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NAMENSLIED
Riinaё
HERKUNFT
Stormheaven
ALTER
alt wie die Himmel
VOLK
Einhorn
FRAKTION:
magische Wesen


Beiträge: 24 | Themen: 1

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ZUM CHARAKTER
Riina ist als Einhorn stolz und selbstbewusst, sie fühlt sich allem nichtmagischen überlegen. Gelichzeitig ist ihr nur zu deutlich bewusst, dass die auf Hilfe von Fremden angewiesen ist, auch wenn diese lediglich einfache Menschen sind. Schließlich ist die Liste ihrer Verbündeten schmerzlich kurz und die Not ihre Kräfte zurück zu erlangen, bevor sie ein für alle Mal verloren gehen, groß.

Der Umstand, dass sie den Sterblichen keine Empathie entgegenbringen kann, ist dabei nicht sonderlich hilfreich. Damit ist ihr ganzes Handeln steht auf ein Ausprobieren und eine Suche nach dem richtigen Weg bestimmt. Sie kämpft darum ihre Bitterkeit zu überwinden, die Einsamkeit zu vergessen und sich darauf zu konzentrieren ihre Ziele zu verfolgen.
Doch trotz aller Bemühungen fällt es ihr schwer, sich mit ihrer eigenen aber auch der Unzulänglichkeit der anderen abzufinden. Häufig will Riina mehr, als die Beteiligten zu Leisten bereit sind. Also glaubt sie erkannt zu haben, dass es ihre Willenskraft benötigt, die Ordnung der Welt wieder grade zu rücken, die magischen Wesen vor der Verfolgung der Menschen zu behüten und sich damit ihr Ansehen und ihre Kräfte vor Levin zurück zu erkämpfen.


HAUPTFERTIGKEIT
Einhörnlicher Stolz
NEBENFERTIGKEITEN
- Magische Begabung (Stärke abhänig vom Mond)
- Intuitive Notflunkerei



FERTIGKEITEN LANG
Riina lebt von Vollmondnacht zu Vollmondnacht. Wenn der große Mond sein volles, reines Antlitz am Sternenhimmel zeigt kehren ihre Kräfte für eine Nacht zurück. Sie nimmt ihre ursprüngliche Gestalt an, erhält ihre Kräfte zurück und vermag es sogar die Macht aufzubringen, in eine andere Welt zu wechseln.
Doch als Geschöpf Levins büßt sie außerhalb von Stormheaven dann gänzlich ihre Kräfte ein. So erfüllt sich nun zwar ihr Wunsch, alle Welten zu sehen, doch jedes Mal opfert sie für einen Übertritt dabei ein Teil ihrer Unsterblichkeit und ist gänzlich hilflos ohne Magie in der fremden Welt.
Um den Menschen näher zu kommen und ihr Unverständnis und ihre fehlende Empathie für sie zu überwinden, tauschte sie vor vielen Jahren das Lachen eines Jungen gegen einen Teil ihrer Unsterblichkeit. Aber es half ihr nicht weiter. Sie teilt die Gefühle der Menschen einfach nicht. So bleiben ihr auch das menschliche Verständnis von Gut und Böse bis heute fremd. In der Natur der Einhörner liegt es jedoch niemals zu Lügen. Auch Stehlen und Töten sind menschliche Gewohnheiten, die sie sich weigert anzunehmen, um das letzte bisschen ihrer wahren Identität nicht auch noch zu verlieren.




ZAUBER ODER SPECIALS
In ihrer verhassten, menschlichen Gestalt ist ihr nur ihre gottgegebene Magie geblieben. Diese erreicht in Vollmondnächten selbst Erzmagier in den Schatten stellende Ausmaße und Finesse, ist jedoch zu anderen Zeiten zu nicht viel mehr in der Lage, sie am Leben zu halten. So bekommt sie es beispielsweise vollbracht Wunden zu heilen, Verdorbenes genießbar zu machen, oder ein kleines Licht zu entzünden. Auch spürt sie magische Wesen in ihrer Nähe, weiß gleichzeitig aber auch, dass sie ebenso von ihnen wahrgenommen werden kann.


