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NAMENSLIED
Redlef i'Nanna Sippe der Siúlta
HERKUNFT
Stormheaven
ALTER
32 Froste
VOLK
Lairaner
FRAKTION:
Romaner


Beiträge: 20 | Themen: 3

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ZUM CHARAKTER
Das Leben im Rande des Himmels, am Rande der Gesellschaft ist rau und häufig stürmisch. Es braucht schon eine gewisse Stoik, um sich Tag für Tag all diesen Widrigkeiten auszusetzten.
Redlef, der sich stehst als guter Seemann und besserer Wahlfänger zeigte, war sich sicher sein Leben am Rand der Himmel zu verbringen. Das Geschäft mit der Waljagd zeigte sich erträglich und bescherte der Familie ein ordentliches auskommen. Da Redlef nie Interesse daran fand daran etwas zu ändern, verspürte er weder den Wunsch die angestammten Jagdgründe zu verlassen oder sich mit einer Familie sesshaft zu machen. Mit seiner Partnerin Meck, einer großgewachsenen schwarzen Ratte, an seiner Seite führte er ein selbstbestimmtes Leben, fern von den Dummheiten seines Bruders oder familienpolitischen Ränkeln zwischen den alten Romanersippen.

Ein schrecklicher Unfall, in dem er sein rechten Unterschenkel verlor, veränderte sein Lebend dann aber drastisch. Er distanzierte sich nicht nur von den Menschen um sich herum, sondern auch von seinem Seelentier Meck.
Die ihm selbst nicht bekannte Verletzung der Verbindung zu Meck hat Zufriedenheit durch Gier und Familiensinn durch Misstrauen ersetzt. Redlef wurde von seiner Familie und den Männern die mit ihm segeln respektiert, doch seit seiner Veränderung ist dieser Respekt bisweilen auch in Furcht umgeschlagen. Dennoch sind seine Fahrten ergiebig und sein Vorgehen effizient. Daher bleiben sie und profitieren von den Erfolgen der Terror.
Fremden und besonders Frauen steht er ablehnend gegenüber. Gerne schickt Redlef andere vor um den ungebetenen Besuch abzuwimmeln.


HAUPTFERTIGKEIT
- Kommandieren
NEBENFERTIGKEITEN
- Luftfahrt
- Umgang mit der Harpune
- Verhandeln
- Messerkampf
- Lautespielen



FERTIGKEITEN LANG
Großgeworden auf einem Walfangschiff beherrscht er all das Wissen, welches zum Führen und Fahren von Luftschiffen braucht. Da sein Ziehvater in dem Jungen schon früh einen möglichen Nachfolger für die Sippe sah, da er nie selbst mit einem Sohn beschenkt wurde, ließ er dem Jungen besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden.
Redlef erkannte die Chance, die ihm hier als Findelkind geboten wurde. Und er wollte sie ergreifen. Er strengte sich an und versuchte zielstrebig Havok zu gefallen. Er übte, während sein Bruder herumalberte lesen und schreiben. Er half Havok beim Führen der Schiffsliste, lernte von Bnella das Navigieren und begleitete die Erwachsenen schon früh bei den Verhandlungen mit den Abnehmern des Wolkenwalgases.
Die Romaner erlauben in solchen Verhandlungen keine Gruppen Bewaffneter als Begleiter der Verhandelnden. Lediglich der vertraute des Handelspartners darf Messer tragen, um gegebenenfalls eingreifen und ihn beschützen zu können.
Redlef wurde zu diesem sogenannten Messerträger. Da er alleine auch gegen eine größere Gruppe bestehen müsste, sollten sie angegriffen werden, musste er den Messerkampf meisterlich beherrschen lernen. Havoc übte mit ihm beinahe täglich, wenn es sich ergab. Auch als Kapitän seines eigenen Schiffes hat Redlef die Angewohnheit nicht abgelegt mindestens eine und diverse Wurfmesser am Körper zu tragen. Er bevorzugt in der Regel lange dünnes Klingen, welche für ihn zu einer Verlängerung der Hand geworden sind. Auch der Verlust seines Beines hindert ihn daran nicht.

Meck, seine Rattengefährtin, ist selten an seiner Seite zu sehen. Meist sieht man sie unter Deck wo sie sie regelmäßig die Wahre, mit der die Terror handelt, untersucht, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.



