Willst du Teil des Spiels werden, dann Registrieren >> Hier entlang! .
Schon dabei? Dann
Charaktername:
Passwort: Passwort vergessen?

    


    


    






NAMENSLIED
Aksel
HERKUNFT
Stormheaven
ALTER
zwischen 35 und 50 Jahren alt // äußerlich in seinen Mittzwanzigern
VOLK
Homunkulus
FRAKTION:
Außenseiter


Beiträge: 43 | Themen: 3
Angemeldet seit
09.12.2019.

    
    
    



ZUM CHARAKTER
Wenn man sich seine verkorkste Vergangenheit anschaut ist es wirklich erstaunlich wie gut es um Aksels geistige Gesundheit bestellt ist. Obwohl er rein physisch nie eine kindliche oder nur jugendliche Form besaß war sein Geist zu Beginn tatsächlich der eines Neugeborenen. Das bedeutete Aksel musste sprechen und laufen lernen und Werte und Normen entwickeln. Bindungen zu Anderen Lebewesen aufzubauen wäre essentiell gewesen. Da er jedoch selten mehr als den Status eines interessanten, glitzernden Dings hatte wurden diese Bedürfnisse entweder nicht erkannt oder schlicht ignoriert. Das ganze Ausmaß seiner >Menschlichkeit< kam erst nach und nach ans Licht, weshalb Aksels Kinder- und Jugendtage geprägt waren von Vernachlässigung und psychischer wie physischer Gewalt. Nicht, dass es danach besser geworden wäre; als man endlich verstand, dass man ein voll vernunftbegabtes Wesen vor sich hatte wurde dies erbarmungslos gegen ihn eingesetzt. Glücklicherweise zählt zu Aksels besten Charakterzügen eine ausgeprägte Resilienz, weswegen sein Verstand nie gebrochen wurde. Viele Erinnerungen sind nur noch verblichene Schatten, statt den farbigen, überlebensgroßen Gemälden die sie einmal darstellten. Allem zum Trotz hat er in Freiheit eine große, kindgleiche Begeisterung für das Leben entdeckt.
Zugleich sehnt er sich innerlich aber immer noch verzweifelt nach der Anerkennung, Zustimmung und Aufmerksamkeit seiner Umgebung. Gepaart mit einer plumpen Unerfahrenheit was als gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten zählt und einer natürlichen Naivität ist er leicht zu manipulieren für jeden, der die Zeichen erkennt.
Im großen Ganzen hat Aksel gelernt diese Züge gut hinter einer humorvollen, sarkastischen Ader zu verstecken. Er gibt sich Mühe souverän, unabhängig und selbstbewusst zu wirken. Er kann unglaublich stur sein. Fühlt er sich in die Ecke gedrängt kann er zudem schnell die Krallen ausfahren und bissig werden. Es steckt jedoch wenig mehr als verbale Schlagkraft dahinter, denn er ist von seinem ganzen Selbst unglaublich freundlich, gar pazifistisch ausgerichtet.
Vielleicht wegen seiner eigenen Vergangenheit ist ihm der Gedanke anderen echtes Leid zuzufügen unerträglich.


HAUPTFERTIGKEIT
Magie
NEBENFERTIGKEITEN
Laufen, sprechen und atmen.



FERTIGKEITEN LANG
Ihm kommt zugute, dass er für den Fortbestand seiner Existenz nur Magie benötigt, denn müsste er sich sein täglich Brot verdienen, wäre Aksel krude gesprochen aufgeschmissen. Obwohl er in den zwei Jahren seit seiner Flucht diese und jene Fähigkeit mitgenommen hat hat er nie ein ordentliches Handwerk gelernt, dessen er sich brüsten kann. Bis heute hat er nie irgendwelche Bildung erfahren, kann weder lesen noch schreiben oder einfachste Hausarbeiten ausführen. Er kann nicht reiten oder schwimmen, nicht kämpfen oder handeln. Sein einziges in Teilen ausgebildetes Talent stellen seine magischen Fähigkeiten dar, denen er sich, seit er sich in Freiheit befindet, hingebungsvoll im Selbststudium widmet.



