Hölle aus? Niemand wird Shorah wohl freiwillig danach fragen und auch sie weiß nur bruchstückhaft die Dinge aus ihrem Dasein im Totenreich, doch sie hat kein großes Bedürfnis wieder dorthin zurück zu kehren. TANZ Mit ihrem orientalischen Tanz, besonders dem Bauchtanz hat sie damals schon den Sultan begeistert und sämtliche Männerherzen um ihre Finger gewickelt. Musik ist Shorahs Leben und wenn sie eine Schabbaba hört, kann sie nicht an sich halten.
MANIPULATION Wenn jemand es schnell spitz kriegt wo die Schwachstellen eines jenen Menschen sind, dann ist es Shorah. Gezielt taktiert sie und kitzelt die Schwächen aus einem Heraus um sie denn zu beherrschen und mit ihnen zu spielen. BAUCHTANZ Für sie ist es eine kulturelle Selbstverständlichkeit. Bauchtanz ist für eine Ashlanderin einfach Pflicht und dies beherrscht sie auch sehr gut. Nicht nur eine gute Flexibilität in der Taille, sondern auch auch Rhythmusgefühl beherrscht sie.



ZAUBER ODER SPECIALS
TELEPATHIE Früher als Verrücktheit deklariert, erkannte man bei Shorah als Kind, dass sie die Gabe des Gedankenlesens schon recht früh entwickelte. Damals noch sehr diffus, galt sie zunächst als sehr merkwürdig oder sogar als verrückt. Auch deshalb hatten ihre Eltern es besonders eilig, sie möglichst schnell ihrem Charut zuzuführen, auf dass er Ordnung in ihr geistiges Chaos bringen konnte. Shorah lernte daraufhin die Stimmen von einander zu unterscheiden und sich auf bestimmte Gedanken zu konzentrieren, also die, die sie nicht benötigte, auszublenden. Zuvor herrschte nämlich deshalb ein heilloses Chaos in ihrem Kopf und sie hörte ein dröhnendes Stimmengewirr. Um Gedanken lesen zu können, muss sich die Person jedoch mindestens 50 Meter nah bei ihr befinden. Über weitere Distanzen ist ihr dies nicht möglich. Am intensivsten gelingt ihr dies bei einer körperlichen Berührung der entsprechenden Person. Allerdings kann man sich ihrem Gedankenlesen auch widersetzen bzw. entziehen (bewusst an etwas anderes denken), was jedoch nur mit äußerster Gedankenkontrolle und -fokussierung gelingt.
FEUERRESISTENZ Feuer vermag Shorah keinen Schaden zuzufügen. So kann sie durch Flammen gehen und entzündet sich nicht, wenn um sie herum Feuer ausbricht. Lediglich das Feuer Ashvors kann sie verletzen und ihr Schmerzen zufügen. Vebrennt es sie vollständig, wandert sie wieder in sein Totenreich.

In Phoenixashes:
SAND-ENTMATIERIALISIERUNG Durch ihren starken Bezug zur Wüste ist Shora in der Lage sich in Sand zu verwandeln und somit unbemerkt Gespräche aufzuschnappen oder sich schlichtweg zu verstecken. Außerdem kann sie in Form einer Sandwolke ihren Feinden die Sicht nehmen und sie verwirren. Auch das erfordert Energie, jedoch nicht so viel wie für Teleportation benötigt wird.
PYROKINESE Durch die Flammen Ashvors ist sie gegangen und kann auch nur durch sie beschädigt werden. Zusätzlich vermag sie Feuer zu manipulieren und entstehen zu lassen. Hierfür sind jedoch Hitzequellen notwendig, beispielsweise heiße Kohlen oder Glut vom Feuer.
BESCHWÖRUNGEN Durch ihr Leben in den Ashlands hat sie von Beschwörungen Ashvors gehört und diese auch indirekt durch den Blutkult mitbekommen. Durch ihren eigenen Tod besteht eine starke Verbindung zum Totenreich und es vermag ihr leichter von der Hand zu gehen mit den Toten zu kommunizieren als manch einem Schamanen.