ZAUBER ODER SPECIALS
Stark geschädigte Seelenbandverbindung zu seiner Gefährtin Meck, einer goßen, schwarzen Ratte.


    
    
    



STÄRKEN
Redlef ist ein grandliniger und konsequenter Mann, der sich stehts an sein gegebenes Wort gebunden fühlt. Sein Schiff führt er mit eiserner Hand und verlangt seinen Männern viel ab, sorgt aber im Gegenzug auch dafür, dass sie angemessen entlohnt werden.
Seit seinem Unfall haben seine Menschenkenntnis und vor allem seine emphatischen Fähigkeiten etwas gelitten. Von Ehrgeiz getrieben, den Drachen, den er nach ihrem Kampf Weißauge getauft hatte, zu erlegen, verdrängt Redlef bisweilen, dass andere Manschen Ruhen und Essen müssen.



SCHWÄCHEN
Die Verletzung des Seelenbandes hat ein Loch in das Herz des ehrgeizigen Romaners gerissen. Seit her versucht er alles, von dem er sich Erfüllung erhofft.
Geld, Drogen oder die Jagd –gern auch zu gleich. Doch nichts konnte die Leere in ihm bisher füllen. So treibt es ihn immer weiter voran. Ein Ziel ist nicht bekannt, doch auf dem Weg wird er alles versuchen, was als geeignet erscheint.



FAMILIE UND WICHTIGE PERSONEN
Seine Familie besteht aus der eigentlich kinderlosen Nanna, Weise der Siúlta-Sippe, sowie der Besatzung der Ceri, dem Wolkenwalfangschiff, auf welchem sie leben. Die Walfänger fanden auf einer ihrer Touren zwei Kleinkinder, die ohne Hilfe verloren gewesen wären. Das Leben als Romaner auf einem Waler (Bezeichnung für die Fangschiffe) ist enthaltsam und hart. Doch da Nanna nie eigene Kinder hatte, setzte sie als Älteste der Crew gegen ihren Neffen, den Kapitän, durch die Kinder aufzunehmen.

Nanna: Eine Frau die seine Großmutter sein könnte. Ein runzeliges, wettergegerbtes Gesicht, fürsorgliche Strenge und die Weisheit des Alters zeichnen die Älteste der Ceri. Als seine Mutter bringt er ihr großen Respekt entgegen und die Liebe eines Sohnes, doch durch seine Fangfahrten durch die Tiefen des Himmels hat er mit der alten Frau nur noch wenig Kontakt. Dies könnte auch daran liegen, dass er ihre mahnenden Worte zu den Veränderungen seines Wesens nicht weiter ertragen kann.

Greygor: Vermutlich sein wahrer Bruder, zumindestens wurden sie zusammen als Kinder gefunden. Auch er ist Lairaner mit einem Ratten-Begleiter und fühlt sich weitaus weniger als Redlef der Sippe und den Traditionen verpflichtet.
Er ist ein leichtlebiger und abenteuerlustiger Charakter, der durch seine unbedachten Ideen, die Sippe und auch sich schon häufig in Gefahr gebracht hat.
Über die Jahre hat er sich mit Redlefs Hilfe ein eigenes Luftschiff, die Sobolaika, gebaut, mit dem er nun Stormheaven unsicher macht. Die Erleichterung Redlefs war groß diesen Nervenzwerg endlich los zu sein. Weiß er doch um die dummen Ideen, die Grey und alle um ihn herum immer wieder in gefährliche Situationen bringen.

Havoc: Der Kapitän der Ceri und Nannas Neffe. Der gestrenge Mann mag nichts unvorhergesehenes, keine Abenteuer ist vorsichtig und vermutlich aus diesem Grund dafür verantwortlich, dass das Schiff noch nie in Schwierigkeiten mit den feindlich gesinnten Menschen oder gar den Magiern Stormheavens kam. Er führt das Schiff und seine Familie mit eiserner Hand.
Redlef sieht in ihm einen verantwortungsvollen und guten Kapitän, dem er stets bestrebt war nachzufolgen. Er hat viel von ihm gelernt und fühlt sich ihm sehr verbunden. Da Havok keinen eigenen Sohn hat, betaute er Redlef irgendwann damit sein Messerträger zu werden. Damit war Redlef lange Zeit stets in der Nähe seines Ziehvaters und genießt sein vollstes Vertrauen.