ZAUBER ODER SPECIALS
Ein Homunkuli wie Aksel ist ein Wesen das aus reinster Magie besteht. Es benötigt diese wie normale Menschen Luft zum Atmen und Wasser zum Trinken, Nahrung zum Verzehr. All dies kann er auch tun und wird davon nicht krank, für seine fortgesetzte Existenz muss er jedoch Magie aus seiner Umwelt beziehen. Grundsätzlich ist dies nicht schwierig. Homunkuli benötigen für ihren Erhalt nur kleine Mengen und so gut wie jeder Ort ist in irgendeinem latenten Maß an natürlicher Magie getränkt. Ein Vakuum, wie es sein Ende bedeuten kann, hat Aksel bisher nur in künstlicher Form als Bestrafung kennengelernt.
Allerdings verhält sich seine eigene Macht immer proportional zu der Sättigung seiner Umgebung. Aksel altert zwar nicht, das bedeutet aber ganz und gar nicht, dass er unsterblich ist. Je weniger Magie vorhanden ist, desto langsamer heilen Verletzungen und desto fataler können sie sein. Er kann sich Krankheiten zuziehen, ist anfälliger für Gifte und hat weniger körperliche Kraft. Im krassen Gegensatz dazu kann er seinen Körper in einer stark magieschwangeren Umgebung absolut übermenschlichen Strapazen aussetzen, ohne dass dies langfristige Konsequenzen nach sich zieht oder seinen sicheren Tod bedeutet.
Während viel seines magischen Könnens ursprünglich und instinktbasiert ist - ein reines Drücken, Ziehen, Werfen, Reagieren - hat Aksel zwei Fähigkeiten die ungewöhnlich daraus hervorstechen.
Zunächst einmal ist er ein magischer Sensor der seinesgleichen sucht. Magie in ihren all ihren Nuancen und Bewegungen wahrzunehmen ist seine Natur und gelingt ihm sogar über Weltenfragmente hinweg, selbst wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Diese Wahrnehmung erfolgt nämlich auf einer abstrakten Ebene. Er könnte niemandes Position auf einer Karte ausmachen, jedoch Bewegungen nachverfolgen und Richtungen bestimmen. Magische Vorgänge oder Absichten vor ihm zu verbergen ist unmöglich.
Dann nimmt er, wie bereits erwähnt, schwammartig die Magie aus seiner Umgebung auf. Dies kann er auch bewusst steuern, also beispielsweise gewirkte Zauber nullifizieren oder einem anderen seine Macht nehmen, um sich daran stärken. Diese Macht muss aber irgendwann wieder freigegeben werden, denn Aksel ist nur zeitlich begrenzt in der Lage Magie zu speichern. Das ist in etwa vergleichbar mit einem Menschen der die Luft anhält. Zuerst kommt das High und dann der Crash. Und da er mit Eintreten der Bewusstlosigkeit auch die Kontrolle verliert kann das nicht nur die Zerstörung seines eigenen Körpers, sondern auch seines nahen Umfelds bedeuten, abhängig davon wie viel Magie gerade in ihm zirkuliert.
Aksels Natur ist für Unmagische nicht zu erkennen. Solange er sich nicht durch Wort oder Verhalten selbst verrät würden diese hinter ihm niemals mehr als einen Menschen vermuten. Jeder der über ein bisschen Macht verfügt wäre dagegen in der Lage, etwas über die Fassade hinaus zu spicken und zu erkennen, dass mit Aksels Beschaffenheit etwas nicht stimmt. Aufgrund seiner sehr speziellen Eigenheiten wären jedoch nur die gebildeteren und erfahreneren unter ihnen in der Lage zu verstehen und einzuordnen was für ein Wesen sie gerade vor sich haben.


    
    
    



STÄRKEN
- hohe Intelligenz und schnelle Auffassungsgabe
- großes magisches Potential
- robuster Körper und Geist



SCHWÄCHEN
- physisch schwach und untrainiert
- fehlende Lebenserfahrung/Bildung
- Schwierigkeiten gesunde Bindungen einzugehen
- hat die Magie nicht immer im Griff



FAMILIE UND WICHTIGE PERSONEN
Nach jemandem den er als Familie bezeichnen könnte ist er noch auf der Suche. Ihm ist auch nicht bekannt, ob er überhaupt zur Zeugung fähig ist. Einiger >Versuche< zum Trotz scheint es bisher nicht so.