    
    
    



STÄRKEN
» gute Schauspielerin
» schwer einzuschätzen
» Kenntnisse über Ashvors Totenreich
» gute Beobachtungsgabe
» tanzen
» Wendigkeit



SCHWÄCHEN
» das Feuer Ashvors
» Angstattacken/Flashbacks
» schnellere Sterblichkeit
» Gewissensbisse
» reduzierte Körperkraft
» Häuslichkeit



FAMILIE UND WICHTIGE PERSONEN
ZHENCHEB AL´TINEFRU » BAUER » GETÖTET
HATARAH AL´TINEFRU » BÄUERIN » GETÖTET
Ihre Eltern waren bodenständige Bauern, die keinen wirklichen Bezug zur Magie hatten. Sie waren nicht begabt und pflegten ein einfaches Leben außerhalb der Stadtmauern von Bloodfire. Sie belieferten die Stadt mit Gemüse aller Art. Zu ihren Eltern hatte Shorah kein sehr inniges Verhältnis, wenngleich die Eltern sie sehr gern mit viel Liebe und Herzlichkeit erzogen hätten. Doch als sie bei ihrem Kind die magische Begabung zum Gedankenlesen entdeckten, war ihr Weg als Magierin des Sultans bereits vorherbestimmt. Lediglich ihre Tante war im Indravaku, dem Sultansstern gewesen und die magische Begabung hatte die Generation ihres Vaters übersprungen. So sahen es ihre Eltern als Pflicht an sie so früh und intensiv wie es ging ausbilden zu lassen. So gaben sie Shorah bereits als kleines Mädchen in die Hände des Sultans bzw. dessen Magierschaft ab, so dass Shorah keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Doch da sie mit ihrer Zeit im Sultanat keine guten Erinnerungen verband, gab sie ihren Eltern schließlich die Schuld an ihrem schlechten Leben bzw. ihrem Schicksal und metzelte sie in ihrer unbändigen Wut als neu auferstandene Dschunna gnadenlos nieder. Bisher hat sie auch kein schlechtes Gewissen, denn in ihren Augen sahen sie nur untätig zu wie sie in die Wüste verbannt worden und dort qualvoll gestorben war.

AAKHBASH YAQ´ZUR » SULTAN » VERSTORBEN
Der mächtige Sultan war vor ca. 900 Jahren auf seinen Thron erhoben worden. Er trat damit das Erbe seines Vaters an und war für seine Unnachgiebigkeit und Gnadenlosigkeit bekannt. Man fürchtete ihn eher als dass man ihn liebte und so verlangte er von seinen Zaubermeistern und dem restlichen Gefolge stets unabdingliche Treue und Aufrichtigkeit. Oroelle fürchtete ihn vom ersten Moment an, in dem sie in die Lehre beim Zaubermeister Cyralemus ging. Er war es auch, der sie aufgrund ihrer unglücklichen Liebe verbannen ließ.

MEISTER CYRALEMUS » ZAUBERER & CHARUT » VERSTORBEN
Ihr Charut, also Lehrmeister, war bereits über 70 Jahre alt als die kleine Oroelle im Indravaku, dem Sultansstern, ihre Dienste aufnahm. Zu ihm baute sie eine innigere Beziehung auf als zu ihren Eltern. Meister Cyralemus war ebenfalls streng, doch er förderte Oroelle mehr durch Ansporn als dass er sie in Angst und Schrecken versetzte. Sicherlich war er auch mit der Grund, weshalb sich ihre Telepathie so gut und schnell entwickelte. Allerdings verstand er es auch sie bei Verfehlungen körperlich zu züchtigen. So lernte Oroelle damals auch, für Verfehlungen Schmerzen auszuhalten. Doch insgesamt war er ihr eher freundlich gesonnen.