Bnella: Die Frau Havocs und die Navigatorin der Ceri, sie hat die Kinder zusammen mit ihrer eigenen Tochter großgezogen.
Sie ist eine gute und ihrem Ehemann ergebene Ehefrau, sodass es in der Familie nie zu Reibereien kam. Redlef hat diese Hamonie stehst genossen. Frauen ohne Widerworte, wie Bnella, sind eine wahre Zierde auf jedem Schiff.

Orca: Die Tochter von Havoc und Bnella ist wenige Jahre jünger als Redlef und Greygor. Sie will unbedingt Steuerfrau werden und erbettelt sich ab und zu eine Mitfahrt bei den Brüdern auf ihren Schiffen.
Orca ist recht kurz geraten, sprudelt dafür umso mehr vor lebensbejahender Freude und Zuversicht, was immer wieder auch zu Unstimmigkeiten führt. Redlef sah ihr ihre Aufmüpfigkeit lange nach, da sie noch jung ist. Doch nun muss sie sich an die Rolle eines Mannes in ihrem Leben gewöhnen, solange sie dieses nicht vermag ist er nicht weiter gewillt sie auf seinem Schiff als Teil der Crew zu akzeptieren.



    
    
    



Geburt bis Jugend
[b]» GEBURT:[/b]
Über seine Geburt weiß Redlef nichts, da er als Findelkind in den frühesten Jahren seines Lebens zu den Romanern kam.
Sicher ist nur, dass er das Kind von Lairanern ist und diese mit einem Luftschiff unterwegs waren. Das Wrack dieses Schiffes wurde während einer Walfangtour von der Ceri aufgetan und dort beim Plündern die Kinder gefunden.
Daher lässt sich nur vermuten, das Redlef und Greygor Brüder sind, die Eltern und der ganze Clan verschollen oder, wahrscheinlicher, tot. Auf dem Schiff waren Kampfspuren zu sehen, der Gedanke liegt nahe, dass der gewaltige Angriff die Besatzung und Passagiere tötete oder anderweitig über Bord gehen ließ.

[b]» KINDHEIT:[/b]
Nachdem sich Nanna gegen ihren Neffen durchsetzen konnte und die Kinder aufnahm, benannte die Alte die Kinder nach ihren ungewöhnlichen Haarfarben und zog sie mit der Geduld und Fürsorge einer Großmutter auf. Doch die Frau, die nie selbst Mutter gewesen war, war schon bald an den Grenzend es ihr Möglichen, sodass die Frau Ihres Neffen mit in die Aufzucht und Hege der beiden Wildfänge aushalf.
Zu Anfang war man auf der Ceri skeptisch über zwei weitere Mäuler, die man von der kargen Ausbeute des Fangens von kleinen Wolkenwesen, stopfen musste, doch die Kinder fanden schnell offene Arme in der sonst sehr zurückgezogenen und eigenbrötlerisch Lebenden Sippe der Siúlta.
Wie jedes Kind auf den Luftschiffen der Romaner, mussten auch die beiden Jungs früh mit anfassen. Trotz der harten Arbeit und dem grausigen Geschäft des Schlachtens, in das sie schon früh eingebunden wurden, kann die Kindheit als verhältnismäßig glücklich bezeichnet werden. Das enthaltsame Leben auf der Ceri hinderte die Kinder der Sippe nicht daran, wie jedes andere Kind auch Unsinn zu machen und anschließen dafür vom Kapitän eine saftige Strafe zu bekommen. Immer gab es drei-vier Kinder gleichen Alters, sodass es auf dem Waler nie langweilig wurde.

Durch den außerordentlichen Ehrgeiz und dem, ganz im Gegensatz zu seinem Bruder, gezeigten Interesse am Geschäft der Romaner die der junge Lairaner an den Tag legte, wurde Havok auf ihn aufmerksam. Der Kapitän der Ceri förderte die Fähigkeiten seines Ziehsohns und schon bald wurde er zu seiner Rechten Hand und später, als der Junge zum Mann herangewachsen war, auch zum Messerträger Havoks.