    
    
    



STÄRKEN
Riina ist zwischen den Welten gewandelt und mit den Jahren, trotz des wunderbaren Lachens des Jungen, ist sie immer leerer geworden. Sie bemerkte zunehmend, dass ihr nicht mehr viele Jahre bleiben, bis ihre Unsterblichkeit gänzlich verschwand. Auch wenn sie noch jung und schön aussah, drohte sie schon bald eine einfache Sterbliche zu werden. Vermag nur Levin sie vor diesem Schicksal zu erlösen? Oder konnte sie ihn sogar dazu zwingen, ihr ihre Kräfte zurückzugeben?
Die Angst davor ihre Essenz zu verlieren, zwingt sie nun dazu, ihre Trauer und Zurückgezogenheit zu überwinden, um sich selbst zu bewahren. Dies lässt sie sogar ihre Abneigung gegenüber den Sterblichen verdrängen, in der Hoffnung jemanden zu treffen, der ihr dabei helfen kann, einen Weg aus diesem Dilemma zu finden. Doch besonders in der Luftwelt muss sie Vorsicht walten lassen. Denn die Menschen könnten ihre wahre Natur erkennen und sie wieder verstoßen. Der radikale Zweig der Magier unter der Führung des Primus fügte ihr wahrscheinlich sogar noch Schlimmeres zu. Denn auch wenn sich Riina an diesen Handel mit einem Kind kaum noch erinnerte, so hatte der Primus Magnus sie sicherlich nicht vergessen.



SCHWÄCHEN
Abscheu und Unverständnis bringt sie all Jenen, die sich der Magie bemächtigen, die ihnen nicht als gottgegeben zusteht, entgegen. Besonders ist hier wohl ein ihr unbekannter Junge zu nennen, der heute als Barbatos Primus Magnus der Akademie zu Stronghold bekannt ist.
Doch ebenso verachtet sie all jene, die mit der Jagd auf magische Wesen, sei es um sie zu verwerten oder sie an die Akademie auszuliefern ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ein jedes nichtmagisches Wesen hat, nach Riinas Meinung, die Göttlichkeit, die den magischen Wesen innewohnt zu respektieren und sich dieser Erhabenheit zu fügen.
Ihre unverrückbaren Anschichten machen ihr das Leben in einer von Menschen dominierten Welt zunehmend schwer.



FAMILIE UND WICHTIGE PERSONEN
Entsprungen aus dem Gedanken des Gottes, besitzt Riina keine Eltern. Doch die Unsterblichen in den Gärten der Götter sind ihr nah wie Schwestern und Brüder.


    
    
    