TELAROS DHARATHI » KRIEGER » HINGERICHTET
Eher durch Zufall begegnete sie Telaros, einem Krieger Ashlands, der die Stadt Bloodfire vor gefährlichen Kreaturen schützte. Kühn und furchtlos, regte sich in Oroelle das erste Mal das Interesse an einem Mann. Sie liebte ihn heftig und aufrichtig, gleichzeitig musste sie diese Emotionen unterdrücken, da ihr als Magierin nicht gestattet wurde zu lieben. An Telaros hat sie bisher keine Erinnerungen, doch aufgrund seiner Hinrichtung wurde sie wahnsinnig. Wenn sie könnte, würde sie sich wohl schmerzlich an ihn zurück erinnern.


    
    
    



Geburt bis Jugend
Es war einmal ein Mädchen namens Oroelle Al´Tinefru, welches im Monat des Sandtänzers geboren worden war und wuchs auf einem kleinen Hof nähe der Hauptstadt Bloodfire auf. Das Land weiter drum herum war eher karg und öde, doch dank des Ashrivers erfreut sich das Gebiet nahe der Stadt über fruchtbaren Boden. Die Eltern des Mädchens, Zencheb und Hatarah, bauten daher nicht nur Aschekartoffeln, die aufgrund ihres herben Aromas sehr beliebt sind, an, sondern auch jegliche anderen Nahrungsmittel. Schlussendlich beherbergten sie auf dem Hof noch zwei Ba-Yaks, die für die Feldarbeit als Last- bzw. Zugtiere dienten und deren Fell sie auf dem Markt in Bloodfire verkauften. Weitere Kinder hatten Zencheb und Hatarah nicht, da ihre Mutter nach Oroelles Geburt keine Kinder mehr bekommen konnte. Ihre einzige Tochter zogen sie mit viel Liebe auf, sie musste sich dennoch bereits in frühesten Jahren mit an der Hofarbeit beteiligen. Durch die spartanische Lebensweise lernte das Mädchen schon früh, auch kleine Dinge zu schätzen. Durch das Aufwachsen außerhalb der Stadt war Oroelle in praktischer, widerstandsfähiger Kleidung und durch die Arbeit auf den Feldern von der Sonne braun gebrannt. Sie lernte auf dem Hof mit anzupacken, anstatt sich im Lesen oder Schreiben zu bilden.
Doch eines Tages stellten ihre Eltern bei ihr ein merkwürdiges Verhalten fest: Oroelle hörte Stimmen. Zumindest bemerkten sie wie das Mädchen immer – augenscheinlich – mit sich selbst sprach und irgendwann gab sie auch zu, Stimmen zu hören. Eines Tages auf dem Markt brach sie zusammen, da sie das Gefühl hatte ihr Kopf würde platzen. Sie höre ein ohrenbetäubendes, dröhnendes Stimmengewirr, aus dem sie keine einzelne Stimme herausfiltern konnte. Oroelle hatte zunächst große Angst was mit ihr passierte und auch ihre Eltern waren zunächst skeptisch, da sie beide nicht begabt in Magie waren. Allerdings war Oroelles Tante väterlicherseits eine Magierin und damit im Sultansstern gewesen. So brachte ihr Vater sie nach dem Vorfall auf dem Markt zu ihr und ihre Tante stellte fest, dass Oroelle tatsächlich telepathische Fähigkeiten hatte. Dies bedeutete eine große Lebensumstellung für das junge Mädchen. War sie zunächst auf dem Hof am Arbeiten gewesen, so sollte sie nun, ganz wie ihre Tante, in den Indravaku, dem Sultansstern. Jener Kreis aus Magiebegabten, die dem Sultan mit ihren Fähigkeiten loyal und treu zu Seite standen. Oroelle ängstigte dieser Gedanke. Sie wollte nicht fort vom Hof, von ihren Eltern und sie kannte niemanden am Hofe des Sultans. Doch der Einfluss des Herrschers ließ keine Ausnahme zu und Sultan Aakhbash Yaq´Zur galt als besonders gnadenlos, weshalb ihre Eltern sie ohne Widerspruch dem Indravaku zuführen ließen. Viele Nächte weinte Oroelle, doch fortan galten die Studierzimmer der Magieabteilung im Palast des Sultans als ihr neues Zuhause. Oroelle wurde ein Charut zugeteilt, ein Magiermeister, welcher die Fähigkeiten des Unterrichtens besaß. Ihr Meister war mit über 70 Jahren kein junger Meister mehr, besaß jedoch im Gegensatz zu Oroelle die Geduld und Nachsicht der Lebensjahre um sie gut zu lehren. Meister Cyralemus unterrichtet sie jedoch nicht nur mit herzlicher, sondern auch mit harter Hand. Diese Kombination brachte Oroelle schließlich das Pflichtbewusstsein gegenüber dem Sultan bei. Durch Meister Cyralemus lernte sie, die Gedanken, die sie empfing, zu filtern. Es war ein sehr anstrengender Akt von Konzentration und Fokussierung. Hin und wieder fand der Meister, dass sie sich nicht genug anstrengte, weshalb sie auch körperliche Züchtigungen erfuhr. Mit 18 Jahren war sie dann bereit dem Sultan Aakhbash Yaq´Zur als Telepathin zu dienen. Es fing mit niederen Diensten unter der Beobachtung und Kontrolle von ihrem Charut an, wie z.B. der regelmäßigen Überprüfung seines Gefolges.