Die späteren Jahre
[b]» WERDEGANG:[/b]
Dann aber, auf einer Tieffahrt in das Gebiet eines berüchtigten, sehr vielversprechenden Walbullens, dem die Crew seit Tagen auf der Spur war, entdeckte Redlef, im Ausguck stehend, ein havariertes Schiff auf einem Felsen. Die Tiefen des Himmels sind sehr kalt und finster. Gefährliche Kreaturen verstecken sich daher bevorzugt in den Hinterlassenschaften der Menschen, die gewöhnlich weit über ihnen Leben. Dennoch rief etwas in diesem Schiff nach ihm. Also machten der Walfänger fest und eine kleine Gruppe mutiger junger Männer untersuchten das, wie sich bald herausstellte, ehemalige Kriegsschiff.
Die Terror, wie das solide gebaute Kanonenboot hieß, war aus ungeklärten Gründen in diese Kälte gesunken und daher besonders gut konserviert. Rumpf, Gut, Ausrüstung und sogar der Proviant waren gut in Schuss, was die Männer vorsichtig werden ließ. Lediglich der Tragkörper fehlte, sodass dieses Schiff festsaß.
Mit gebotener Vorsicht untersuchte der Trupp das Innere. Zu ihrem großen Erstaunen brannte am Heck des Schiffes in der Kapitänskajüte noch Licht. Es gab Überlebende an Bord. Der Kapitän und sein Steward hatten das Unglück der Terror überlebt. Voller Hoffnung und Freude über die nicht mehr erwartete Rettung erzählten die Überlebenden ihre Geschichte. Sie seien auf einer Expedition gewesen, die den Auftrag hatte, die Tiefen des Himmels zu erkunden. Natürlich war es die Akademie, die Mittel und Geld hatte eine solche Forschungsreise auszurüsten.
Mit dem Ziel unentdeckte Inseln kartographieren zu können, hatten sie sich an Orte vorgewagt, an die noch nie zuvor ein Schiff die Segel setzte. Gar wunderliche Dinge wollten sie gefunden haben. Nach Art der Akademiker hatten sie alles feinsäuberlich auf ihren Himmelskarten aufgezeichnet.
Während Redlefs Gefährten noch fasziniert den Geschichten der Männer lauschten, reifte in seinem Kopf ein Plan… Diese Karten bargen wahre Schätze. Auch wenn Redlef sich zuvor selten um Dinge außerhalb seiner bekannten Welt geschert hatte, so witterte er nun eine einzigartige Chance.
So veranlasste er, dass seine Begleitung Hilfe vom Walfängerschiff holte, während er zurück blieb und dem kränkelnden Kapitän in Anwesenheit seines Stewards einen Handel vorschlug. Die Männer einigten sich schnell darauf, dass die Romaner sie mitnehmen und retten würden, zum Dank dafür wollte der Kapitän der Terror Redlef sein ausgedientes Militärschiff überschreiben. Lediglich die Karten und das gesammelte Wissen sollten in den Besitz der Akademie gelangen, dieses war dem alten Mann besonders wichtig. Er betonte mehrfach, wie sehr es die Kenntnisse über die Himmel Stormheavens erweitern würde.
Redlef willigte ein, schnell waren die passenden Überstellungspapiere unterzeichnet.

Die Bergung des Schiffes und der Überlebenden ereignete sich ohne weitere Vorkommnisse. Allen Anwesenden war bewusst, dass der Aufstieg mit der schweren Last des geborgenen Schiffes Wochen anstatt Tage dauern sollte.
Leider kam dadurch die Hilfe für den alten Kapitän der Terror zu spät. Er fing sich eine unerklärliche Krankheit ein und verstarb tragischer Weise trotz medizinischer Hilfe durch seinen Steward wenige Tage nach der Rettung. Damit blieb nichts als das Besitzschreiben über die Terror und das Wort eines Stewards, der alles bezeugen konnte.
Dies ist die offizielle Geschichte wie Redlef zum Kapitän der Terror wurde.

Das alte Schiff war schnell wieder flott gemacht. Redlef präsentierte dieses Prunkstück der Schiffsbaukunst wenige Tage vor dem Aufbruch der Sobolaika und zog damit den grenzenlosen Neid seines Bruders auf sich. Um sein gekränktes Gemüt zu besänftigen, schenkte er ihm einen Satz Himmelskarten von der Terror, von denen zuvor die Akademiesiegel gekratzt wurden, da niemand einem Romaner glauben würde, dass solch modernen Karten nicht gestohlen waren.