Geburt bis Jugend
» VOR DER VERBANNUNG: Als reines und stolzes Einhorn in den unendlichen Gärten Levins, war das Leben der vom Göttlichen Beschenkten in einem Maße vollkommen, wie es Sterbliche nicht einmal erahnen konnten. Die Tage waren geprägt von Sonnenschein und Frieden. Die Jahreszeiten kamen und gingen in ihrer schönsten Form, niemals kehrte Schlechtes, Krankheit oder Verderben in diese Welt.
Geblendet durch all die Schönheit und die Versprechungen getragen von der Eleganz und Schönheit, die den Einhörnern inne ist, war sie viel zu lange blind für die Wahrheit, die sich direkt vor ihren Augen abspielte: Sie alle waren gefangen in einem goldenen Käfig. Nichts weiter als die kleinen Spielgefährten eines Gottes, der sich in seinem Paradies selbst zu Tode langweilte. Sklaven für die Zerstreuung, Spielzeuge, deren Schicksal Levin lenkte, wie es ihm gerade beliebte. Was nutzte Schönheit, Reichtum und Frieden, wenn man dafür auf Gedeih und Verderb einem Gott und seinen Wohlwollen ausgeliefert war. Es war kein Geschenk, es war ein Fluch!
Riina begehrte dagegen auf, forderte Freiheit für all die gefangenen Kreaturen und sich, doch die anderen verstanden sie nicht. Ihre Schwestern und Brüder ließen sich weiter blenden von den süßen aber leeren Versprechungen. Sie hatten ihren Stolz zugunsten von Bequemlichkeit aufgegeben. Sie versuchte, ihre Geschwister davon zu überzeugen, dass Einhörner so viel mehr vermögen, als nur die Zeit im himmlischen Gärten zu verbringen. Dass es allen Einhörnern gestattet sein sollte, über die Welten zu wandeln, alle vier, die die Einhörner in den Seen des Gottes erblickt hatten.
Ihre mahnenden Worte verhallten jedoch ungehört in den Ohren derer, die sie zu retten versuchte. Ihre Reden, ihr Flehen, ihre Schreie und Flüche – alles wurde ignoriert. So blieb ihr in ihrer Verzweiflung am Ende nichts weiter übrig, als das Paradies zu vernichten, um sie alle in die Freiheit zu zwingen! Wenn der Wind der Veränderung sie alle nicht retten konnte, dann musste es das Feuer der Vernichtung tun.
Das war der Zeitpunkt, als ihr Herz das erste Mal brannte. Ihr Zorn war so rasend, dass sich alle von Levin gegebene Kraft in ihr sammelte, ihr Horn rot zu glühen begann und die Gärten drohten in einen flammenden Strudel der Vernichtung zu vergehen.
Da erschien Levin vor ihr und das erste Mal in ihrem ganzen Leben erlebte sie seine verheerende Wut. Er sprach Urteil über Riina: wenn sie seinem Willen nicht folgen wollte, durfte sie nicht weiter in seiner Göttlichkeit erstrahlen. Er strafte sie damit, ihren Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Sie durfte über die Welt der Sterblichen wandeln: In Gestalt einer der Ihren!
Das einst so reine Einhorn wurde zur Frau mit langen, goldenen Haaren verwandelt und vom Himmel hinab auf einer der Luftinseln gestoßen. Nur einmal im Monat sollte sie sich erinnern, was sie verloren hatte - die Gestalt eines Einhornes mit all seiner Macht. Für die langen Tage dazwischen zeigte Levin ein Einsehen mit seinem einst so geliebten Geschöpf und ließ ihr einen kleinen Teil seiner göttlichen Macht, sodass sie ihre wenige, verbliebene Magie in der Welt der Sterblichen schützen konnte.




Die späteren Jahre
» NACH DER VERBANNUNG: Die Verbannung ist nun über einhundert Luftweltjahre her. Durch die Demütigung des Raubes ihrer Kräfte vergaß Riina ihren Zorn. Einsam und verlassen, innerlich zerstört wanderte sie über die Inseln der Wolkenwelt. Doch egal wohin sie auch ging alles Leben ergab nun keinen Sinn mehr für sie. Nicht einmal ihr eigenes Leben schien noch irgendwo hinzuführen. Doch einen Ausweg als unsterbliches Wesen fand sie nicht. Etwas in ihr brach und sie zog sich für Jahre zurück.
Lethargie ergriff ihr Herz und löschte jegliches Gefühl aus, welches dort einmal empfunden werden könnte. Nach Jahre des stillen Ausharrens an einem von Levin vergessenen Ortes begann sie sich mit ihrer Verbannung abzufinden. Sie verließ die Höhle, die sie als ihr Asyl auserkoren hatte. Am Himmelsrand fand die eine karge und trostlose Landschaft vor.
Das Leben hier war fremd und beschwerlich - frische schmackhafte Pflanzen fand sie hier nicht mehr. Und selbst wenn, dann vermöchten sie sie nicht zu sättigen, wie sie es früher getan hatten.
Riina litt unendlich. Immer wieder spielte sie mit dem Gedanken Levin ihren Fehler einzugestehen. Ihn anzuflehen, sie zurück zu holen doch dann dachte sie an das Leben, welches sie zurückbekommen könnte. Zurück in die Sklaverei?
Nein, dann konnte sie nicht hinnehmen. Wenn dieses Leid der Preis für ihre Freiheit war, dann wollte sie ihn zahlen. Riina arrangierte sich mit ihrer Lage, lernte auf eine langsame und schmerzhafte Weise, wie man sich außerhalb der himmlischen Gärten zu Recht fand.