    
    
    



Geburt bis Jugend
Aksels Geburt, wenn man sie so nennen kann, liegt einige Jahrzehnte zurück. Die Experimente, aus welchen er hervorging, waren damals schon nicht ganz sauber. Nicht offiziell legitimiert, aber auch nicht wirklich im Geheimen erschuf eine bunte Truppe Akademiemagier ein Leben; Aksels Körper und seine Seele aus nichts als der reinen Essenz von Magie. Es waren hohe Magier beteiligt, aber auch welche der niederen Kammer, die den Kopf hinhalten sollten, wenn das Projekt auf üble Weise missglückte. Aksel kam als vollständig ausgewachsener Mann zur Welt, doch das Bild täuschte. Er war zu dem Zeitpunkt nichts als ein Neugeborenes. Ein Neugeborenes um welches nun ein erbitterter Sorgerechtsstreit entbrannte. Während sie innerhalb ihrer Forschungen Wissen und Können vergleichsweise friedlich miteinander geteilt hatte, wollte nun jede Fraktion die Frucht der gemeinsamen Arbeit für sich und ihre Zwecke beanspruchen. Praktisch nichts war zu diesem Zeitpunkt über Homunkuli wie Aksel bekannt, doch seine bloße Existenz war ein Phänomen. Jahrzehntelang intrigierte man gegeneinander und Aksel wurde von hier nach da gereicht. Keinem gelang es so richtig seine Neugierde zu befriedigen. Nicht dass es für ihn einen Unterschied gemacht hätte. Um sein Empfinden scherte sich keiner von ihnen und mehr als nackte Felsmauern bekam er auch so gut wie nie zu Gesicht. Das erste Mal sah er die Sonne, da waren sicher bereits dreißig bis vierzig Jahre vergangen.




Die späteren Jahre
Nach dieser Zeit war Aksels Existenz längst mehr oder minder öffentlich bekannt. Man hatte seine Grenzen ausgetestet und wusste wozu er fähig war. So geriet er in die Hände von Scharlachmagiern. Man bildete seine Talente rudimentär aus und schickte ihn auf die Jagd nach anderen magischen Wesen. Das war sein Glück. Die Leine, an welcher man ihn hielt wurde länger und man musste ihm dafür gewisse Freiheiten einräumen. Die Welt die er nun sah und die Völker die sie bewohnten faszinierten ihn und wie ein Kind, das er niemals Gelegenheit gehabt hatte zu sein, entwickelte er ein eigenes Selbst. Doch die Dinge, die man ihn tun ließ gefielen ihm immer weniger und erstmals kamen ihm Gedanken sich dagegen aufzulehnen. Da er schlau genug war zu erkennen, dass jede von außen erkennbare Rebellion sofort im Keim erstickt werden würde, zeigte er sich unterwürfig und ergeben bis zum Moment seiner großen Flucht. In einem sorgfältig geplanten Moment richtete er seine Kräfte dann gegen seine Bewacher statt ihrem eigentlichen Ziel und stahl sich mit diesem davon in die Nacht. Ihre Wege trennten sich alsbald. Sein unfreiwilliger Fluchthelfer kannte zwar nicht Aksels wahre Natur, hatte aber gemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmte und gepaart mit der Tatsache, dass dieser eben noch an der Seite seiner Häscher gestanden hatte war das Misstrauen groß. Bevor er sich irgendwelche Details entlocken lassen konnte suchte der Homunkuli sein Glück lieber alleine. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Einige Male war es knapp, aber Aksel hält sich gut bedeckt, geht keine Risiken ein und sein untrügliches magisches Gespür rettete ihn bislang vor jedem möglichen Hinterhalt.


    
    
    



AVATAR
Johnny Depp









REGELN
Immer.









KURZBESCHREIBUNG
Die magischen Talente des Homunkulus Aksel, das ausgerissene Experiment einiger Akademiemagier, sind nicht zu unterschätzen. Nach Jahrzehnten der Gefangenschaft würde er so einiges tun um in Freiheit zu bleiben, aber eigentlich möchte er nur in Ruhe gelassen werden - Bambi streicheln und Blumen pflücken.



Inplayszenen (61 Posts im Inplay / Inplayszenen)