Die Beutezüge der Terror waren nicht mit dem zu vergleichen, was romanische Schiffe zuvor geleistet hatten. Der feste, widerstandsfähige Rumpf des ausgedienten Marineschiffes widerstand auch den heftigsten Angriffen, der wütesten Wolkenwale. Dank der Expeditionskarten, die selbstredend nie die Akademie erreichten, eröffneten sich der Redlefs Crew völlig neue Jagdgebiete mit bisweilen sonderlichen Kreaturen. Bald schon stellte sie auch anderen Geschöpfen nach. Diese erzielten schnell weitaus bessere Preise als das Gas der Wale allein. Immerhin gab es für Romaner, nicht registrierte Magier, Lairaner und Piraten wenig andere Möglichkeiten an Drachenschuppen, Basiliskenzähne, Harpyren oder Ähnliches zu gelangen.

Die Schiffskasse war nie mehr leer, doch um die wachsenden Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen waren bald auch immer größere Wagnisse nötig.

[b]» WO ER JETZT IST:[/b]
Vielleicht auch um sich und der Mannschaft zu beweisen, wozu sie zusammen fähig waren, setzte sich die Terror auf Redlefs Nachforschungen hin auf die Fährte einer äußerst gefährlichen Kreatur. Einer der gewaltigen und äußerst magischen, dafür umso wertvolleren Eisdrachen war laut Gerüchten in den Tiefen unter Stronghold gesichtet worden. Diese mächtigen Drachen gelten als ausgestorbnen, sollte es der Mannschaft also gelingen es zu erlegen, würden sie die besten Preise dafür aufrufen können.
Das Schiff trat bestens ausgerüstet den Weg an, die Bestie zu erlegen. Doch worauf die Männer schließlich in den Tiefen trafen spottete jeglicher Beschreibung und überstieg ihrer aller Vorstellungskraft. Sogar die robuste Terror hatte dem Drachen kaum etwas entgegen zu setzen. Jeder Angriff war verheerender als der vorherige. Das intelligente Ungeheuer hatte schnell verstanden, wer an Deck die Jagt leitete und schaffte es in einem weiteren Angriff den Kapitän vom Deck zu fegen.
Hilflos fand sich Redlef im Maul eines gewaltigen Drachens wieder. Getrennt von Meck riss es ihn in die Tiefe. Er kämpfte mit ungeahnten Kräften gegen den sicheren Tod, schaffte es sich aus dem Maul zu befreien. Lediglich sein Fuß blieb zischend en Fängen des Drachen gefangen. Die Entfernung zum Schiff und damit zu Meck wurde dennoch stetig größer. Im wilden Kampf versuchte Red mit allen Mitteln sein Leben zu verteidigen. Er blendete den Drachen mit seinem seiner Messer, wurde ausgespienen und schlug auf einen Felsen auf.
Als er nach Tagen erwachte, war sein rechter Unterschenkel abgestorben, den der Drache zwischen seinen Zähnen gehabt hatte, es fehlte das Gefühl in seinen Händen, mit denen er wie wahnsinnig gegen das Biest gekämpft hatte, und die Verbindung zu Meck, die allein auf dem Schiff zurückgeblieben war, war auf Dauer geschädigt.
Der Verlust des Beines war hinnehmbar, die tauben Hände erträglich. Doch die Stimme seiner Seele nicht mehr ins sich wiederhallen zu hören, ließ etwas zerbrechen und riss ein unheilbares Loch in sein Herz.
Um die Schmerzen und die Leere zu bekämpfen, lässt er sich derzeit vom Schiffsarzt immer wieder die verschiedensten Drogenmixturen verabreichen. Sie sind häufig das einzige, was ihn die langen, einsamen Tage überstehen lassen.


    
    
    



AVATAR
Domhnall Gleeson









REGELN
gelesen und akzeptiert









KURZBESCHREIBUNG
Nach der Trennung von seiner Seele ist Redlef zu einem kaltherzigen und grimmigen Mann geworden. Jedes Geschäft oder jede Aufgabe, die er annimmt, erfüllt er mit brutaler Effektivität. Unter seinen Leuten ist er wortkarger, aber gerechter Kapitän bekannt. Er sorgt gut für die Mannschaft, solange sie sich bedingungslos an seine Regeln halten. Er führt sie immer wieder zu gewinnversprechender Beute. Doch selbst scheint er niemals mit seinen Erfolgen zufrieden zu sein. Ohne es selbst benennen zu können ist er auf einer immerwährenden Suche, getrieben von dem unstillbaren Verlangen nach Erfüllung.



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