Die späteren Jahre
Fortan lebte Oroelle im goldenen Käfig, dem prunkvollen Magierhaus des Palastes, indem sie dem Sultan als Ratgeberin und Zuhörerin diente. In den nächsten vier Jahren baute sie ihre Fähigkeiten immer besser aus und verdiente sich das Vertrauen des grausamen Sultans. Ihre Aufgabe war es größtenteils an Zusammentreffen mit anderen teilzunehmen und in den Gedanken der Besucher bzw. Fremden zu lesen. So verhalf sie dem Sultan zu dem einen oder anderen Verhandlungsgeschick, welches ihm ohne sie nicht gelungen wäre. Sie lernte den Sultan und seine Launen besser einzuschätzen und konnte immerhin auch in seinen Gedanken lesen wie er zu ihr stand.
Doch irgendwann geschah das, wovor sich Oroelle am meisten fürchtete: Sie verliebte sich. Er war ein mittelloser Krieger, doch seine Charakterstärke war es in erster Linie, in die sie sich verliebte – nicht zu verachten natürlich auch seine starken Muskeln. So gut es ging hielten sie ihre Liebe geheim, trafen sich heimlich bei Nacht auf den Dächern über der Stadt und lebten im Rausch der Gefühle: Grenzenloser Leidenschaft und unbändiger Angst vor den Konsequenzen, da der Indravaku Liebe zu anderen strikt verbot und darauf schwere Bestrafungen standen. Sie träumten davon fortzugehen und flüchten. Da es ihr jedoch nur gestattet war für eine begrenzte Zeit den Palast zu verlassen, war es nur eine Frage der Zeit bis ihre Liebe aufflog. Der Sultan wurde irgendwann misstrauisch und eher durch Zufall erlangte ihre Tante einen Einblick in ihre Gedanken und teilte ihm diese mit. Sie wurde also von ihrer eigenen Familie verraten. Es war kurz vor ihrer geplanten Flucht als der Sultan sie beide auf einem Dach entdeckte.
Oroelle musste mit ansehen wie ihr Geliebter hingerichtet wurde und verfiel, nachdem ihm der Kopf abgeschlagen worden war, daraufhin dem Wahnsinn. In rasender Wut metzelte sie ihre Eltern nieder, denen sie die Schuld dafür gab nie eine eigens gewählte Zukunft gehabt zu haben und sie für ihr magisches Gefängnis verantwortlich machte, wobei es eigentlich ihre Tante gewesen war, die sie verraten hatte. Allerdings fand Oroelle dies nie heraus. Doch damit nicht genug: Der Sultan zwang sie in reflektierende Spiegel zu schauen und nahm ihr damit das Augenlicht. Schlussendlich wurde sie in die Wüste Asha verbannt, wo sie sicherlich dahingesiecht wäre, wenn sie nicht in ihrer Not mit letzter Kraft ihre restliche Magie aufbrachte und ihre Seele Ashvor versprach, welcher sie sofort in sein Totenreich hinabführte.