So wandte sie sich den Bewohnern des Reiches zu, in deren Körper sie verbannt wurde. Doch da sie nicht in der Lage war, ihre Gefühle zu teilen, verstießen sie sei immer wieder. Da sie nie lachte, war sie den Menschen unheimlich. Schließlich wurde sie fortgejagt, sobald man sie erblickte.
Es war womöglich die Verzweiflung und der starke Wunsch danach endlich Anschluss zu finden, die sie dazu antrieben, das schönste Lachen von Stormheaven für sich zu beanspruchen. Sie traf einen Knaben von wenigen Sommern, dem sie für sein vor Glück und Heiterkeit sprühendes Gelächter einen Teil ihrer Lebenszeit schenkte. Er erhielt damit ein bedeutend längeres Leben, als je ein sterblicher Mann haben würde und sollte. Was sie damals jedoch nicht ahnte war, dass er sich, vielleicht gerade auf Grund dieses Handels, zu einem der mächtigsten Magiern Stormheavens entwickelte.
Heute ist er als der oberste Magier, Primus Magnus, der Mann der die Akademie anführt und seinen Hass gegen Geschöpfe über ganz Stormheaven gebracht hat.
Grimmig ob seines verlorenen Lachens ist er besessen von dem Gedanken, alle magischen Geschöpfe zu vernichten oder unter die Kontrolle der Akademie zu bringen. Seiner Ansicht nach dürfen sie eine solche Macht über die Menschen niemals mehr erlangen. Das Ereignis aus seiner Kindheit, sein Lachen zu verlieren, prägte ihn.

Doch der Erfolg stellte sich nicht ein. Zwar war sie im ersten Moment, durch ihre Schönheit und ihr bezauberndes Lachen, unter Menschen sehr beliebt, doch schon bald fanden alle, mit denen sie versuchte gemeinsam zu leben, heraus, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Wieder wurde ihr mit Misstrauen und sogar Abscheu begegnet.

Daraufhin verließ sie erneut die Städte der Menschen und zog sich in weniger stark besiedelte Bereiche zurück. Sie traf auf all die Kreaturen, die diese Welt hervorgebracht hatte, begann zu reisen und auch die Welten zu wechseln, um mehr über diese fremden Orte zu erfahren. Doch der Zuwachs an Wissen war ernüchternd. Immer wieder traf sie auf die Sterblichen. Egal ob sie sich nun Menschen, Magier, Amazonen, Bravenbalder oder Elben nennen, sie alle konnten zu der fremden keinen Anschluss finden und vertrieben sie über kurz oder lang.
Hatte sie die Sterblichen doch noch so begeistert und fasziniert durch die Spiegelteiche in den himmlischen Gärten beobachtet, so musste sie nun feststellen, dass ihnen allen etwa Dunkles zu eigen war, etwas Zerstörerisches. Sie griffen nach der göttlichen Schöpfung, als ob es ihr eigen wäre, traten die Geschenke der Götter mit Füßen und maßen sich an das von höheren Mächten geschaffene Gefüge neu zu ordnen.
Das Leben in den vier Welten veranlasste Riina weiter sich in ihr zurückzuziehen. Auch wenn es in den vier Welten keine Einhörner gab, so suchte sie doch die Gesellschaft ihres Gleichen, den magischen Kreaturen. Mit Menschen und Menschenähnlichen fand sie nie richtigen Kontakt. Das mochte auf der einen Seite daran liegen, dass sie ihre Gefühle und ihre moralischen Vorstellungen nicht teilte und auf der anderen Seite auch daran, dass sie sich über diese einfachen Wesen erhaben fühlte.
Doch immer, wenn sie die Menschlichen dabei beobachtete, wie sich anmaßten sich über die Schöpfung zu erheben, sich herausnahmen die von den Göttern gegebene magische Kraft für ihre Zwecke zu missbrauchen, dann kehrte das brennende Gefühl zurück. Es war gut etwas zu fühlen… sie wollte mehr fühlen…


    
    
    



AVATAR
Anna Speckhart









REGELN
Regeln gelesen und akzeptiert.









KURZBESCHREIBUNG
Riinaё - Geschaffen von Levin als Bewohnerin der himmlischen Gärten, bemerkte sie irgendwann, dass die Einhörner lediglich der Belustigung ihres Schöpfers dienten. Sie forderte in Feuer und Zorn Freiheit für Ihresgleichen und wurde dafür verbannt. Der Gott gab ihr einen menschlichen Körper und lässt sie nur zu Vollmond von ihrer alten Macht kosten.



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