Nach einer endlosen Zeit in der Totenwelt, wo die Jahre wie Jahrhunderte verstrichen und sie zahlreiche Qualen hinter sich hatte, wurde sie jedoch durch Ashvors Gnade - oder weil sie ihm auf Dauer langweilig wurde - auf die Welt zurückgeschickt. Als jene Dschunna, die niemals Ruhe und Frieden finden würde. Es war wohl lediglich ein kleines Spiel des Feuergottes, welchem er nur zu gern zusehen wollte und sich an Oroelles Qualen ergötzte.
Gebunden wurde sie an ein einst magisches Amulett, welches als “Das Auge Ashvors“ bekannt war und welches durch ein Ritual zwischen einer Sufianti und einer Bulanta mit großer Macht versehen worden war. Fortan fungierte es für Oroelle als unabdingliches Band, dessen Besitzer gegenüber sie verpflichtet und machtlos war. Ashvor gab ihr dazu den Namen “Shorah“, welcher “Die Zuhörerin“ bedeutete. Wer das Amulett besaß, besaß auch ihre Dienste. Wer es fortwarf, zu dem kehrte das Amulett – und damit auch die Dschunna – immer wieder zurück. Wenn es offiziell an jemanden weiter gegeben wurde oder jemand es käuflich erwarb - was ersterem gleich kam – so ging auch die Begleitung der Dschunna auf die neue Person über. Doch Shorahs Fähigkeiten änderten sich, sobald sie Phoenixashes verließ und damit der Macht Ashvors entfloh. War ihr in Phoenixashes der Segen der Wüste zuteil, indem sie sich z.B. zu Sand entmaterialisieren und mit Pyrokinese Feuer erschaffen konnte, war ihre Fähigkeit in den anderen drei Welten auf ihre Fähigkeit als Mensch, der Teleapthie, beschränkt. Nur ihre Feuerresistenz war ein Überbleibsel, welcher sie sich in der Welt von Stormheaven erfreuen konnten – schließlich waren Levin und Ashvor nicht unbedingt miteinander verfeindet.


    
    
    



AVATAR
Gemma Arterton









REGELN
Sure!









KURZBESCHREIBUNG
Shorah, die in ihrem menschlichen Dasein Oroelle Vaelonia Al´Tinefru hieß, ist eine Dschunna. Ihre Macht und ihr Dasein ist an ein Amulett gebunden, dessen Träger sie verpflichtet ist zu dienen und dem sie auch nicht schaden kann. In ihrem vorherigen Leben als Mensch diente sie dem Sultan im dortigen Stern Indravaku als Telepathin um den Herrscher vor Betrug und Arglist zu schützen. Eine Liebesbeziehung zu einem Krieger und dessen Hinrichtung ließ sie wahnsinnig werden. Vom Sultan zur Strafe geblendet, verbannte man sie in die Wüste Asha, wo sie ihre Seele dem Feuergott Ashvor opferte. Als Dschunna wiedergekehrt, fristet sie nun unter dem Namen Shorah ihr Dasein.



Inplayszenen (6 Posts im Inplay / Inplayszenen)
i see fire
1
Charaktere: Shorah » Riinaё